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EISHOCKEY: Sieg trotz Sand im EVZ-Getriebe

Der EV Zug bekundet gegen ein arg dezimiertes Gottéron viel Mühe, setzt sich aber dank Pierre-Marc Bouchard im Penaltyschiessen doch noch durch.
Der zweite erfolgreiche Versuch von Pierre-Marc Bouchard (rechts; mit Holden) im Penaltyschiessen bedeutete Zugs elften Sieg gegen Fribourg im zwölften Duell in der Bossard-Arena. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)

Der zweite erfolgreiche Versuch von Pierre-Marc Bouchard (rechts; mit Holden) im Penaltyschiessen bedeutete Zugs elften Sieg gegen Fribourg im zwölften Duell in der Bossard-Arena. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)

Nicola Berger

Es gibt viele Dinge, die den EV Zug in der ersten Hälfte der NLA-Qualifikation 2015/16 ausgezeichnet haben – die Struktur im Spiel, die stabile Abwehr, die Husarenstücke der beiden überragenden Einzelspieler im EVZ: Pierre-Marc Bouchard und Tobias Stephan. Eine Tugend, die ob des Zuger Höhenflugs in Vergessenheit geriet, war diese: die Fähigkeit, auf Rückschläge reagieren zu können. Mit Ausnahme der Baisse von Anfang Oktober, als der EVZ nacheinander gegen die ZSC Lions, Gottéron und Biel verlor, liess das Team des Trainers Harold Kreis auf jede Niederlage einen Sieg folgen.

Die Zuger Daniel Sondell, Jarkko Immonen, Lino Martschini, Josh Holden, und Pierre-Marc Bouchard, (von links) freuen sich über den Sieg. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)
Der Zuger Stuermer Dario Buergler (rechts) beschäftigt die Fribourger Verteidiger Marc Abplanalp (links) und den Fribourger Stürmer John Fritsche. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)
Der Zuger Stürmer Fabian Schnyder, Mitte, im Spiel gegen den Fribourg Goalie Reto Lory, links, und den Fribourger Verteidiger Alexandre Picard, rechts, am Samstag, 5. Dezember 2015, in der Bossard Arena in Zug. (Bild: Keystone/ Alexandra Wey)
Der Zuger Stürmer Dominic Lammer, 2. von links, im Spiel gegen den Fribourger Verteidiger Sebastian Schilt, links, und den Fribourg Goalie Reto Lory, Mitte, und den Fribourger Stürmer Benjamin Neukom, rechts. (Bild: Keystone/ Alexandra Wey)
Die Zuger Pierre-Marc Bouchard, links, Jarkko Immonen, Mitte, und Dominic Lammer, rechts, jubeln nach einem Tor. (Bild: Keystone/ Alexandra Wey)
Der Zuger Stürmer Nolan Diem, rechts, im Spiel gegen den Fribourger Stürmer Sakari Salminen, links. (Bild: Keystone/ Alexandra Wey)
Der Fribourger Stürmer John Fritsche, links, im Spiel gegen den Zuger Goalie Tobias Stephan, Mitte, und den Zuger Verteidiger Yannick Blaser, rechts. (Bild: Keystone/ Alexandra Wey)
Der Fribourger Verteidiger Sebastian Schilt, links, der Fribourger Verteidiger Michael Ngoy, 2. von links, und der Fribourg Goalie Reto Lory, rechts. (Bild: Keystone/ Alexandra Wey)
Der Zuger Goalie Tobias Stephan und der Puck. (Bild: Keystone/ Alexandra Wey)
Der Fribourger Verteidiger Yannick Rathgeb (links) im Spiel gegen den Zuger Verteidiger Robin Grossmann (rechts) und den Zuger Goalie Tobias Stephan. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)
10 Bilder

EV Zug - Fribourg-Gottéron

Eine solche Antwort erhoffte man sich auch nach der empfindlichen 1:5-Niederlage vom Freitag in Zürich – und es gab wenig, was gegen dieses Szenario gesprochen hätte: Der Gegner Gottéron war dezimiert, trat bloss mit drei Ausländern an – und vertraute im Tor auf Reto Lory, einen 27-Jährigen, der seinen allerersten NLA-Einsatz von Beginn an bestritt.

Kreis: «Die Spritzigkeit fehlte»

Man glaubte, der EVZ würde diese Begebenheiten auszunutzen vermögen, aber die Gastgeber taten sich lange so schwer, dass der Trainer Harold Kreis am Ende sagte: «Es fühlte sich so an, als ob wir uns im Treibsand bewegt hätten. Die Spritzigkeit fehlte.»

Und tatsächlich: Dem EVZ fehlte es an Esprit, an Ideen, an einem Taktgeber auch. Der während Wochen exzellenten Linie um Martschini, Holden und Suri etwa gelang wenig.

Beinahe hätte sich das gerächt. In der 10. Minute profitierte der Gottéron-Captain Julien Sprunger davon, dass beim EVZ gerade das Abwehrpaar Blaser/Stadler auf dem Eis stand, welches momentan, sagen wir, nicht als Garant für Stabilität auffällt. Und fünf Minuten später egalisierte der wirblige Réway in doppelter Überzahl einen Powerplay-Treffer Martschinis zum 2:2. Das Skore hielt lange Bestand, wobei der EVZ wohl auch davon profitierte, dass Réway, dieser Aktivposten aus Tschechien, im Mittelabschnitt verletzt ausfiel. Im Schlussdrittel hatte freilich auch der EVZ einen Ausfall zu beklagen: Nolan Diem konnte nicht mehr mittun, nachdem ihm Gardner den Stock auf den Daumen gerammt hatte. Ob und wie lange der Mittelstürmer ausfällt, klärt sich spätestens am Montag; gestern wurde er auf der Centerposition durch Sven Senteler ersetzt.

In Absenz von Réway und Diem gelang es keinem Individualisten, die Entscheidung herbeizuführen, auch in der Verlängerung nicht, das Penaltyschiessen musste die Entscheidung bringen. Im sechsten Umgang setzte dort der Topskorer Bouchard mit seinem zweiten Penaltytreffer den Schlusspunkt – und sicherte so im zwölften Vergleich dieser Teams in der Geschichte der Bossard-Arena den elften EVZ-Sieg.

Das Schlusswort von Kreis

Die EVZ-Welt war so am Ende in Ordnung, zumal die Zuger mit dem Erfolg im zweiten Spitzenspiel des Wochenendes ihren Anspruch auf den zweiten Tabellenplatz hinter dem Liga-Krösus ZSC noch einmal deutlich geltend machten. Und wie sagte der Coach Kreis noch: «Es spricht für diese Mannschaft, dass sie auch dann Spiele gewinnt, wenn sie nicht ihr bestes Eishockey abrufen kann.»

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