EISHOCKEY: Der EVZ bleibt am Leben

Der EV Zug holt gegen Fribourg nur einen Punkt. Es ist dies die elfte Heimniederlage in dieser Saison.

Nicola Berger
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Viel Arbeit für EVZ-Torhüter Michael Tobler (links) gegen Fribourgs Greg Mauldin, bewacht von Zugs Andrew Hutchinson. (Bild: Keystone)

Viel Arbeit für EVZ-Torhüter Michael Tobler (links) gegen Fribourgs Greg Mauldin, bewacht von Zugs Andrew Hutchinson. (Bild: Keystone)

Die Chancen des EV Zug auf eine Playoff-Teilnahme sind ja längst nur noch theoretischer Natur. Wegen des SCB-Siegs über Rapperswil (6:0), brauchte der EVZ gegen Fribourg zumindest einen Punkt, aber lange sah es so aus, als würde das lethargische Shedden-Team selbst diese Mindestanforderung nicht erfüllen: Bis zur 45. Minute lag der EVZ in einer niveauarmen Partie mit 1:3 zurück, ehe sich die Ereignisse überstürzten.

Earl traf im Powerplay zum 2:3, und nach 49 Minuten glich Niklas Hagman zum 3:3 aus. Nein, der Finne hat sich nicht dem EVZ angeschlossen, er feierte in der Bossard-Arena sein Debüt für Gottéron. Aber er zeichnete für eine Kuriosität verantwortlich, die im Hockey vielleicht einmal pro Schaltjahr zu bewundern ist: Wegen einer angezeigten Strafe gegen den EVZ war das Fribourger Tor verlassen, Hagman spielte die Scheibe zurück – und traf ins eigene Gehäuse. Unter dieser gütigen Fribourger Mithilfe rettete sich der EVZ in die Verlängerung, wo er dann aber doch die elfte Heimniederlage der Saison einstecken musste.

Im Playoffrennen verbleiben die Zuger nur darum, weil sie gegenüber dem achtplatzierten Bern die besseren Direktbegegnungen aufweisen.

Einlauf der beiden Teams, erstmals mit den neuen LED-Banden im Stadion. (Bild: Keystone)
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Auf der Strafbank: Die Zuger Tim Ramholt (links) und Reto Suri. (Bild: Keystone)
Lassen die Banden knallen: Zugs Alessandro Chiesa (links) gegen Timo Helbling von Gottéron. (Bild: Keystone)
Andrew Hutchinson (links) vom EV Zug gegen Tristan Vauclair von Gottéron. (Bild: Keystone)
Zug-Torhüter Michael Tobler ist vor Niklas Hagmann von Fribourg am Puck, rechts Zugs Nolan Diem. (Bild: Keystone)
Zug-Goalie Michael Tobler im Duell mit Gottérons Benny Plüss (Bild: Keystone)
Harte Landung von Zugs Andrew Hutchinson, hier gegen Fribourgs Joel Kwiatkowski. (Bild: Keystone)
Viel Arbeit für EVZ-Torhüter Michael Tobler (links) gegen Fribourgs Greg Mauldin, bewacht von Zugs Andrew Hutchinson. (Bild: Keystone)
Zugs Reto Suri beschäftigt Goalie Benjamin Conz und Jeremie Kamerzin (Bild: Keystone)
Josh Holden, Reto Suri, Samuel Erni und Andrew Hutchinson vom EV Zug jubeln (Bild: Keystone)
Benny Pluess und seine Mitspieler von Fribourg jubeln. (Bild: Keystone)
EVZ-Headcoach Doug Shedden. (Bild: Keystone)

Einlauf der beiden Teams, erstmals mit den neuen LED-Banden im Stadion. (Bild: Keystone)

Zug - Fribourg 4:5 (1:1, 0:1, 3:2, 0:1) n.V.

Bossard Arena. - 6207 Zuschauer. - SR Mandioni/Massy, Arm/Küng. - Tore: 14. Mauldin (Bykow, Sprunger/Ausschlüsse Suri, Ramholt; Plüss) 0:1. 18. Bertaggia (Holden, Erni) 1:1. 37. Dubé (Hagman) 1:2. 41. (40:27) Ngoy (Mottet, Hagman) 1:3. 45. Earl (Ausschluss Ness) 2:3. 49. Schnyder (Eigentor Hagman/Strafe gegen Zug agezeigt!) 3:3. 56. (55:11) Martschini (Schremp) 4:3. 56. (55:41) Plüss 4:4. 65. (64:14) Pouöiot (Mauldin) 4:5. - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Zug, 5mal 2 Minuten gegen Fribourg. - PostFinance-Topskorer: Suri; Plüss.

Zug: Tobler; Ramholt, Chiesa; Alatalo, Hutchinson; Erni, Fischer; Blaser, Lüthi; Schnyder, Holden, Suri; Martschini, Schremp, Christen; Casutt, Sutter, Earl; Lindemann, Diem, Bertaggia.

Fribourg: Conz; Kwiatkowski, Ngoy; Abplanalp, Helbling; Schilt, Kamerzin; Birbaum; Hagman, Dubé, Mottet; Plüss, Bykow, Sprunger; Monnet, Pouliot, Mauldin; Vauclair, Ness, Hasani; John Fritsche.

Bemerkungen: Zug ohne Kilpeläinen und Lammer, Fribourg ohne Miettinen, Jeannin (alle verletzt) und Jurcina (überzähliger Ausländer). 1. Spiel von Hagman, Kamerzin und Fritsche für Fribourg. Pfostenschüsse: Lüthi (3.), Schnyder (25.); Plüss (20.).