EISHOCKEY: Lugano zieht Urteil gegen Josh Holden weiter

Der HC Lugano zeigt sich mit dem Urteil gegen den Zuger Center Josh Holden nicht einverstanden. Der Club zieht den Fall an das Sportgericht des Schweizerischen Eishockey-Verbandes weiter.

Drucken
Teilen
Zugs Josh Holden sitzt derzeit seine Sperre ab. (Bild: Keystone)

Zugs Josh Holden sitzt derzeit seine Sperre ab. (Bild: Keystone)

In den Augen der Tessiner fiel die Bestrafung Holdens, der zum wiederholten Male negativ aufgefallen war, zu milde aus. Der 35-jährige Kanadier wurde vom Nationalliga-Einzelrichter für einen Check gegen den Kopf von Luganos Verteidiger Julien Vauclair für acht Spiele gesperrt. Laut einem Communiqué des HCL leide Vauclair unter einer Gehirnerschütterung, dessen Nachwirkungen er noch heute verspüre und deshalb nicht Schlittschuhlaufen kann.

Der HC Lugano fühle sich gezwungen, gegen den Entscheid Rekurs einzulegen, heisst es in der Begründung. Holden habe Vauclair angegriffen, ohne ihm eine Möglichkeit zu geben, den Schlag zu parieren. So etwas gehöre weder in die Zivilgesellschaft, noch in den Sport. Der Club werde alles tun, um die körperliche Unversehrtheit seiner Spieler zu schützen. Aus diesem Grund erwarten die Südtessiner vom Sportgericht ein deutlich strengeres Strafmass.

si/rem