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EISHOCKEY: Harold Kreis: «Uns fehlt die Leichtigkeit»

Heute (19.45, Bossard-Arena) spielt der EV Zug gegen Kometa Brno. Die Chancen für die Viertelfinal-Qualifikation sind intakt. Aber die Zuger spielen wiederum fast mit dem letzten Aufgebot.
Marco Morosoli
Erwartet von seinem Team mehr Druck auf das gegnerische Tor: Harold Kreis. (Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus (Zug, 3. November 2017))

Erwartet von seinem Team mehr Druck auf das gegnerische Tor: Harold Kreis. (Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus (Zug, 3. November 2017))

Marco Morosoli

marco.morosoli@zugerzeitung.ch

Der EVZ musste gestern sein Training in der Academy-Arena austragen. Das ist keine Degradierung wegen der sportlichen Misere in der National League. Seit sieben Runden rennen die Zentralschweizer in diesem Wettbewerb einem Sieg hinterher. Vielmehr ist die Umplatzierung der Trainingseinheit dem Umstand geschuldet, dass die Bully-Kreise mit den Logos der Champions-Hockey-League-Sponsoren ausgefüllt werden müssen. Im Rahmen dieses europäischen Wettbewerbes treffen die Zuger heute Abend auf Kometa Brno (19.45 Uhr, Bossard-Arena).

Die personelle Situation hat sich beim EVZ nicht entspannt. Weiterhin fehlen sechs Stammspieler verletzungsbedingt. Die Zuger spielen auch gegen den amtierenden tschechischen Meister praktisch mit dem letzten Aufgebot. «Der Kampfgeist ist intakt», sagt der EVZ-Headcoach Harold Kreis und fügt an: «Wir müssen mehr Druck aufs gegnerische Tor entwickeln.» Kreis ­erwähnt auch die vielen Ausfälle arrivierter Spieler, die durch Academy-Spieler ersetzt werden: «Der Aufbau ist noch nicht so sauber. Sie sind auch nervös, und ihnen fehlt die Erfahrung auf diesem Level.» Der Deutschkanadier hat festgestellt: «Wir arbeiten hart, aber manchmal sind wir zu verbissen. Uns fehlt die Leichtigkeit.» Die Partie von heute Abend ist für ihn eine ­weitere Herausforderung.

Das Wort «Krise» nimmt keiner in den Mund

Auch EVZ-Sportchef Reto Kläy poltert nicht: «Es ist nicht so schlecht, dass so etwas passiert.» In Aktionismus verfällt er nicht: «Wir spielen mit den Akteuren, die wir haben.» Die Linien seien derzeit wohl nicht so gut, doch für ihn ist klar: «Wir wollen heute Abend gewinnen.» Natürlich gebe es Dinge, die nicht optimal seien. So fordert er, dass alle vier Linien produktiv sind. Leider sind die Zentralschweizer aber in den vergangenen Spielen zu oft vom Sturm mit Garrett Roe und Viktor Stalberg abhängig. Doch Kläy sagt auch, dass «wir auch einiges richtig machen». Darauf könne aufgebaut werden: «In Bern haben wir am Schluss gut gespielt, aber es hat halt wieder nicht gereicht.»

Kläy will nicht in Abrede stellen, dass «jede Niederlage am Selbstvertrauen nagt». Der EVZ-Sportchef äussert aber Kritik nur verklausuliert. Er spricht von Faktoren, die derzeit nicht den üblichen Level erreichen würden. Namen fallen diesbezüglich nicht. Kläy erwähnt viel lieber den Academy-Spieler Thomas Thiry (20). Der Academy-Spieler mit französischen Wurzeln komme schon in seinem vierten NLA-Spiel auf 17 Minuten Eiszeit. Auch andere Swiss-League-Spieler stehen wohl länger auf dem Eis, als sie sich dies erträumt hätten. Aber auch diese Akteure wollen gewinnen. Deshalb ist es für Sportchef Kläy keine Option, die Champions-Hockey-League einfach fahren zu lassen. Das Rezept sei einfach: «Wir müssen über den Kampf zum Spiel finden.» Das Wort «Krise» führt er in seinem Wortschatz nicht: «Bei uns ist niemand, der die weisse Fahne in die Höhe hält.»

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