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EISHOCKEY: EV Zug holt Zryd und Zgraggen

Der EVZ verpflichtet für die nächste Saison die Verteidiger Jesse Zgraggen (24) und Miro Zryd (23) als «potenzielle Leistungsträger». Vermehrt sollen auch junge Eigengewächse zum Zug kommen.
Daniel Gerber
Wechselt von Langnau nach Zug: Miro Zryd. (Bild: Marc Schumacher/Freshfocus (Langnau, 15. August 2017))

Wechselt von Langnau nach Zug: Miro Zryd. (Bild: Marc Schumacher/Freshfocus (Langnau, 15. August 2017))

Daniel Gerber

sport@luzernerzeitung.ch

Jetzt ist es definitiv: Auf nächste Saison holt der EV Zug Jesse Zgraggen von Ambri und Miro Zryd von den SCL Tigers mit Mehrjahresverträgen in die Zentralschweiz. Zgraggen ist in Kanada aufgewachsen, besitzt aber ­einen Schweizer Pass. Er erhält ­einen Dreijahreskontrakt. Der robuste Verteidiger hat in den letzten Jahren grosse Fortschritte gemacht und kann sich auch offensiv in Szene setzen. Zryd hat einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Das spät entdeckte ­Talent aus Adelboden wird von EVZ-Sportchef Reto Kläy als spielstark in allen Zonen beschrieben. «Wir holen diese Spieler als potenzielle Leistungs­träger», sagt Kläy. «Beide sind trotz ihres jungen Alters bereits erfahrene und stabile National-League-Verteidiger. Trotzdem haben sie immer noch viel Entwicklungspotenzial.» Gleichzeitig wolle die Organisation vermehrt «auf junge Verteidiger aus unseren eigenen Reihen setzen.»

Damit ist die Abwehr bereits mehr oder weniger komplett. Kläy plant mit zehn Abwehrspielern. Sechs bisherige Verteidiger verfügen bereits über einen weiterlaufenden Vertrag oder unterzeichneten zuletzt eine Verlängerung: Santeri Alatalo, Raphael Diaz, Tobias Fohrler, Tobias Geisser, Dominik Schlumpf und Johann Morant. Mit Zgraggen und Zryd stossen zwei neue dazu – macht acht. Noch keinen Vertrag haben Timo Helbling (36) und Livio Stadler (19), der zuletzt in der EVZ Academy eingesetzt wurde. Zudem drängt sich Thomas Thiry (20) auf, der über einen Academy-Vertrag verfügt. Und auch Larri Leeger (31), der aufgrund der vielen Verletzten als Verstärkung bis Ende Saison geholt wurde, will sich für eine Weiterbeschäftigung empfehlen. Laut Kläy ist bei diesen vier Spielern «noch alles offen».

Stephan und McIntyre warnen vor Rapperswil

Bezüglich EVZ Academy gilt, «dass die jungen immer eine Chance erhalten sollen», so Kläy. «Wir haben in dieser Saison bereits diverse Spieler in der ersten Mannschaft gesehen, es hat verschiedene Kandidaten darunter.» Im Kader 2018/19 kann also einer der vier genannten Verteidiger stehen, jemand anderes aus der Academy oder vielleicht auch jemand, der transferiert wird.

Eine solide Abwehrleistung ist auch heute im Cup-Viertel­final gegen die SC Rapperswil-Jona Lakers gefordert; die St. Galler zeigen sich sowohl in der Offensive wie auch in der Abwehr stark (siehe Box). EVZ-Goalie Tobias Stephan spricht von einem schweren, topmotivierten Gegner. Doch man wolle den positiven Trend der letzten Spiele weiterziehen. Bereits letzte Saison standen die Zuger im Halbfinal, und in dieser Saison konnten sie Titelverteidiger Kloten bezwingen. Ist der EVZ ein Cupteam? «Das wären wir erst, wenn wir den Cup gewonnen haben – aber ich hoffe, dass wir uns nach dieser Saison so bezeichnen dürfen», sagt Stephan.

Von einem guten Gegner spricht auch David McIntyre. Der EVZ-Stürmer bilanziert: «Sie wollen zeigen, dass sie zurück in die höchste Spielklasse gehören. Von uns ist eine 100-Prozent-Leistung nötig.» Nach einer längeren Durststrecke hat sein Team zum Siegen zurückgefunden. «Wir hatten oft knapp verloren und es dann noch besser machen wollen.» Das habe zu Verschlimmbesserungen geführt. «Hockey ist ein Spiel der Fehler, doch seit dem Break konnten wir diese eliminieren.» Zug hat die letzten drei Meisterschaftsspiele gewonnen.

Der Match werde gleich ernst wie ein Ligaspiel genommen, betont Headcoach Harold Kreis. «Unser Ziel ist es, den Cup zu gewinnen. Wir werden mit der besten Aufstellung antreten.» So könnte der zuletzt verletzte Timo Helbling ins Team zurückkehren. Helbling wird spielen, wenn er die Freigabe erhält. Bei Nolan Diem laufen noch Abklärungen.

Cup-Viertelfinals.Heute, 19:45: Rapperswil-Jona – Zug. Biel – Bern. Davos – Genève-Servette. Ajoie – SCL Tigers.

Verstärkung aus Ambri: Jesse Zgraggen. (Bild: Marc Schumacher/Freshfocus (Bern, 12. September 2017))

Verstärkung aus Ambri: Jesse Zgraggen. (Bild: Marc Schumacher/Freshfocus (Bern, 12. September 2017))

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