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EISHOCKEY: EV Zug mit Verlust von 439'000 Franken

In der letzten Saison hat der EV Zug rund eine halbe Million Franken Verlust gemacht. Für die neue Saison gibt der EVZ keine konkrete Rangierung vor.
Cheftrainer Harold Kreis, Sportchef Reto Klaey, Marketingleiter Marco Baumann und CEO Patrick Lengwiler (von links) während der EVZ-Medienorientierung am Montag im Parkhotel. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)

Cheftrainer Harold Kreis, Sportchef Reto Klaey, Marketingleiter Marco Baumann und CEO Patrick Lengwiler (von links) während der EVZ-Medienorientierung am Montag im Parkhotel. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)

Der EV Zug hat in der letzten Saison 26,1 Millionen Franken umgesetzt und einen Verlust von 439'585 Franken erwirtschaftet. Darin enthalten ist allerdings eine Abschreibung von 582'000 Franken, die mit dem operativen Geschäft nichts zu tun hat.

Der EVZ sei mit einer Eigenkapitalquote von 55 Prozent «gut aufgestellt», versicherte CEO Patrick Lengwiler am Montag an einer Medienorientierung. Das spreche für die Stabilität des Unternehmens. Der EV Zug habe budgetgetreu und kostendeckend gearbeitet.

Kein konkretes Saisonziel

Für die am Freitag mit einer Auswärtspartie in Lugano beginnende Saison gibt Zug keine konkrete Rangierung als Ziel vor. «Wir wollen eine der Topadressen im Schweizer Eishockey sein», sagte Sportchef Reto Kläy lediglich.

Der EVZ setzte bisher über 5000 Saisonkarten ab, 90 Prozent der Sitzplätze sind verkauft.

si/rem

Hinweis:
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Alle Spiele des EVZ im Liveticker auf www.zugerzeitung.ch/liveticker

Die Noten der EVZ-Spieler (Ohne Noten: Der Ersatztorhüter Noël Bader (1 Teileinsatz im Cup), der Angreifer Dominik Volejnicek (1 Einsatz) sowie der Verteidiger Simon Lüthi (Comeback nach Kreuzbandriss erst im Jahr 2016) konnten nicht benotet werden (Bild: PD)

# 51 Tobias Stephan, Note 6

Der ruhige Blocker führt die Liga in jeder relevanten Statistik an – und ist im EVZ längst zum wichtigsten Einzelspieler aufgestiegen.

Statistik: 24 Spiele, 16 Siege, Abwehrquote: 93,74 Prozent, 5 Shut-outs, 1 Assist.

(Bild: PD)

# 22 Santeri Alatalo, Note 4,5

2013/14 war er der beste EVZ-Verteidiger gewesen. Seither mehr Mitläufer denn Führungskraft. Aber: Defensiv hat er sich stetig verbessert.

24 Spiele, kein Tor/6 Assists, Plus-7-Bilanz, 6 Strafminuten.

(Bild: PD)

# 70 Yannick Blaser, Note 3,5

Der Einsatz stimmt, aber auch im siebten EVZ-Jahr sind seine Schwächen punkto Tempo und Spielintelligenz augenfällig. Wird keinen Vertrag mehr erhalten.

14 Spiele, kein Tor/1 Assist, Minus-2-Bilanz, 8 Strafminuten.

(Bild: PD)

# 72 Samuel Erni, Note 4

Mit 24 Jahren noch immer sehr jung, aber seit 2012 stagniert seine Entwicklung. Manchmal wünschte man sich bei ihm mehr Feuer.

19 Spiele, 1 Tor/3 Assists, Minus-1-Bilanz, 4 Strafminuten.

(Bild: PD)

# 77 Robin Grossmann, Note 5

Ja, er ist weniger produktiv als im Vorjahr. Aber würde er an der Stelle Sondells im ersten Powerplay spielen, hätte auch er schon 20 Punkte. Defensiv stark.

23 Spiele, 2 Tore/5 Assists, Plus-9-Bilanz, 16 Strafminuten.

(Bild: PD)

# 74 Johann Morant, Note 5

Besser als sein Ruf. Spielt in dieser Saison das bisher beste Hockey seiner Karriere: Erstaunlich abgeklärt, fast nie fehlerhaft. Ambri soll Interesse zeigen.

23 Spiele, 1 Tor/2 Assists, Plus-2-Bilanz, 59 Strafminuten.

(Bild: PD)

#6 Tim Ramholt, Note 5,5

Nur Beat Forster (HCD) weist eine bessere Plus/Minus-Bilanz aus als der Zürcher. Sehr zweikampfstark und fokussiert, kann jeden Gegner neutralisieren.

24 Spiele, 3 Tore/4 Assists, Plus-16-Bilanz, 16 Strafminuten.

(Bild: PD)

# 18 Dominik Schlumpf, Note 5

Firmiert als Sicherheitsnetz für den sehr offensiv ausgerichteten Nebenmann Sondell. Physisch stark und mit einer sehr tiefen Fehlerquote.

23 Spiele, kein Tor/4 Assists, Plus-7-Bilanz, 4 Strafminuten.

(Bild: PD)

# 50 Daniel Sondell, Note 5

Hinter dem Servettien Romain Loeffel der zweitproduktivste Verteidiger der Liga. Im Powerplay eine Wucht. Ansonsten zuletzt aber etwas nonchalant.

