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Die schwierige Suche nach einem geeigneten Ausländer beim EV Zug

Der Zuger Sportchef Reto Kläy besuchte am vergangenen Wochenende ein europäisches Hockeyforum in Göteborg, wo gleichzeitig auch die Edmonton Oilers und die New Jersey Devils im Rahmen der NHL Global Series aufeinandertrafen.
Sven Aregger
Reto Kläy, Sportchef EV Zug.

Reto Kläy, Sportchef EV Zug.

Solche Veranstaltungen sind nützlich, um wertvolle Szenenkontakte zu knüpfen. Kläy hat sich in Schweden daher auch umgehört, welche Spieler derzeit auf dem Markt sind. Nach dem Ausfall des amerikanischen Centers Garrett Roe, der aufgrund einer Wirbelverletzung mindestens bis Mitte November fehlen wird, sucht er einen neuen Ausländer. «Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass wir jemanden verpflichten werden», sagt Kläy. «Es gibt lose Kontakte, aber noch nichts Konkretes.»

Es ist keine leichte Aufgabe für den Sportchef. Einerseits lässt sich gegenwärtig kaum abschätzen, wie lange Roe tatsächlich fehlen wird, der Gesundungsprozess könnte auch länger dauern. Anderseits ist das Angebot an verfügbaren Mittelstürmern von gehobener Qualität gerade überschaubar. Kläy sagt: «Wenn wir noch einen Ausländer holen, muss er uns wirklich weiterhelfen können. Sonst setzten wir besser junge Eigengewächse ein.»

Die Frage ist auch, wie lange dieser sechste Ausländer in Zug bleiben könnte. Eine Möglichkeit ist eine temporäre Verpflichtung, beispielsweise bis Weihnachten. Allerdings ist es schwierig, einen hochklassigen Spieler für dieses Szenario begeistern zu können. Einfacher ist wohl die Variante mit einem Vertrag bis Saison­ende, Kläy betont zudem: «Vielleicht werden wir in einer späteren Saisonphase noch froh sein, wenn wir einen zusätzlichen Ausländer haben.» Zumal immer die Gefahr besteht, dass sich ein Spieler verletzt.

Schon länger kein Kontakt mehr mit Enzo Corvi

Weiterhin auf Kläys Pendenzenliste steht auch die Personalie Enzo Corvi. Der Center des HC Davos ist einer der begehrtesten Schweizer Spieler mit auslaufendem Vertrag, Zug buhlt wie andere Klubs um die Dienste des 25-Jährigen. Zuletzt war zu vernehmen, dass der EVZ diesbezüglich der gefährlichste Konkurrent für die Bündner sei, die gerne mit Corvi verlängern würden. Kläy sagt dazu: «Das kann ich nicht beurteilen, ich hatte schon länger keinen Kontakt mehr mit Enzo Corvi.» Klar ist, dass Kläy auf einen möglichst zeitnahen Entscheid des Stürmers hofft, weil er die kommende Saison planen muss. In Zug laufen 2019 bekanntlich über ein Dutzend Verträge aus, darunter auch jene von Stammspielern wie Roe, Viktor Stalberg, Dominik Lammer, Carl Klingberg und Santeri Alatalo. «Früher oder später muss ich Klarheit haben», sagt Kläy.

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