EISHOCKEY: EVZ gibt sich vor Saisonstart bescheiden

Am 11. September startet der EV Zug in die neue Saison. Trotz dem überraschenden Endspurt in der vergangenen Meisterschaft setzt man sich in Zug die Ziele tief.

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Sportmanager Patrick Lengwiler, hier bei einem früheren Interview. (Bild Martin Heimann/Neue ZZ)

Sportmanager Patrick Lengwiler, hier bei einem früheren Interview. (Bild Martin Heimann/Neue ZZ)

An der alljährlichen Medienkonferenz vor dem Saisonstart gibt EVZ-Präsident Roland Staerkle klare Anweisungen an seine Crew, egal ob auf oder neben dem Eis: «Anpacken, durchkommen, gewinnen!». Damit hat er die richtigen Worte vor einer harten Saison gefunden. Finanziell steht es um seinen Verein nicht optimal und sportlich ist das Team, nach einer turbulenten letzten Meisterschaft, schwer einzuschätzen.

Sportmanager Patrick Lengwiler sieht der kommenden Saison positiv entgegen: «Die neuen Spieler wurden schnell in die Mannschaft integriert und die Stimmung im Team ist sehr gut, also beste Voraussetzungen für einen gelungenen Saisonstart.»

Playoff-Hoffnung trotz Defizit im Sturm
Mit der Verpflichtung von Jussi Markkanen vom ZSKA Moskau erhielt der EVZ einen der besten Torhüter der Liga. Vor dem gegnerischen Tor sieht es dagenen problematisch aus. Lengwiler sagt: «Unser Sturm ist schmaler geworden. Die angespannte finanzielle Lage erlaubt es uns nicht, zusätzliche Spieler zu engagieren».

Das Primärziel des EVZ bestehe darin, die Play-Offs zu erreichen, danach werden weitere Teilziele definiert, sagt Präsident Staerkle. Im wirtschaftlichen Bereich will die EVZ Sport AG versuchen, das finanzielle Ergebnis, trotz erneut massiv erschwerten Randbedingungen, ausgeglichen zu gestalten. Eines ist Staerkle aber besonders wichtig und zwar «gutes und attraktives Eishocke zu spielen».

Martin Erdmann, Zug

Das Interview mit EVZ-Sportchef Patrick Lengwiler: