Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

EISHOCKEY: Diese EVZ-Spieler reisen nach Südkorea

Für sechs Zuger wird der Traum von Olympia wahr. Goalie Tobias Stephan und die beiden Verteidiger Raphael Diaz und Dominik Schlumpf sind für die Schweizer Nationalmannschaft nominiert.
Daniel Gerber
Dominik Schlumpf (links), Tobias Stephan (Mitte) und Rafael Diaz vertreten den EV Zug in Pyeongchang. (Bild: PD)

Dominik Schlumpf (links), Tobias Stephan (Mitte) und Rafael Diaz vertreten den EV Zug in Pyeongchang. (Bild: PD)

Daniel Gerber

sport@luzernerzeitung.ch

Am Montagnachmittag gab der Schweizerische Eishockeyverband bekannt, wer mit nach Südkorea reist. Sicherlich nicht zu früh, denn am 8. Februar beginnt das Trainingslager – im koreanischen Goyang. Die Zuger Legionäre Viktor Stalberg, Carl Klingberg (beide Schweden) und Garrett Roe (USA) wurden ungleich früher von ihren Landesverbänden über das Olympia-Aufgebot informiert. Nun ist klar, dass Goalie Tobias Stephan und die beiden Verteidiger Raphael Diaz und Dominik Schlumpf für die Schweiz nach Asien reisen. Der EV Zug ist somit mit sechs Athleten in drei Landesauswahlen an den Spielen vertreten.

EVZ-Captain Raphael Diaz spricht von einem «Riesen-Highlight, es ist immer schön, für die Schweiz zu spielen, und ich war schon zweimal bei Olympia dabei. Die Eröffnungszeremonie ist einmalig. Das ist immer ein Traum für jeden Sportler. Es ist cool, dabei zu sein.» Man erinnere sich auch noch acht Jahre nach den Spielen daran. «Es ist etwas Besonderes, im olympischen Dorf zu leben und die anderen Athleten kennen zu lernen. Man hilft sich gegenseitig, isst zusammen und schaut die Wettkämpfe der anderen an.» Zum Beispiel erinnert sich Diaz, wie er gemeinsam mit Iouri Podladtchikov dessen Snowboard-Goldmedaille gefeiert hatte. «Wir kannten uns bereits vom Militär her. Solche Erlebnisse sind sehr schön.»

Ziel sei, dass sich die Nationalmannschaft von Spiel zu Spiel steigert. Anders als bei einer Weltmeisterschaft geht es bereits nach drei Matches «um die Wurst». Denn nach den drei Gruppenspielen geht es bereits in die Viertelfinals (respektive um die Viertelfinalqualifikation). Zu seinen 89 Einsätzen im Nationalteam gehören neun Spiele bei zwei Olympischen Turnieren sowie WM-Silber anno 2013 in Schweden und Finnland.

Schlumpf dank konstanter Leistung

Mit dem Aufgebot «geht für mich ein riesiger Kindheitstraum in Erfüllung», sagt EVZ-Verteidiger Dominik Schlumpf, der bisher 48 Länderspiele mit der ­A-Mannschaft bestritten hat. «Wir haben eine gute Truppe beisammen.» Er war von Zusammenzug zu Zusammenzug stets dabei und habe sich gleichzeitig auf den Moment konzentriert. «Ich war überglücklich, dass wir am Spengler-Cup gut gespielt haben, ich war positiv gestimmt.» Nun sei er überglücklich. Mit den Zuger Teamkollegen, die ebenfalls im Aufgebot standen, habe er sich immer etwas über das Nationalteam ausgetauscht, «in einem Olympia-Jahr ist das ein Thema, aber niemand lehnt sich zu weit aus dem Fenster.»

Seit längerem weiss Carl Klingberg, dass er mit Schweden an die Spiele fährt. «Olympia zu erleben, ist wunderbar. Gleichzeitig ist es ein Turnier, bei dem wir das Beste geben wollen.» Für Schweden sind die Medaillen zentrales Thema. «Wir gehen nicht dahin, um nicht zu gewinnen», sagt Klingberg. «Das ist keine Option. Wir wollen so weit wie möglich kommen, sonst müssen wir nicht hinfahren.» Wie man siegt, hat Klingberg bei seinen bisher 18 Einsätzen für das Nationalteam gelernt, mit dem Drei-Kronen-Team holte er 2017 Gold bei der WM in Deutschland und Frankreich.

Stalberg via Skype verbunden

Schon länger ist klar, dass Zug-Topskorer Viktor Stalberg, der bislang 12-mal für Schweden im Einsatz war, an die Spiele reist. «Das wird ein cooles Erlebnis, ich bin zum ersten Mal dabei.» Im Moment liege der Fokus aber ganz auf den Auftritten mit Zug. Vor vier Monaten ist der Schwede zum ersten Mal Vater geworden. Das Baby sei noch zu klein, um mit der Familie nach Südkorea zu reisen. «Meine Familie geht während dieser Zeit nach Schweden, wir werden uns via Skype sehen.»

Traurig ist beim EVZ Lino Mar­tschini: Er hat es nicht in das Olympia-Aufgebot geschafft.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.