Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

EISHOCKEY: Harold Kreis muss den EV Zug verlassen

Trainerwechsel beim EV Zug: Nach dem Viertelfinal-Out gegen die ZSC Lions muss Harold Kreis den Verein trotz Vertrag bis 2019 verlassen. Er hat zu wenig auf junge Spieler gesetzt. Der Nachfolger steht noch nicht fest.
Die Zukunft von Harold Kreis beim EV Zug bleibt offen. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)

Die Zukunft von Harold Kreis beim EV Zug bleibt offen. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)

Harold Kreis ist nicht mehr Trainer des EV Zug. Nach vier Jahren an der Bande muss er einem neuen Trainer weichen. Einem Trainer, der sich voll und ganz mit der EVZ-Philosophie identifizieren kann. Sportchef Reto Kläy lässt im Gespräch durchblicken, dass die fehlende Bereitschaft, auf junge Spieler zu setzen, dem 59-Jährigen letztlich zum Verhängnis geworden ist: «In gewissen Bereichen hätte man bewusster und intensiver auf Junge setzen können», sagt Kläy. Als EVZ-Headcoach müsse man gerne mit dem Nachwuchs arbeiten. «Das hat Harold nicht zur vollständigen Zufriedenheit gemacht», sagt Kläy. Vor allem in den Playoffs habe er zu sehr auf die arrivierten Kräfte gesetzt.

Kreis folgte 2014 auf Doug Shedden. Er erreichte mit dem EVZ drei Mal den Playoff-Viertelfinal und einmal den Final. In diesem Jahr scheiterten die Zuger als Zweiter der Qualifikation bereits im Viertelfinal an den ZSC Lions, die auf bestem Weg zum Schweizer-Meister-Titel sind. Im Vorjahr wurde der EVZ erst im Final vom SC Bern gestoppt. Kreis' Vertrag bei den Zugern wäre noch ein Jahr weitergelaufen.

Zukunft von Immonen ist offen

Wer Nachfolger wird, ist noch unklar. «Wir suchen einen Headcoach, der gerne mit jungen Athleten arbeitet und diese weiterbringen will und kann», wird CEO Patrick Lengwiler in der Mitteilung zitiert. Der neue Trainer müsse die EVZ-Philosophie aus Überzeugung und mit Herzblut umsetzen. Das habe man bei Kreis vermisst, sagt Reto Kläy: «Es ist ein Unterschied, ob jemand mit Jungen arbeitet, weil es die Organisation so will oder ob er dahinter steht.» Man lasse sich bei der Suche die nötige Zeit. Wie es mit dem Assistenztrainer Waltteri Immonen weitergeht, ist laut Kläy noch nicht klar: «Das werden wir sehen, wenn der neue Headcoach feststeht.»

Der EV Zug verfügt neben der ersten Mannschaft mit der EVZ-Academy über ein Team in der Swiss League. Die vor allem mit jungen Spielern gespickte Mannschaft hat in diesem Jahr mit Rang 8 erstmals einen Playoff-Platz erreicht.

Jonas von Flüe

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.