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EISHOCKEY: EVZ verliert in Ambri – der Playoff-Gegner heisst ZSC Lions

Der EV Zug verliert das bedeutungslose letzte Qualifikationsspiel in Ambri mit 2:3. In den Playoff- Viertelfinals trifft er am Samstag auf die ZSC Lions. Die Chancen stehen gut, dass dann alle EVZ-Spieler fit sind.
Sven Aregger
Kampf um den Puck zwischen Ambris Dominik Kubalik (links) und Zugs Santeri Alatalo. (Bild: S. Golay/Keystone)

Kampf um den Puck zwischen Ambris Dominik Kubalik (links) und Zugs Santeri Alatalo. (Bild: S. Golay/Keystone)

Sven Aregger

sven.aregger@luzernerzeitung.ch

Rein sportlich hatte der gestrige Zuger Auftritt wenig Aussagekraft. Der EVZ konnte nicht mehr vom 2. Rang verdrängt werden, somit war das Spiel weitgehend bedeutungslos für die Zentralschweizer. Sie werden deshalb die 2:3-Niederlage gegen Ambri-Piotta verschmerzen können.

Interessanter als das Resultat war aus Zuger Sicht die Frage, wie der Gegner in den Playoff-Viertelfinals heisst. Der EVZ trifft auf die ZSC Lions, die gestern gegen Biel auch ihr drittes Spiel nach der Olympia-Pause verloren und die Qualifikation somit auf dem 7. Rang abschliessen. Die Platzierung entspricht keineswegs den Ansprüchen im Klub. Für die Stadtzürcher verlief die bisherige Saison enttäuschend, auch der Trainerwechsel von Hans Wallson zu Hans Kossmann brachte nicht die Wende zum Guten. Die hohe Qualität der Mannschaft ist allerdings unbestritten. Lösen die ZCS Lions den Knopf, sind sie ein ernsthafter Titelkandidat.

Schnyder bestreitet sein 800. Ligaspiel

In der Qualifikation gewann Zug drei der vier Direktvergleiche. «Doch das zählt jetzt nichts mehr. Jedes Team fängt wieder bei null an», gab der Zuger Headcoach Harold Kreis zu bedenken. EVZ-Urgestein Fabian Schnyder, der in Ambri sein 800. Spiel in der National League absolvierte, sprach von einem «unglaublich guten» Playoff-Gegner. «Wenn wir als Tabellenzweite der Qualifikation in der ersten Runde auf ein Team wie den ZSC treffen, sieht man, wie ausgeglichen die Liga ist.» Der Flügelstürmer betonte aber auch, dass Zug mit einem positiven Gefühl und mit viel Selbstvertrauen in die entscheidende Saisonphase gehen könne. «Wenn wir unsere Hausaufgaben machen, kann es gut kommen.»

Dem EVZ verbleiben nun fünf Tage, um sich optimal auf den Playoff-Start vorzubereiten. «Wir werden den Gegner analysieren und nochmals den Kitt in der Mannschaft festigen», sagte Kreis zum Programm in dieser Woche. Weiter werde an der Spritzigkeit, an der konditionellen Frische und an taktischen Feinheiten gearbeitet.

Die angeschlagenen Leistungsträger Garrett Roe und Johann Morant, die gegen Ambri fehlten, sollen rechtzeitig für das Heimspiel am Samstag wieder zur Verfügung stehen. «Zum jetzigen Zeitpunkt gehe ich davon aus, dass wir in Vollbestand antreten können», sagte Kreis. Das ist schon mal ein gutes Zeichen für den EV Zug.

Ambri-Piotta - Zug 3:2 (1:1, 1:1, 1:0)

2648 Zuschauer. - SR Dipietro/Mollard, Kovacs/Küng. - Tore: 6. D'Agostini 1:0. 14. Diem (Lammer) 1:1. 26. Kubalik (Zwerger/Ausschluss Zehnder) 2:1. 29. McIntyre (Klingberg) 2:2. 51. Fora (Gautschi) 3:2. - Strafen: je 4mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: D'Agostini; Stalberg.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Fora, Pinana; Ngoy, Jelovac; Gautschi; Incir, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Emmerton, Zwerger; Lhotak, Müller, Kubalik; Monnet, Goi, Mazzolini; Lauper.

Zug: Aeschlimann; Helbling, Grossmann; Diaz, Geisser; Schlumpf, Alatalo; Thiry, Leeger; Martschini, Holden, Stalberg; Klingberg, McIntyre, Suri; Lammer, Diem, Senteler; Schnyder, Kast, Zehnder.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Stucki, Trisconi, Berthon (alle verletzt), Taffe und Karhunen (beide überzählige Ausländer), Zug ohne Roe, Morant (beide verletzt) und Stephan (überzählig). Timeout Ambri-Piotta (58.). Zug ab 59:06 ohne Torhüter.

David McIntyre, Carl Klingberg, Reto Suri und Tobias Geisser (von links) jubeln nach dem 2:2. (Bild: Michaela Locatelli / Freshfocus (Ambri, 5. März 2018))

David McIntyre, Carl Klingberg, Reto Suri und Tobias Geisser (von links) jubeln nach dem 2:2. (Bild: Michaela Locatelli / Freshfocus (Ambri, 5. März 2018))

Bild: Michaela Locatelli / Freshfocus (Ambri, 5. März 2018)

Bild: Michaela Locatelli / Freshfocus (Ambri, 5. März 2018)

Zugs Lino Martschini (links) gegen Ambris Michael Ngoy. (Bild: Samuel Golay (Ambri, 5. März 2018))

Zugs Lino Martschini (links) gegen Ambris Michael Ngoy. (Bild: Samuel Golay (Ambri, 5. März 2018))

Zug-Topskorer Viktor Stalberg (links) umkurvt Ambri-Spieler Michael Fora. (Bild: Michaela Locatelli / Freshfocus (Ambri, 5. März 2018))

Zug-Topskorer Viktor Stalberg (links) umkurvt Ambri-Spieler Michael Fora. (Bild: Michaela Locatelli / Freshfocus (Ambri, 5. März 2018))

EVZ-Torhüter Sandro Aeschlimann ist geschlagen. (Bild: Michaela Locatelli / Freshfocus (Ambri, 5. März 2018))

EVZ-Torhüter Sandro Aeschlimann ist geschlagen. (Bild: Michaela Locatelli / Freshfocus (Ambri, 5. März 2018))

Zugs Carl Klingberg (links) scheitert an Ambri-Torhüter Benjamin Conz. (Bild: Michaela Locatelli / Freshfocus (Ambri, 5. März 2018))

Zugs Carl Klingberg (links) scheitert an Ambri-Torhüter Benjamin Conz. (Bild: Michaela Locatelli / Freshfocus (Ambri, 5. März 2018))

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