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EISHOCKEY: Die Zuger bezwingen den HC Fribourg-Gottéron im Endspurt

Der EV Zug holt sich am Samstag den Sieg. Die Zuger bezwingen den Fribourg-Gottéron mit 4:2 in einer starken Endphase des dritten Drittels.
Der Zuger Jarkko Immonen (links) erzielt das 1:0 gegen den Fribourger Torhüter Benjamin Conz. (Bild: Alexandra Wey/Keystone)

Der Zuger Jarkko Immonen (links) erzielt das 1:0 gegen den Fribourger Torhüter Benjamin Conz. (Bild: Alexandra Wey/Keystone)

Die Zuger rehabilitierten sich für die 4:7-Niederlage vom Vortag in Bern, wo sie erstmals in dieser Saison mit mehr als einem Tor Differenz verloren. Beim sechsten Saisonsieg gewannen sie derweil zum ersten Mal mit mehr als einem Tor Differenz.

Der EVZ hätte die Partie aber schon viel früher entscheiden müssen. Nach dem Startdrittel und einem Schussverhältnis von 20:3 zugunsten des Heimteams stand es statt 3:0 oder 4:0 nur 1:0. Der Finne Jarkko Immonen, der bereits in Bern mit einem Doppelpack positiv aufgefallen war, hatte in Unterzahl getroffen. Dem Gegentor ging ein Fauxpas von Gottéron-Verteidiger Alexandre Picard voraus. Der Kanadier vertändelte die Scheibe im Mitteldrittel.

Als Mattias Ritola mit seinem ersten NLA-Tor Gottéron nach 42 Minuten in Führung schoss, schien der erste Auswärtssieg zum Greifen nah. Doch Lino Martschini, Josh Holden und David McIntyre (ins leere Tor) drehten die Partie im Schlussdrittel zugunsten der Zuger.

Für den HC Frobourg-Gottéron ist dies bereits die sechste Niederlage in Folge. Zur Verwunderung vieler gehörte Andrej Bykow nicht dem Aufgebot von Larry Huras an. Der quirlige Stürmer ist mit drei Toren und sechs Assists immerhin der zweitbeste Skorer in den Reihen der Freiburger und gehört mit Julien Sprunger zu den Publikumslieblingen des Klubs. Ausserdem sitzt sein Vater Slawa Bykow - die Gottéron-Legende schlechthin - derzeit im Verwaltungsrat. Mit diesem unpopulärem Entscheid bewies Huras, dass er keine Kompromisse und Konfrontationen scheut, um die angeschlagenen Freiburger wieder auf Kurs zu bringen.

Zug - Fribourg-Gottéron 4:2 (1:0, 0:1, 3:1)

6362 Zuschauer. - SR Dipietro/Wehrli, Abegglen/Kovacs.
Tore:4. Immonen (Ausschluss Lammer!) 1:0. 26. Neukom (Pihlström) 1:1. 42. Ritola 1:2. 44. Martschini (Fabian Schnyder) 2:2. 51. Holden (Martschini) 3:2. 60. (59:09) McIntyre 4:2 (ins leere Tor). - Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Zug, 5mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron. - PostFinance-Topskorer: Martschini; Sprunger.

Zug: Tobias Stephan; Helbling, Grossmann; Diaz, Alatalo; Dominik Schlumpf, Erni; Morant, Geisser; Sandro Zangger, McIntyre, Lammer; Martschini, Holden, Suri; Klingberg, Immonen, Senteler; Peter, Nolan Diem, Fabian Schnyder.

Fribourg-Gottéron: Benjamin Conz; Schilt, Stalder; Rathgeb, Alexandre Picard II; Kienzle, Marc Abplanalp; Chavaillaz; Sprunger, Ritola, Mottet; Neukom, Cervenka, Pihlström; Flavio Schmutz, Anton Gustafsson, Loichat; John Fritsche, Rivera, Caryl Neuenschwander; Chiquet.

Bemerkungen:Zug ohne Simon Lüthi, Fribourg ohne Leeger und Mauldin (alle verletzt), Bykow und Pouliot (beide überzählig). - Pfostenschüsse: Diaz (11.), Zangger (32.), Klingberg (50.). Fribourg von 58:17 bis 59:09 ohne Torhüter.

sda/spe

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