EISHOCKEY: EV Zug findet zurück auf die Siegesstrasse

Der EV Zug gewann erstmals nach drei Niederlagen in Serie wieder – dank einer starken Defensive und Reto Suri.

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Die Zuger Robin Grossmann, Dario Bürgler, Sandro Zangger, Reto Suri und Dominic Lammer (von links) feiern ein Tor. (Bild: Keystone / Marcel Bieri)

Die Zuger Robin Grossmann, Dario Bürgler, Sandro Zangger, Reto Suri und Dominic Lammer (von links) feiern ein Tor. (Bild: Keystone / Marcel Bieri)

Es ist vollbracht: Die Zuger gratulieren sich in der Tissot Arena in Biel. (Bild: Photopress / Marcel Bieri)
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Tooor! Die Zuger Robin Grossmann, Dario Bürgler, Sandro Zangger, Reto Suri und Dominic Lammer (von links) jubeln. (Bild: Keystone / Marcel Bieri)
Mauro Dufner (Biel, mitte) und Goalie Lukas Meili rechts, kämpfen gegen Nicolas Thibaudeau (EVZ, links) um den Puck. (Bild: Keystone / Marcel Bieri)
Biels Head Coach Kevin Schläpfer bei einem Triumpf-Moment. (Bild: Keystone / Marcel Bieri)
Sandro Zangger (EVZ, mitte) hat getroffen. (Bild: Keystone / Marcel Bieri)
Manuel Gossweiler, Thomas Wellinger und Goalie Lukas Meili (alle Biel, von rechts) weibeln gegen Reto Suri (EVZ) (Bild: Keystone / Marcel Bieri)
Der Bieler Daniel Steiner verpasst eine Chance gegen Zugs Goalie Tobias Stephan. (Bild: Keystone / Marcel Bieri)
Noch bangt Zugs Head Coach Harold Kreis um den Sieg, der eine Niederlagsserie beenden soll. (Bild: Keystone / Marcel Bieri)

Es ist vollbracht: Die Zuger gratulieren sich in der Tissot Arena in Biel. (Bild: Photopress / Marcel Bieri)

Zwei Tore geschossen, eines erhalten - so schlecht liest sich die Bieler Bilanz in Überzahl nicht. Allerdings passte im letzten Drittel kaum noch etwas zusammen. Fast eineinhalb Minuten hatten sie Gelegenheit, mit fünf gegen drei Spielern zu agieren und das 2:2 anzustreben. Es resultierte genau ein Schüsschen auf das Tor des starken Tobias Stephan. Stattdessen sorgte wenig später Samuel Erni mit seinem erst dritten Tor in der NLA für die Vorentscheidung. Das 2:3 durch Pär Arlbrandt - sein zweites Powerplay-Tor des Abends - kam acht Sekunden vor Schluss zu spät.

Die Zuger wendeten das Blatt im mittleren Abschnitt. Nach nur 15 Sekunden konnten die Bieler dank einer Strafe gegen Jarkko Immonen in Überzahl spielen - statt des 2:0 resultierte aber der Ausgleich durch das sechste Saisontor von Reto Suri. Kurz nach Spielmitte nutzte Dario Bürgler eine von nur zwei Powerplay-Möglichkeiten der Zuger zum 2:1.

Die Seeländer haben seit dem 19. September und einem glanzvollen 5:1-Sieg gegen Meister Davos vier Heimspiele in Serie verloren, dabei keinen Punkt gewonnen und gerade mal vier Tore geschossen. Der Kanadier Maxime Macenauer, der aktuell in Biel ein Probetraining absolviert, würde also dringend gebraucht.

Biel - Zug 2:3 (1:0, 0:2, 1:1)

5351 Zuschauer. - SR Mandioni/Massy, Abegglen/Tscherrig. - Tore: 19. Arlbrandt (Huguenin, Stapleton/Ausschluss Stephan) 1:0. 21. (20:26) Suri (Ausschluss Immonen!) 1:1. 32. Bürgler (Suri, Grossmann/Ausschluss Arlbrandt) 1:2. 54. Erni (Bouchard) 1:3. 60. (59:52) Arlbrandt (Huguenin/Ausschluss Erni) 2:3 (ohne Torhüter). - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Biel, 7mal 2 Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Olausson; Bouchard.

Biel: Meili; Joggi, Maurer; Dave Sutter, Huguenin; Jecker, Wellinger; Nicholas Steiner, Dufner; Arlbrandt, Herburger, Tschantré; Stapleton, Olausson, Rossi; Daniel Steiner, Fabian Lüthi, Holdener; Wetzel, Ehrensperger, Horansky.

Zug: Stephan; Ramholt, Grossmann; Schlumpf, Sondell; Morant, Alatalo; Erni, Stadler; Lammer, Immonen, Bouchard; Martschini, Holden, Suri; Zangger, Senteler, Bürgler; Thibaudeau, Diem, Schnyder.

Bemerkungen: Biel ohne Haas, Spylo, Fey und Berthon, Zug ohne Peter und Marchon (alle verletzt). 59:03 Timeout Biel, danach bis 59:58 ohne Torhüter.

si