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EISHOCKEY: Playoffs sind nur noch Formsache

Rechnerisch hat der EV Zug die Playoffs noch nicht erreicht. Aber nimmt man die Statistik der letzten zehn Saisons als Referenz, ist die Ausgangslage für den Tabellenzweiten mehr als günstig.
Sven Aregger

Sven Aregger

sven.aregger@luzernerzeitung.ch

Zum Erreichen der Playoffs will sich Reto Kläy noch nicht gratulieren lassen. «Man gratuliert ja auch nicht jemandem vorgängig zum Geburtstag, das bringt Unglück», sagt der EVZ-Sportchef. Kläys Zurückhaltung ist nachvollziehbar. Rein rechnerisch steht der EV Zug noch nicht in den Playoffs. Aber mit 69 Punkten bei noch elf ausstehenden Qualifikationsspielen wird sich der Tabellenzweite einen Rang unter den besten acht kaum mehr nehmen lassen. Der Vorsprung auf das neuntplatzierte Lausanne beträgt 16 Punkte. «Die Playoffs liegen auf dem Silbertablett, aber im ­Hockey kann es schnell gehen», mahnt Kläy und denkt dabei wohl auch an die Negativserie von sieben verlorenen Spielen en suite im vergangenen Herbst.

Die Statistik der letzten zehn Saisons spricht allerdings klar dafür, dass Zug die Hürde nimmt: Seit der Einführung von 50 Qualifikationsspielen im Jahr 2007 waren im Schnitt 65,6 Punkte ­nötig, um in die Playoffs einzu­ziehen. Am meisten Punkte (71) brauchte es 2013/14, am wenigsten (57) in der Saison 2010/11. Der EVZ kommt über die gesamte Zeitspanne auf durchschnittlich 88 Punkte. Die beste Ausbeute verbuchte er mit je 98 Punkten in den Saisons 2009/10 und 2011/12. Letztere schloss er als Qualifikationssieger ab. Der Ausreisser nach unten: 66 Punkte in der Spielzeit 2013/14, als Zug als Quali-Zehnter zum einzigen Mal die Playoffs verpasste.

Ansonsten lassen sich die Ran­gierungen durchaus sehen: Nur zweimal war er nach Ende der Qualifikation nicht in den Top 4 klassiert, die in den Playoffs das Heimrecht garantieren. Das Heimrecht will sich Zug auch diese Saison sichern. Der Vorsprung auf den fünftplatzierten HC Davos, der ein Spiel mehr bestritten hat, beträgt aber nur 5 Punkte. Kläy sagt: «Eine gute Qualifikation ist natürlich wichtig, aber letztlich nur ein Teil vom Ganzen. Im Endeffekt zeigen erst die Playoffs, ob wir ein Topteam sind.»

Übrigens: Ein Punkterekord ist in dieser Saison für den EVZ unrealistisch. Die Zuger müssten noch 30 Punkte holen, um auf die klubinterne Bestmarke von mindestens 99 Zählern zu kommen. So bräuchten sie beispielsweise zehn Siege nach 60 Minuten aus den verbleibenden elf Spielen. Auch die Statistik spricht dagegen: Pro Spiel hat Zug bisher durchschnittlich 1,77 Punkte gesammelt. Sportchef Kläy sagt: «Für uns geht es in den letzten Spielen vor den Playoffs primär um die Konstanz, ohne gross auf die Tabelle zu schauen.»

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