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EISHOCKEY: Ambri-Goalie verzweifelt wegen Zugern

Der EV Zug besiegt Ambri-Piotta mit 3:1. Es ist dies der dritte Saisonerfolg gegen die Leventiner– und der neunte in Serie gegen ihren Torhüter Benjamin Conz.
René Barmettler, Ambri-Piotta
EVZ-Stürmer Nolan Diem bringt Ambris Schlussmann Benjamin Conz in Bedrängnis. (Bild: Davide Agosta/Keystone (Ambri-Piotta, 8. Dezember 2017))

EVZ-Stürmer Nolan Diem bringt Ambris Schlussmann Benjamin Conz in Bedrängnis. (Bild: Davide Agosta/Keystone (Ambri-Piotta, 8. Dezember 2017))

René Barmettler, Ambri-Piotta

rene.barmettler@luzernerzeitung.ch

Siege in den vergangenen Jahren gegen Ambri-Piotta waren für den EV Zug keine Selbstverständlichkeit. Zuweilen vermochte Goalie Sandro Zurkirchen, zurzeit in Lausanne unter Vertrag, den Zuger Ansturm fast im Alleingang zu stoppen. Weshalb die Zuger am gestrigen Freitagabend die Leventiner nun aber zum dritten Mal in Serie bezwingen konnten, ist nicht nur, aber auch an Benjamin Conz, dem neuen Torhüter, zuzuschreiben. Der 26-jährige Jurassier verlor nun zum neunten Mal in Folge gegen die Zentralschweizer – davon sechs Mal mit Fribourg-Gottéron. Bloss in zwei dieser Partien erreichte er eine Fangquote von über befriedigenden 90 Prozent (gestern 94,12).

Conz galt einst als grosses Talent und hatte 2011 grossen Anteil an der erstmaligen Playoff-Qualifikation der SCL Tigers. Letzte Saison, seiner fünften in Freiburg, fiel er in Ungnade. Seine Werte entsprachen nicht mehr den Vorstellungen der Westschweizer. Verständlich: In der Qualifikation blieb er als einzige Nummer eins der Liga unter einer Fangquote von 90 Prozent. Sein Glück war, dass die Tessiner nach dem Absprung von Zurkirchen auf der Suche nach einem neuen Stammgoalie waren. Der Wechsel hat sich bisher ausgezahlt. Ambri spielt besser als allseits prognostiziert, und auch Conz trug seinen Anteil dazu bei. Mit 91,03 hielt er bisher besser als etwa Jonas Hiller (90,79), der bei Biel spielende ehemalige NHL-Spieler. Gestern konnte Conz die 1:3-Niederlage nicht angelastet werden. Die Vorderleute scheiterten zu oft an EVZ-Goalie Tobias Stephan, der 34 von 35 Schüssen hielt (97,14 Prozent).

Forrer rückt für Martschini ins Team – und trifft

Der Zuger Trainer Harold Kreis verlangte nach dem sehr bescheidenen Auftritt in Biel (1:2) mehr Präsenz in der Offensive. Im Startabschnitt gelang dies nur teilweise. Ambri hatte die besseren Chancen, scheiterte aber am eigenen Unvermögen oder aber an Tobias Stephan. Bei den Zugern fehlten nebst vier verletzten Stammverteidigern auch noch Stürmer Lino Martschini, der wohl in rund einer Woche aber wieder eingesetzt werden kann.

Die Zentralschweizer wirkten nach der ersten Pause entschlossener. Dies zahlte sich nach gut 24 Minuten aus: Timothy Kast legte für Sandro Forrer auf, der mit einem Distanzschuss das 1:0 erzielte. Ausgerechnet Forrer, der wegen des Ausfalls von Martschini in die vierte Linie rücken konnte. Der 20-jährige Thurgauer erzielte für die EVZ Academy in seiner zweiten Saison kürzlich seinen 15. Treffer. In der National League war dies gestern sein erster Skorerpunkt. Die Freude über den Führungstreffer währte indes nicht lange: Knapp drei Minuten später erzielte Matt D’Agostini den Ausgleich in Überzahl (27.). Brenzlig wurde es für die Gäste kurz vor der zweiten Pause: Viktor Stalberg (wegen Stockhalten) und Garrett Roe (Schwalbe) mussten gleichzeitig auf die Strafbank. Doch die Zuger überstanden diese heikle Situation im nun immer hektischer werdenden Spiel.

Erstes Saisontor für Raphael Diaz

Doch der EVZ behielt kühlen Kopf und ging 14 Minuten vor Ende mit seinem ersten Powerplay an diesem Abend 2:1 in Führung. Raphael Diaz traf – nach 17 Vorlagen war dies sein erstes Saisontor. 40 Sekunden vor Schluss machte Roe mit seinem Abschluss ins leere Tor alles klar. Es war ein Start nach Mass ins Tessiner Wochenende: Heute empfangen die Zuger den HC Lugano.

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Mehr zum Eishockey auf Seite 47.

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