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EISHOCKEY: Luftveränderung im EV Zug

Der EVZ sucht zwei Assistenten für den neuen Trainer Dan Tangnes. Nicht mehr im Coaching-Staff ist Waltteri Immonen.
Das EVZ-Logo prangt oberhalb der Hauptkasse vor der Bossard-Arena. (Bild: Maria Schmid (Zug, 9. Oktober 2017))

Das EVZ-Logo prangt oberhalb der Hauptkasse vor der Bossard-Arena. (Bild: Maria Schmid (Zug, 9. Oktober 2017))

Waltteri Immonen ist keiner, der die grosse Bühne sucht. Ruhig verrichtet er seinen Job im Hintergrund, das Rampenlicht überlässt er anderen. Der 51-jährige Finne hat sich im EV Zug aber den Ruf eines zuverlässigen, akribischen und loyalen Assistenztrainers erarbeitet.

Er war 2008 mit dem kana­dischen Headcoach Doug Shedden zum EVZ gestossen. Als Shedden den Club 2014 verlassen musste, machte Immonen unter dem neuen Trainer Harold Kreis weiter. Er war insbesondere für die Schulung der Defensive verantwortlich. Nachdem sich der EVZ Mitte April von Kreis getrennt hat, endet nun jedoch auch Immonens Zeit als Assistent. Seine Zukunft ist noch unklar. «Waltteri hat unglaublich gute Arbeit geleistet. Aber wir wollen eine Luftveränderung mit frischen Gesichtern», sagt Sportchef Reto Kläy.

Aufmerksamkeit für junge Spieler

Letzte Woche hat der EVZ seinen neuen Headcoach Dan Tangnes vorgestellt. Der 39-jährige Norweger soll die Nachwuchsphilosophie der Organisation wesentlich mittragen. Zug will aus der eigenen Hockey Academy und dem Farmteam kontinuierlich junge Spieler in der ersten Mannschaft einbauen. Auch deshalb kam die Clubführung gemeinsam mit Tangnes zum Schluss, künftig zwei Assistenztrainer zu beschäftigen. Kläy sagt: «Wir wollen alle Spieler besser machen. Dazu ist ein grosser Effort nötig. Und die jungen Spieler benötigen spezielle Aufmerksamkeit.» Der EVZ folgt damit dem Trend, für die einzelnen sportlichen Bereiche immer mehr Spezialisten einzusetzen. Ob Videostudium, Powerplay, Schusstechnik oder Skating: Die Detailarbeit wird heute auf verschiedene Schultern verteilt. Die Anstellung von zwei Assistenztrainern ist zwar mit Mehrkosten verbunden, aber Kläy betont: «Wir sehen auch einen Mehrwert.» Es gebe bereits «ein paar Favoriten» für die Stellen.

Der Sportchef schliesst nicht aus, dass es auch im Team noch Veränderungen geben könnte. Für den abwanderungswilligen Center Timothy Kast sucht er eine Lösung, «die für beide Seiten stimmt». Denkbar ist zudem die Rückkehr von Verteidiger Nico Gross (18). Das Talent, das gute Chancen am diesjährigen NHL-Draft hat, war zuletzt an die ­Oshawa Generals in der kana­dischen Juniorenliga OHL aus­geliehen. Hartnäckige Gerüchte, wonach Flügel Reto Suri den EVZ vorzeitig verlassen könnte, kann Kläy nicht bestätigen. (ars)

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