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EISHOCKEY: Chris McSorley: «Zug ist ein Titelkandidat»

Zug misst sich heute auswärts (19.45) mit Servette. Der Genfer Trainer Chris McSorley traut dem EVZ in dieser Saison Grosses zu.
Der Kanadier Chris McSorley: Besitzer, Manager und Trainer von Servette. (Bild: Keystone/Martial Trezzini)

Der Kanadier Chris McSorley: Besitzer, Manager und Trainer von Servette. (Bild: Keystone/Martial Trezzini)

Nicola Berger

Geht es um Aussagen von Chris McSorley (53), ist Vorsicht ein guter Ratgeber. Der kanadische Besitzer, Manager und Trainer von Servette ist ein begnadeter Manipulator und Verkäufer; äussert er sich öffentlich, steckt oftmals Kalkül und die Hoffnung, sich einen Vorteil zu verschaffen, dahinter. Und doch lässt aufhorchen, was McSorley vor dem heutigen Vergleich der Genfer mit dem EV Zug von sich gibt; er sagt: «Ich traue in dieser Saison vier Teams den Titel zu: dem ZSC Lions, Davos, Servette. Und Zug.»

Man kann das als taktisches Geplänkel vor einem Direktduell abtun, aber McSorleys Bewunderung für den EVZ scheint real. Er sagt: «Ich wüsste nicht, was Zug zum Titel fehlt: Sie sind hervorragend organisiert, kassieren am wenigsten Gegentore, haben einen der besten Torhüter der Liga und in der Offensive einige Superstars, um die sie von nicht wenigen Klubs beneidet werden.» Letzteres trifft nicht zuletzt auf McSorley selbst zu: Um den Liga-Topskorer Pierre-Marc Bouchard (31, 26 Spiele, 8 Tore/27 Assists) hatte sich McSorley im Sommer 2014 selber intensiv bemüht, ehe er das Transfertauziehen verlor.

Diaz-Poker: Nur noch drei Teams?

Dieses Schicksal scheint den Zampano nun abermals ereilt zu haben: Nach eigener Aussage ist McSorley im Poker um eine Verpflichtung des Verteidigers Rafael Diaz (29, Hartford/AHL) ab der Saison 2016/17 ausgestiegen. Er sagt: «Als das ausgerufene Jahressalär den Betrag von 700 000 Franken überstieg, haben wir das Handtuch geworfen.» Das muss nicht zutreffen – es wäre nicht das erste Mal, dass McSorley die Wahrheit, sagen wir, dehnt – doch sollte es so sein, verblieben nur drei Teams im Rennen um Diaz: die ZSC Lions, Lugano und Zug, wobei die Vorteile beim EVZ zu liegen scheinen. Die Personalie Diaz bleibt in Zug fraglos ein drängendes Thema, vorerst aber gilt die Konzentration der Gegenwart.

Trainer Harold Kreis sagt vor dem Vergleich mit Servette: «Genf hat ein sehr stabiles Team. Punkto Grösse und Masse haben wir Servette wenig entgegenzusetzen. Also müssen wir die Aufgabe mit Schnelligkeit und Cleverness lösen.» Knifflig wird das allemal: Servette firmierte zuletzt als Equipe der Stunde; aus den letzten 13 Partien resultierten 11 Siege – und vom 30. Oktober bis zum 21. November siegte Genf neun Mal in Serie. Für den EVZ ist das Gastspiel eine Bewährungsprobe, eine Standortbestimmung auch; zu klären ist die Frage, ob McSorley mit seiner Einschätzung richtig liegt, dass der EVZ im Meisterrennen ernsthaft mitmischen kann. Coach Kreis kann in Genf wieder auf den genesenen Angreifer Sandro Zangger zählen; Samuel Erni und Simon Lüthi fallen aus, Livio Stadler ist mit dem U-20-Nationalteam unterwegs.

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