EISHOCKEY: EV Zug mit 122'000 Franken Verlust

Die sportlich unbefriedigende Saison 2013/14 hat für den EVZ auch finanzielle Konsequenzen. Die Jahresrechnung weist einen Verlust von 122'204 Franken aus.

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Enttäuschte EVZ-Spieler nach dem Spiel. (Bild: Keystone)

Enttäuschte EVZ-Spieler nach dem Spiel. (Bild: Keystone)

Durch die Verpflichtung von drei zusätzlichen Ausländern (Kilpeläinen, Wellwood, Earl) stieg der Personalaufwand um 1,4 Millionen Franken. Das Verpassen der Playoffs sorgte zudem für einen Rückgang der Eintritte um rund 36'000. Umgekehrt mussten keine Leistungsprämien ausbezahlt werden.

«Das schlechte sportliche Abschneiden führte zu hohen Umsatzeinbussen und schlägt dementsprechend negativ zu Buche. Die gegen Ende Saison gefällten Personalentscheide sind in der Jahresrechnung als Rückstellungen enthalten und belasten das neue Geschäftsjahr nicht», resümiert CEO Patrick Lengwiler das Jahresergebnis.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr stellten die Innerschweizer einige Weichen für die Zukunft. Seit 1. Mai 2014 steht eine Holding-Gesellschaft über allen Geschäftszweigen der Zuger. Weiter startete im August die neue Hockey Academy, in der hoffnungsvolle Talente für die erste Mannschaft heranwachsen sollen.

Die Generalversammlung der EVZ Holding AG bestätigte die Wiederwahl sämtlicher Mitglieder des Verwaltungsrats.

si/rem

Hinweis: Jahresbericht auf www.evz.ch/ueber-uns/unternehmen