EISHOCKEY: Ratlosigkeit beim EV Zug

Der EV Zug steht dem Versagen seiner spielenden Belegschaft ohnmächtig gegenüber, hält Trainer Doug Shedden aber im Amt – jedenfalls noch.

Nicola Berger
Drucken
Teilen
EVZ-Trainer Doug Shedden ist angezählt, wird aber sicher bis zu den Olympischen Spielen Übungsleiter bleiben. (Bild: Keystone)

EVZ-Trainer Doug Shedden ist angezählt, wird aber sicher bis zu den Olympischen Spielen Übungsleiter bleiben. (Bild: Keystone)

Es sind unangenehme Zeiten in Zug, und am Tag nach dem 2:4-Fiasko gegen die Kloten Flyers beschäftigte man sich im krisengeschüttelten Klub mit grundsätzlichen Fragen: Welche Gründe gibt es für diesen fürchterlichen Rückfall, der rational nicht zu erklären ist? Welche Massnahmen wirken bei diesem Team, welches für Impulse jeglicher Art unempfänglich scheint? Und: Muss jetzt Trainer Doug Shedden (52) gehen? Die Antwort auf die Frage Nummer 3 ist schnell gegeben: Nein, Shedden muss nicht gehen, noch nicht jedenfalls, aber der Coach ist angezählt, nach 27 Niederlagen in 37 Partien.

Lähmendes Ohnmachtsgefühl

Nach der Nicht-Leistung gegen Kloten herrscht rund um den Verein wieder ein lähmendes Ohnmachtsgefühl. «Gegen Kloten hat es an so vielen Sachen gefehlt. Das ist für mich nicht nachvollziehbar. Wir haben Leistungsträger, die sich verstecken», sagt Patrick Lengwiler, der CEO, den längst nicht mehr nur die Vielzahl der verlorenen Spiele bedrücken muss, sondern auch die Sorge um etwas viel Fundamentaleres: die Existenz.