EISHOCKEY: Eine saftige Rechnung für den Chaoten

Nach dem Spielabbruch im Zuger Herti wollen die Klubs hart durchgreifen. Ihre Forderung an den 17-jährigen Täter: Bis zu 65'000 Franken.

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Die ZSC-Spielerbank im Herti­rauch. (Bild EQ)

Die ZSC-Spielerbank im Herti­rauch. (Bild EQ)

Der 17-jährige Chaot, der mit einer Rauchbombe im Zuger Herti-Stadion für einen Spielabbruch sorgte, soll zur Kasse gebeten werden. Sowohl der EV Zug als auch die ZSC Lions werden darum ihre Ausfälle gegenüber dem jungen Zürcher geltend machen. Dieser kann sich auf eine saftige Rechnung gefasst machen: Zwar sind die gesamten Kosten noch nicht bekannt, die Forderungen könnten aber bis zu 65'000 Franken betragen.

Ein rechtskräftiges Urteil gegen den Jugendlichen, der sich nach dem Vorfall selber stellte, liegt noch nicht vor. Er wird sich in nächster Zeit vor der Zürcher Justiz verantworten müssen. Die Tat tue ihm sehr leid, und es gehe ihm schlecht, sagte sein Anwalt.

Ebenfalls noch hängig ist der Rekurs der ZSC Lions gegen den Forfait-Entscheid von Liga-Einzelrichter Reto Steinmann. Ein Wiederholungsspiel ist also weiterhin denkbar.

Nicola Berger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.