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EISHOCKEY: Die Pause zur richtigen Zeit

Der EV Zug hinterliess in den letzten Spielen vor der Nationalmannschaftspause einen zwiespältigen Eindruck. Trotz Rang 3 gibt es noch einiges zu verbessern.
Jonas von Flüe
Enttäuschte bisher: EVZ-Ausländer Jarkko Immonen (links). Bild: Martial Trezzini/Keystone (Genf, 8. Oktober 2106)

Enttäuschte bisher: EVZ-Ausländer Jarkko Immonen (links). Bild: Martial Trezzini/Keystone (Genf, 8. Oktober 2106)

18 Spiele, 10 Siege, 8 Niederlagen. Die Bilanz nach dem ersten Saisondrittel fällt für den EV Zug zwiespältig aus. «Betrachten wir die Tabelle, sind wir sicher da, wo wir sein wollen», sagt Rafael Diaz, «aber wir wissen, dass es noch viel zu verbessern gibt.»

Der EVZ liegt vor der Nationalmannschaftspause auf Rang 3. Ein Blick in die Statistiken zeigt, dass er in den vergangenen zwei Jahren zum selben Zeitpunkt ähnlich viele Punkte auf seinem Konto hatte, in der Tabelle aber weiter hinten klassiert war (siehe Box). Denn die NLA ist in dieser Saison extrem ausgeglichen. EVZ-Stürmer Dominic Lammer meint: «Jeder kann jeden schlagen.» Was oft als Floskel gebraucht wird, trifft auf die diesjährige Meisterschaft zu: Schlusslicht Langnau gewann am Freitag gegen Leader ZSC Lions. In den letzten zwei Saisons schieden die Zuger bekannterweise jeweils in den Playoff-Viertelfinals aus. Deshalb sagt Diaz: «Wir müssen konstanter werden. Bislang konnten wir unsere Leistung zu selten über die gesamten 60 Minuten abrufen.»

Defensive fällt positiv auf

Positiv fällt bisher das Zuger Defensivverhalten auf. Der EVZ kassiert mitunter am wenigsten Gegentore, was sowohl für Torhüter Tobias Stephan, wie auch für die Verteidiger spricht. Nicht umsonst hat Nationalmannschaftstrainer Patrick Fischer mit Diaz, Timo Helbling, Robin Grossmann und Dominik Schlumpf vier Zuger Abwehrspieler für den Deutschland-Cup aufgeboten. Dazu kommen mit Goalie Stephan und Stürmer Lino Martschini zwei weitere Spieler.

Negativ hingegen ist die Torausbeute. Mit 50 Treffern liegt der EVZ in dieser Statistik nur auf Rang 9 – obwohl die Zuger vier ausländische Angreifer in ihren Reihen haben. Sie alle enttäuschen bisher – und bis auf David McIntyre, der einen Vertrag bis 2018 besitzt, ist die Zukunft aller Ausländer im EVZ ungewiss. Über eine Vertragsverlängerung wird offiziell erst nach Saisonende verhandelt.

Das Abschneiden in den Playoffs soll in diese Entscheidung mit einbezogen werden. Werbung in eigener Sache hat bislang zumindest keiner der vier Angreifer gemacht. Auch bei der 2:3-Niederlage am Freitag in Biel war keiner an einem Tor beteiligt.

26 Partien seit dem 19. August

Weil der EV Zug zuletzt einen zwiespältigen Eindruck hinterliess, kommt die zehntägige Pause wohl genau zur richtigen Zeit. «Wir haben viele strenge Wochen hinter uns und fast immer drei Spiele pro Woche absolviert», sagt Trainer Harold Kreis. Seit dem 19. August und dem Start in die Champions League hat der EVZ 26 Partien gespielt. «Die Pause tut uns allen gut, denn wir hatten eigentlich nur immer sonntags frei», meint Dominic Lammer.

Die Spieler werden zu einigen freien Tagen kommen. Kreis erklärt: «Wir werden ein paar lockere Trainingseinheiten machen und erst Ende Woche wieder Gas geben.»

Am Dienstag, 8. November, ist Schlusslicht Ambri zu Gast in Zug. Die bisher einzige Partie in dieser Saison gegen die Leventiner hat der EVZ verloren. Obwohl er auf dem Papier ja die stärkere Mannschaft wäre.

Jonas von Flüejonas.vonfluee@luzernerzeitung.ch

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