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EISHOCKEY: Robin Grossman führt die schärfste Klinge

Mit Ambris Matt D’Agostini gastiert heute (19.45 Uhr) der Stürmer in Zug, der ligaweit am häufigsten auf das Tor schiesst. Viktor Stalberg ist der Zuger, der am meisten in den Abschluss geht.
Daniel Gerber
Robin Grossmann: fünf Tore in 15 Spielen dieser Saison. (Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus (Zug, 13. Oktober 2017))

Robin Grossmann: fünf Tore in 15 Spielen dieser Saison. (Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus (Zug, 13. Oktober 2017))

Daniel Gerber

sport@luzernerzeitung.ch

Achtung vor Matt D’Agostini. Keiner schiesst ligaweit so oft auf das gegnerische Tor wie der Kanadier der Leventiner. 163-mal sahen die Keeper der National League ein Geschoss von ihm heranrauschen; konnten aber bei einer Effizienz von 8,59 Prozent verhältnismässig oft parieren. Ihm dicht auf den Versen ist Fredrik Pettersson (162 Schüsse, Trefferquote 12,35 Prozent). Dahinter folgt auf Rang 3 bereits Zugs Viktor Stalberg mit 149 Schüssen (Quote 12,75 Prozent).

Eine alte Hockeyweisheit ­besagt, dass man dem Puck die Chance geben muss, ins Tor zu gehen. Zumindest in der laufenden Saison scheint die Scheibe nicht sonderlich an diesen Gelegenheiten interessiert zu sein: Die Statistik zeigt, dass Schiessen allein nicht alles ist. Am häufigsten feuert der ZSC auf das gegnerische Tor (1360-mal), gefolgt von Ambri (1331) und Kloten (1303); Teams, die in der Tabelle weniger gut klassiert sind. Der EVZ liegt auf Rang 8 (1198). Andere Mannschaften sind dagegen wesentlich effizienter: Auf Rang 1 liegt der SC Bern (11,11 Prozent), gefolgt von Lugano (10,78), Davos (9,80) und Zug (9,77).

Stalberg: «Versuche so oft wie möglich zu schiessen»

Bei Zug schiesst Viktor Stalberg (149) am häufigsten auf das gegnerische Tor, gefolgt von Lino Martschini (114/Rang 13 ligaweit) und Raphael Diaz (111). «Ich forciere dazu, möglichst viel zu schiessen», bilanziert der Schwede. Möglicher­weise wäre er gar Leader in der ­nationalen Wertung, wenn er im Powerplay anders stehen würde. «Im Powerplay habe ich nicht so viele Abschlussgelegenheiten wie bei fünf gegen fünf Spieler. Dies, weil andere Mitspieler in Überzahl in den Schusspositionen stehen», erklärt Stalberg.

Seine Effizienz ist höher als in der NHL, «ich versuche oft rund um das Tor herum zu sein». Das gute Miteinander unter den Linienkollegen helfe ebenfalls.

«Mein Ziel ist es, immer ­viele Schüsse in einem Spiel abzu­geben», sagt EVZ-Stürmer Lino Martschini. Der Saisonbeginn habe ihn nicht zufriedengestellt. «Inzwischen aber sind Qualität und Menge der Schüsse gestiegen, ich komme zu besseren Chancen.» Zu den Erklärungen gehört, dass er versuche, in ­jedem Training den Goalie zu schlagen; das helfe auch im Ernstkampf. «Und dann geht auch mal ein Schuss rein, der nicht so gut ist.»

Grossmann steht beim EVZ für die Effizienz

Am effizientesten bei Zug sind Robin Grossmann (20,83 Prozent/Nummer 9 der gesamten Liga), gefolgt von Carl Klingberg (14,74) und David McIntyre (14,46). «Ich habe nur 15 Spiele und fünf Tore, ich hatte einen ­guten Lauf», begründet Grossmann, der für seine fünf Treffer nur 24 Schüsse brauchte. «Ich habe mir viel vorgenommen, und ich will mehr Schüsse durchbringen», ist sein Ziel.

Unter seinen fünf Treffern finden sich nicht weniger als drei Game-Winning-Goals. «Ein 5:0 auf ein 6:0 erhöhen bringt weniger.» Bald sollen weitere Grossmann-Goals folgen: Der gegenwärtig verletzte Athlet ist «fleissig in der Physio, und ich arbeite am Comeback. Dieses sollte nach der Olympiapause erfolgen.» Dann warten noch drei Qualifikationsduelle, ehe die Playoffs beginnen.

Martschini: «Müssen in der regulären Spielzeit gut sein»

Die Spiele gegen Ambri bewertet Stalberg als hart, «auch weil die Tessiner nichts zu verlieren haben». Es sei immer eng gegen sie, analysiert Martschini, «wir müssen über 60 Minuten gut sein, sonst wird das ein langer Abend.»

Immerhin steht der Leader im Schussranking in den gegnerischen Reihen. Allerdings folgt nach Matt D’Agostini (163) eine grosse Lücke in den Ambri-Reihen: Cory Emmerton und Nick Plastino kommen beide auf je 99 Schüsse.

Die drei effizientesten Ambri-Profis sind Peter Guggisberg (16,67 Prozent), Diego Kostner (14,06) und Dominic Zwerger 13,51). Ein einfaches Schussfeld wird sich D’Agostini freilich nicht eröffnen: Mit Raphael Diaz steht ihm der Zentralschweizer gegenüber, der am meisten Schüsse für den EV Zug blockt (deren 66, national Rang 5).

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