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EISHOCKEY: Leo Schumacher: «Ich traue dem EV Zug alles zu»

Leo Schumacher (64) hat eine lange Vergangenheit als Trainer im EV Zug. Insbesondere die Elite-Junioren konnten von seinem Wissen und seiner Erfahrung profitieren.
Leo Schumacher, Assistenztrainer der ZSC Lions. Bild: Maria Schmid (Bild: Maria Schmid)

Leo Schumacher, Assistenztrainer der ZSC Lions. Bild: Maria Schmid (Bild: Maria Schmid)

Seit dem vergangenen Sommer betreut er das ZSC-Farmteam GCK Lions in der Swiss League, sein Vertrag läuft über drei Jahre. Derzeit hilft er aber in der National League aus. Als im Dezember die Schweden Hans Wallson und Lars Johansson bei den ZSC Lions entlassen wurden, übernahm er neben dem neuen Headcoach Hans Kossmann interimistisch das Amt als Assistent. Am Dienstagabend kehrt Schumacher, der nur 300 Meter entfernt von der Zuger Bossard-Arena wohnt, mit den ZSC Lions an seine alte Wirkungsstätte zurück.

Leo Schumacher, wie kommt es, dass Sie nun an der Bande der ZSC Lions stehen?

Ich habe diesen Job nicht gesucht, aber Hans Kossmann wollte mich unbedingt an seiner Seite haben. Wir kennen uns seit 30 Jahren. Er schätzt mich als ehrlichen, solidarischen Trainer, der auch Verantwortung übernimmt.

Die grosse Wende zum Guten ist bisher aber ausgeblieben. Die ZSC Lions kommen weiterhin nicht über das Mittelmass hinaus.

Es läuft nicht immer so, wie wir uns das vorstellen. Kossmann legt Wert auf ein physisches Eishockey – anders als die schwedischen Vorgänger. Daran müssen sich die Spieler erst gewöhnen. Langsam machen wir Fortschritte. Man muss aber auch beachten, dass die vierte Sturmlinie aus Junioren besteht. Ich will nicht über unsere vielen Verletzten jammern, sie sind keine Entschuldigung für Niederlagen. Dennoch können wir wichtige Ausfälle nicht so einfach kompensieren. Beim EVZ war das ja nicht anders, als er im Herbst sieben Spiele in Serie verlor.

Mittlerweile haben sich die Zentralschweizer wieder gefangen. Was trauen Sie Zug in dieser Saison zu?

Alles – und das meine ich im positiven Sinn. Der EVZ hat eine hervorragende Mannschaft mit exzellenten Ausländern. Als er 1998 erstmals Meister wurde, war ich vorübergehend nicht in Zug tätig (Assistenzcoach in Kloten, Anm. d. Red.). Vermutlich werde ich auch den nächsten Zuger Meistertitel nicht im Klub miterleben. (schmunzelt)

Wie intensiv pflegen Sie noch Kontakt zu Ihrem Ex-Verein?

Ich tausche mich oft mit Sohn Fabio aus, der jetzt die Zuger Elite-Junioren trainiert. Und am Freitag habe ich Headcoach Harold Kreis zum Geburtstag gratuliert. Aber ich stecke meine Energie nun voll und ganz in den ZSC.

Möglich ist ein Wiedersehen mit dem EVZ in den Playoffs. Wäre das nach Ihrem Sinn?

Mir ist egal, wie der Gegner heisst. Primär geht es darum, die erste Runde zu überstehen. Dann liegt auch für die ZSC Lions alles drin. (ars)

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