23 Spiele, 2 Tore/18 Assists, Plus-5-Bilanz, 6 Strafminuten. (Bild: PD)

# 98 Livio Stadler, Note 4,5

Der Trainer Kreis will das Juwel langsam heranführen – aber ein bisschen mehr Verantwortung dürfte es schon sein. In den wenigen Einsätze solide.

10 Spiele, kein Tor/kein Assist, Minus-1-Bilanz, keine Strafminute.

(Bild: PD)

# 96 Pierre-Marc Bouchard, Note 6

Was für eine Vista, was für eine Technik. Trotz kleinen Blessuren Abend für Abend mit dominanten Auftritten und für den EVZ in jeder Hinsicht unverzichtbar.

24 Spiele, 8 Tore/25 Assists, Plus-7-Bilanz, 8 Strafminuten.

(Bild: PD)

# 87 Dario Bürgler, Note 3

Die Tendenz ist steigend, aber sein Salär ist höher, als es das von Damien Brunner in Zug je war. Und dafür sind seine Werte schlicht ungenügend.

21 Spiele, 4 Tore/2 Assist, Plus-1-Bilanz, 8 Strafminuten.

(Bild: PD)

# 62 Jarkko Immonen, Note 4,5

Stark im Zwei-Weg-Spiel und herausragend am Bully (Erfolgsquote bei 62 Prozent). Aber kann er bestehen, wenn das Tempo im Playoff weiter anzieht?

23 Spiele, 10 Tore/10 Assists, Plus-4-Bilanz, 10 Strafminuten.

(Bild: PD)

# 3 Nolan Diem, Note 5

Wird weiterhin unterschätzt, dabei ist er der perfekte Profi: Arbeitsam, bescheiden – und polyvalent. Nur fällt das wegen seiner Rolle (4. Block) keinem auf.

20 Spiele, 2 Tore/4 Assists, Plus-5-Bilanz, 4 Strafminuten.

(Bild: PD)

# 81 Marc Marchon, Note 4

Hat körperlich zugelegt und zeigt gute Ansätze, aber die fehlende Eiszeit ist Gift für seine Entwicklung. Ein Jahr in der NLB würde ihm gut anstehen.

14 Spiele, kein Tor/2 Assists, ausgeglichene Bilanz, 4 Strafminuten.

(Bild: PD)

#17 Emanuel Peter, Note 4

Der Routinier fehlte sechs Wochen verletzt – und nun dauert es, bis er seine Drehzahl erreicht. Muss sich vorab am Bully deutlich steigern (41 Prozent).

11 Spiele, 2 Tore/1 Assist, Minus-5-Bilanz, 4 Strafminuten.

(Bild: PD)

# 88, Sven Senteler, Note 4

Je nach Lesart defensiv solid – oder einfach farblos. Spielt mannschaftsdienlich, aber ob man ihm wirklich vorzeitig einen Vertrag für 16/17 geben musste?

24 Spiele, 1 Tor/3 Assists, ausgeglichene Bilanz, 8 Strafminuten.

# 27 Josh Holden, Note 5

Spielt ausgesprochen diszipliniert und skort wie in seinen besten Tagen. Es gibt schlechtere Argumente für die Vertragsverlängerung, die er sich erhofft.

22 Spiele, 9 Tore/17 Assists, Plus-7-Bilanz, 4 Strafminuten.

(Bild: PD)

# 10 Dominic Lammer, Note 5,5

Nach Jahren der Stagnation ist ihm eine bemerkenswerte Renaissance gelungen. Kaltblütig und mit regelmässigen Einsätzen in beiden Special Teams.

23 Spiele, 8 Tore/4 Assists, Plus-16-Bilanz, 8 Strafminuten.

(Bild: PD)

# 46 Lino Martschini, Note 5,5

Ein Albtraum für jeden NLA-Verteidiger: Wendig, kreativ, torgefährlich. Noch einmal wird ihn das Nationalteam für die WM nicht übergehen können.

24 Spiele, 12 Tore/15 Assists, Plus-5-Bilanz, 2 Strafminuten.

(Bild: PD)

# 57 Fabian Schnyder, Note 4,5

Der Captain wirkt beschwingter als in der Vorsaison – und skort auch fleissiger. Seine umfassenden defensiven Pflichten erfüllt er gewohnt verlässlich.

24 Spiele, 3 Tore/5 Assists, Minus-4-Bilanz, 6 Strafminuten.

(Bild: PD)

# 26 Reto Suri, Note 5

Auf dem Eis und in der Kabine ein wichtiger Führungsspieler. Aber seine bizarre, seit Jahren anhaltende Schwäche im Powerplay geht weiter: noch null Tore.

24 Spiele, 11 Tore/7 Assists, Plus-11-Bilanz, 10 Strafminuten.

(Bild: PD)

# 14 Nicolas Thibaudeau, Note 3

Verfügt über keine Qualität, die nicht auch eine Nachwuchskraft einbringen könnte. Es würde nicht überraschen, läge seine Zukunft in der NLB.

17 Spiele, kein Tor/1 Assist, ausgeglichene Bilanz, 20 Strafminuten.

(Bild: PD)

# 94 Sandro Zangger, Note 3,5

Zugs bester Penaltyschütze, sehr schnell und schusskräftig. Aber wegen Defiziten punkto Durchsetzungskraft und Spielübersicht hapert es an der Produktivität.

22 Spiele, 2 Tore/2 Assists, Minus-5-Bilanz, 6 Strafminuten.

(Bild: PD)
25 Bilder

Halbzeit-Bilanz beim EV Zug

Mehr zum Thema am 8. September in der Neuen Zuger Zeitung.

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