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EISHOCKEY: EV Zug: Spiel gegen Ambri gewonnen, Roe verloren

Dank des 5:3-Sieges gegen Ambri sichert sich der EV Zug den 2. Rang. Wer sein Gegner in den Playoff-Viertelfinals wird, steht erst am Montag fest. Für Leistungsträger Garrett Roe ist der Abend früh zu Ende.
Sven Aregger
Verletzt sich: Zugs Garrett Roe (rechts) gegen Elias Bianchi. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Zug, 3. März))

Verletzt sich: Zugs Garrett Roe (rechts) gegen Elias Bianchi. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Zug, 3. März))

Sven Aregger

sven.aregger@luzernerzeitung.ch

Vor den letzten beiden Qualifikationsspielen stellten sich für den EV Zug noch zwei Fragen. Kann er den 2. Rang in der Tabelle behaupten? Und: Wie heisst der Gegner in den Playoff-Viertelfinals, die am kommenden Samstag beginnen? Gestern lieferten die Zuger die Antwort auf die erste Frage. Sie gewannen vor heimischer Kulisse gegen Ambri mit 5:3 und können nicht mehr von Platz 2 verdrängt werden.

Damit haben die Zuger ihre Pflicht getan. Die Antwort auf die zweite Frage liegt nicht in ihrem Einflussbereich. Und sie müssen sich bis zum letzten Spieltag am Montagabend gedulden, ehe sie wissen, auf welchen Gegner sie in den Viertelfinals treffen werden. Möglich sind noch Fribourg, Davos und die ZSC Lions. «Egal wie der Gegner heisst, es wird eine schwierige Aufgabe. Alle diese Teams haben ihre Qualitäten», sagte Verteidiger Timo Helbling.

Auch Sorgen um Lammer

Ein Zuger Dämpfer war der Ausfall von Spielmacher Garrett Roe. Der Amerikaner verletzte sich nach einem Zusammenprall im Mitteldrittel und kehrte im Schlussabschnitt nicht auf das Eis zurück. Wie schlimm die Verletzung ist, war nach dem Spiel noch unklar. Wenige Sekunden vor Schluss mühte sich zu allem Ungemach auch noch Stürmer Dominic Lammer unter Schmerzen vom Eis – nach einer unfairen Aktion von Ambris Cory Emmerton. «Wir lassen uns davon nicht runterziehen», sagte Trainer Harold Kreis. Er gab aber auch zu bedenken: «Wir haben wenig Tiefe im Kader und brauchen jeden Spieler in den Playoffs.»

Zug zeigte zwei Gesichter an diesem Abend. Zum einen war da die Offensive, die durchaus ihre Momente hatte. Dem 1:0 des Kanadiers David McIntyre ging ein herrlicher Steilpass von Santeri Alatalo voraus. Und vor dem 4:2 hebelten McIntyre und Reto Suri mit einer sehenswerten Kombination die gegnerische Abwehr aus. Zum anderen war da aber auch die Verteidigung, die häufiger in Nöte geriet, als ihr lieb war.

Ambri präsentierte sich einmal mehr als Team, das nie aufgibt. Zweimal machte es einen Rücktand wett. Die Tessiner kämpfen weiterhin um jeden Punkt. Sie haben die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sie Lausanne in der anstehenden Platzierungsrunde noch überholen und somit das drohende Playout gegen Kloten verhindern können. Vielleicht bietet sich ihnen am Montag eine günstige Gelegenheit, im sechsten Saisonspiel gegen Zug erstmals zu gewinnen. Für den EVZ wird es nicht mehr um viel gehen.

Zug - Ambri-Piotta 5:3 (2:2, 3:1, 0:0)

7125 Zuschauer. - SR Dipietro/Koch; Kovacs/Küng. - Tore: 8. McIntyre (Alatalo) 1:0. 10. Kostner (Zwerger/Ausschluss Goi!) 1:1. 11. Klingberg (Roe, Martschini/Ausschluss Müller) 2:1. 20. (19:14) Emmerton (D'Agostini) 2:2. 27. Diem (Grossmann, Senteler) 3:2. 30. Suri (McIntyre) 4:2. 35. Stalberg (Lammer, Roe) 5:2. 37. Zwerger (D'Agostini) 5:3. - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Zug, 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Stalberg; Zwerger.

Zug: Stephan; Helbling, Grossmann; Schlumpf, Alatalo; Geisser, Leeger; Thiry; Martschini, Roe, Stalberg; Klingberg, McIntyre, Suri; Lammer, Diem, Senteler; Kast, Schnyder.

Ambri-Piotta:Karhunen; Plastino, Zgraggen; Fora, Pinana; Ngoy, Jelovac; Collenberg; Trisconi, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Emmerton, Zwerger; Lhotak, Müller, Incir; Guggisberg, Goi, Lauper; Monnet.

Bemerkungen: Zug ohne Diaz und Morant (beide verletzt) sowie Zehnder (krank) sowie Holden (überzähliger Ausländer), Ambri ohne Stucki, und Berthon (alle verletzt), Taffe (überzähliger Ausländer) und Kubalik (gesperrt). - 1. Trisconi verletzt ausgeschieden. - 33. Pfosten Bianchi, 45. Lattenschuss Klingberg. - 58:52 Timeout Ambri, anschliessend bis 59:47 ohne Torhüter.

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