EISHOCKEY: Rauchbombe: 17-Jähriger stellt sich der Polizei

Ein 17-jähriger Jugendlicher hat gestanden, dass er beim Eishockeyspiel EV Zug gegen ZSC Lions einen Rauchtopf gezündet hat. Er habe «etwas Stimmung in die Partie» bringen wollen.

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Der starke Rauch sorgte für einen Abbruch des Eishockeyspiels. (Bild René Meier/Zisch)

Der starke Rauch sorgte für einen Abbruch des Eishockeyspiels. (Bild René Meier/Zisch)

Der Jugendliche aus dem Kanton Zürich meldete sich am Dienstag, 13. Oktober, zusammen mit seinem Anwalt persönlich bei der Zuger Polizei. Wie die Zuger Strafverfolgungsbehörden mitteilen, gab er zu, kurz nach Spielbeginn einen mit Rauchpulver gefüllten Plastiksack angezündet zu haben. Das Rauchpulver hatte er vorgängig in kleinere Portionen abgepackt und zusammen mit einigen Kollegen – versteckt in den Unterhosen – an den stadioneigenen Sicherheitskontrollen vorbeigeschleust.

Bei der Einvernahme sagte der Jugendliche: «Ich wollte das Pulver anzünden, damit ein bisschen Action aufkommt. Ich wollte nicht, dass es zu einem Spielabbruch kommt. Es tut mir sehr leid.» Dem Entscheid des 17-Jährigen, sich zu stellen, gingen Ermittlungen der Stadtpolizei Zürich, des Sicherheitsdienstes des ZSC und der Zuger Polizei voraus.

Der Jugendliche wurde angezeigt und wird sich vor der Jugendanwaltschaft verantworten müssen.

ana