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EISHOCKEY: Der EV Zug sucht seine Form

Im letzten Heimspiel des Jahres trifft Zug heute auf Schlusslicht Langnau. 24 Stunden später warten noch die Kloten Flyers.
EV-Zug-Trainer Harold Kreis (hinten Mitte) beschwört seine Spieler: Gegen Langnau und Kloten müssen nochmals Punkte her. (Bild: EQ/Gonzalo Garcia)

EV-Zug-Trainer Harold Kreis (hinten Mitte) beschwört seine Spieler: Gegen Langnau und Kloten müssen nochmals Punkte her. (Bild: EQ/Gonzalo Garcia)

Nicola Berger

Er war wenig schmeichelhaft, der letzte Eindruck: Im finalen Auftritt vor dem jüngsten Meisterschaftsunterbruch verlor der EV Zug gegen den SC Bern zuerst die Ordnung, dann die Contenance und am Ende auch das Spiel (5:6). Für den EVZ hatte das die dritte Niederlage innert vier Spielen bedeutet, der Trend war alarmierend, weshalb Trainer Harold Kreis nun sagt: «Wir wollen das Jahr auf positive Art und Weise beschliessen.»

Auf dem Papier scheint das nicht überambitioniert: In den zwei letzten Partien des Kalenderjahres trifft der EVZ heute auf das Schlusslicht SCL Tigers und morgen auf den Tabellenzehnten Kloten. Ein Selbstläufer also? Zumal Langnau vier der letzten fünf Spiele verloren hat und Kloten von den vergangenen 15 Partien nur deren fünf gewann? Man kann das so sehen, aber Harold Kreis tut es nicht. Er sagt: «Wir werden uns davor hüten, diese Gegner zu unterschätzen. Beides sind zähe, unangenehme Teams mit ausgezeichneter Arbeitsmoral.»

Die Qualitäten der Widersacher sind das eine, die Sorgen des EVZ das andere. Wegen sechs Länderspielabstellungen (Stephan, Grossmann, Schlumpf, Martschini und Suri mit dem A-Nationalteam; Stadler mit der U 20) war es beispielsweise nicht möglich, an den Special Teams zu feilen. Denkbar, dass die Zuger darum etwas Anlauf brauchen, bis die Mechanismen wieder greifen. Im Besonderen gilt das für den Verteidiger Simon Lüthi (29), der nach seinem Kreuzbandriss wieder einsatzfähig ist und zum Saisondebüt kommen könnte.

Verhandlungen mit Holden

Im Hintergrund laufen derweil die Planungen für die kommende Saison. Der Sportchef Reto Kläy (37) hat die Verhandlungen mit dem Center Josh Holden (37, 26 Spiele, 10 Tore/18 Assists), dessen Vertrag ausläuft, aufgenommen. Kläy würde den seit 2008 in Zug aktiven Kanadier gerne halten, jedoch nur unter der Prämisse, dass der Grossverdiener Holden beim Salär substanzielle Abstriche hinnimmt. Die Parteien werden in den kommenden Wochen weiterfeilschen, aber die Chancen, dass Holden eine neunte Saison in Zug anhängt, sind intakt.

Holden ist die wichtigste noch offene Personalie im EVZ, neben seinem Vertrag verlieren im Sommer einzig die Arbeitspapiere von Nicolas Thibaudeau sowie Noël Bader ihre Gültigkeit. Bei Thibaudeau ist der Entscheid gefallen: Er wird sich nach nur einer Saison einen neuen Arbeitgeber suchen müssen.

Während die Kaderplanung beim Fanionteam weit fortgeschritten ist, steht Kläy beim neuen NLB-Farmteam «EVZ Academy» ganz am Anfang. Ein Gros der Equipe wird sich aus den EVZ-Nachwuchsteams speisen, der Klub sieht sich aber auch nach externen Verstärkungen um. Mit Fabio Arnold (19, South Shore Kings) befand sich vergangene Woche ein Kandidat im Probetraining. Der kräftige Angreifer (1,90 Meter, 90 Kilo) ist ehemaliger U-20-Nationalspieler und hat bereits zwei Jahre bei den EVZ-Elitejunioren verbracht.

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