EISHOCKEY: Michael Tobler bleibt beim EVZ

Torhüter Michael Tobler bleibt bis Ende Saison als Leihgabe beim EVZ. Der 28-Jährige hat derzeit die beste Abwehrquote aller bisher eingesetzten Torhüter.

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Der Torhüter Michael Tobler bleibt bis Ende Saison beim EV Zug. Dieser ist vom EHC Olten ausgeliehen. (Bild: Keystone)

Der Torhüter Michael Tobler bleibt bis Ende Saison beim EV Zug. Dieser ist vom EHC Olten ausgeliehen. (Bild: Keystone)

EVZ-Sportchef Jakub Horak hat mit dem EHC Olten eine Einigung über die Transferfrist vom 31. Januar hinaus gefunden: Michael Tobler (28) wird auch am Samstag das Tor des EVZ gegen die ZSC Lions hüten. Und nicht nur das: Tobler wird bis Ende Saison an die Innerschweizer ausgeliehen, wie der Club mitteilt.

Mit einer Abwehrquote von 92,6 Prozent in den bisherigen fünf Partien (10 Gegentore) ist er der beste von den fünf bisher eingesetzten Torhütern.

Im Gegenzug leiht der EV Zug Torhüter Robin Kuonen und Stürmer Cedric Schneuwly ebenfalls bis Ende Saison an den EHC Olten aus.

Es droht die Langeweile

Die Playouts erfahren in der Ausgabe 2013/14 eine Neuerung. Statt zweier Halbfinals wird nun nach folgendem Format gespielt:

Die vier Letztplatzierten spielen je ein Heim- und Auswärtsspiel gegeneinander. Die Teams nehmen ihre Punkte aus den 50 Qualifikationsspielen mit. Nach sechs Partien bestreiten der Elft- und Zwölftplatzierte den Playout-Final (Bestof7). Der Verlierer des Playout-Finals bestreitet die Ligaqualifikation gegen den NLB-Playoff-Sieger (Bestof7).

Der EV Zug ist akut bedroht, an diesem neuen Playout-Format teilnehmen zu müssen. Dabei droht auch die grosse Langeweile. Das Szenario, sechs Alibispiele durchführen zu müssen, ist durchaus realistisch. Beträgt der Punkteabstand nach 50 Spielen auf den Vorletzten Biel 20 Punkte, können die Zuger nicht mehr eingeholt werden. Ein Umstand, der mit Sicherheit den Zuschauerzahlen abträglich sein wird. EVZ-Sportmanager Patrick Lengwiler sagt: «Das ist ein schwieriges Thema. Wir warten allerdings die beiden nächsten Spiele noch ab, um dies zu thematisieren.»

Zurück zum alten System möchte Patrick Lengwiler trotz drohenden finanziellen Einbussen nicht. «Es ist fairer. Ein Team, das die Playoffs nur knapp verpasst, soll auch belohnt werden.»

Auch EVZ-Captain Fabian Schnyder kann sich mit diesem Format anfreunden: «Ein Team wie Rapperswil kann sich 20 Spiele lang auf die Playouts vorbereiten. Den Teams, welche die Playoffs erst im letzten Augenblick verpassen, fehlt diese Vorbereitungszeit.»

pd/chg/reb/rem