Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

EISHOCKEY: EVZ wird mit einem Punkt schlecht belohnt

93 magische Sekunden im Mitteldrittel reichen am Ende nicht: Der EV Zug verliert eine dramatische Partie gegen den HC Lugano mit 3:4 nach Penaltyschiessen.
Sven Aregger
Da war die Zuger Eishockey-Welt noch in Ordnung: Dominic Lammer (Mitte, Nr. 10) hat soeben zum zweiten Mal geskort. (Bild: Christian Merz/Keystone (Zug, 9. Dezember 2017))

Da war die Zuger Eishockey-Welt noch in Ordnung: Dominic Lammer (Mitte, Nr. 10) hat soeben zum zweiten Mal geskort. (Bild: Christian Merz/Keystone (Zug, 9. Dezember 2017))

Sven Aregger

sven.aregger@luzernerzeitung.ch

Die EVZ-Spielerfrauen zeigten soziales Engagement. Gemeinsam mit dem Rotary-Club Zug-Zugersee verpackten sie Lebensmittelpakete, mit denen einheimische Familien in Not unterstützt werden. Und gestern vor der Bos­sard-Arena sammelten die Frauen, die Zuger Matchtrikots mit der Farbe Pink trugen, Geld für den Weihnachtsbriefkasten des kantonalen Frauenbundes. Die Fans beteiligten sich mit einer Bechersammlung ebenfalls an der Aktion. Damit setzten sie ein sympathisches Zeichen in der Weihnachtszeit.

Während sich die EVZ-Frauen also für eine schöne Bescherung ins Zeug legten, verpassten es ihre Männer, sich gegen Lugano mit einem Sieg zu beschenken. Sie verloren in einer dramatischen und spannenden Partie 3:4 nach Penaltyschiessen.

Dieser Punkt ist ein schlechter Lohn für die Zuger, die grossen Aufwand betrieben und engagiert kämpften. In der Verlängerung hatten sie den Siegestreffer mehrmals auf dem Stock, aber der starke Lugano-Goalie Elvis Merzlikins liess sich nicht mehr überwinden. «Das Spiel dürfte gar nicht ins Penaltyschiessen gehen», sagte EVZ-Stürmer Reto Suri angesichts der Zuger Chancen in der Overtime. Und Trainer Harold Kreis meinte dazu: «Zwei Punkte für uns wären gerecht gewesen.»

Lammer überzeugt als Doppeltorschütze

Die Geschichte dieses Spiels hätte für den EVZ so schön enden können: Mit drei Toren innert 93 magischen Sekunden im Mitteldrittel stellten die Zentralschweizer das Ergebnis nach einem 0:2-Rückstand komplett auf den Kopf. Massgeblich daran beteiligt war Dominic Lammer mit einem Doppelpack. Der Flügel durfte anstelle des verletzten Lino Martschini wieder in der Paradelinie neben Garrett Roe und Viktor Stalberg spielen. Diese Chance nutzte er. Doch weil Luganos Gregory Hofmann, der gestern ebenfalls zweimal traf, sechs Minuten vor Schluss ausglich und später im Penaltyschiessen als Einziger reüssierte, bleibt die zwischenzeitliche Zuger Wende nicht viel mehr als ein schöne Randnotiz. «Wir können dennoch viel Positives mitnehmen», sagte Suri. Headcoach Kreis sah es ähnlich. «Wir haben den Zuschauern ein fantastisches Eishockey-Spiel geboten. Die Niederlage ist zwar schmerzhaft, aber trotzdem dürfen die Jungs stolz sein auf ihre Leistung.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.