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EISHOCKEY: Immonens Wert für den EV Zug

Jarkko Immonen (34) kämpft beim EVZ um eine Vertragsverlängerung. Seine Punkteausbeute in dieser Saison ist bescheiden. Trainer Harold Kreis hält dennoch viel vom Finnen.
Sven Aregger
Es gefällt ihm gut in Zug, über eine allfällige Vertragsverlängerung will er aber nicht sprechen: Jarkko Immonen.Bild: Andy Müller/Freshfocus (Zug, 20. März 2017)

Es gefällt ihm gut in Zug, über eine allfällige Vertragsverlängerung will er aber nicht sprechen: Jarkko Immonen.Bild: Andy Müller/Freshfocus (Zug, 20. März 2017)

Sven Aregger

sven.aregger@luzernerzeitung.ch

Es muss für Jarkko Immonen ein Befreiungsschlag gewesen sein. Mit einem satten Schuss zum 3:2 in der 17. Minute der Verlängerung rettete er dem EV Zug am Dienstag den Sieg im ersten Halbfinalspiel gegen Davos. «Natürlich ist es schön, ein Tor zu schiessen, speziell in der Overtime. Ich habe lange darauf warten müssen», sagt der 34-jährige Finne. Genau 101 Tage nämlich. Seit seinen zwei Toren gegen Fribourg am 10. Dezember 2016 war er nicht mehr erfolgreich.

Der Siegtreffer gegen Davos kann hilfreich sein, wenn Immonen Ende Saison Argumente für eine Zukunft in Zug sucht. Die EVZ-Führung hat entschieden, mit den Ausländern Immonen, Josh Holden und Carl Klingberg erst nach Abschluss der Playoffs über eventuelle Vertragsverlängerungen zu verhandeln. Immonen, Weltmeister 2011, spielt seine zweite Saison beim EVZ. Und es ist kein Geheimnis, dass er sich mit seiner Frau und den zwei Kindern wohl fühlt in Zug. Über seinen auslaufenden Vertrag möchte er aber nicht sprechen. «Der Fokus liegt jetzt auf den Playoffs.» Eine Weiterbeschäftigung über die Saison hinaus ist jedoch fraglich. Immonens 26 Skorerpunkte in 49 Qualifikationsspielen sind bescheiden und entsprechen nicht unbedingt den Erwartungen, die an einen ausländischen Stürmer in der NLA gestellt werden. Doch Trainer Harold Kreis misst Immonens Wert für die Mannschaft nicht nur an Toren und Assists. «Jarkko ist ein sehr solider Spieler, der die Nerven und den Überblick behält. Es passt, dass er am Dienstag in der Verlängerung den Siegtreffer geschossen hat.» Kreis schätzt Immonens Qualitäten beim Bully, im Defensiv- und Positionsspiel. «Er macht viele Sachen richtig.»

Kreis erwartet mehr Davoser Druck

Diese Qualitäten kann der EVZ auch im zweiten Halbfinalspiel heute (19.45) in Davos gut gebrauchen. Kreis sagt: «Das erste Spiel war ein Indikator, wie umkämpft die Serie werden wird. Ich erwarte einen noch druckvolleren HCD.» Kreis betont, dass sich Zug gerade im Mitteldrittel schwergetan habe. «In dieser Phase waren wir zu vorsichtig, zu verhalten.» Immonen drückt es so aus: «Wir müssen besser spielen, wenn wir in Davos gewinnen wollen.»

Playoffs/Playouts

Playoffs, 2. Runde. Donnerstag, 19.45: Davos– Zug. – 20.15: Lugano–Bern (SRF zwei).

Playouts. 2. Runde. Donnerstag, 19.45: Ambri-Piotta–Fribourg-Gottéron.

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