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EISHOCKEY: Verteidiger Timo Helbling: «Beim EVZ sind wir stabil auf allen Positionen»

Der EV Zug will heute im vierten Halbfinal-Spiel in Davos (20.15, SRF zwei) auf die Erfolgsspur zurückkehren. Verteidiger Timo Helbling (35) sagt, was er am EVZ schätzt – und was es für den Meistertitel braucht.
Timo Helbling, Verteidiger des EV Zug (Bild: Alexandra Wey / Keystone)

Timo Helbling, Verteidiger des EV Zug (Bild: Alexandra Wey / Keystone)

Timo Helbling, wie hat der EV Zug die erste Playoff-­Niederlage am Samstag gegen Davos verdaut?

Ziemlich gut. Er wäre natürlich schön gewesen, in der Serie 3:0 vorlegen zu können. Aber das müssen wir abhaken, es geht weiter. Positiv ist: Wir machten viele Sachen gut und hatten das Spiel lange im Griff. Wir müssen uns vor Davos sicher nicht verstecken, und wir müssen auch nicht zu vieles hinterfragen. Wir haben viel Druck erzeugt, Davos konnte sich eigentlich nur mit Strafen wehren. Das ist ein gutes Zeichen. Ich mache mir ­keine Sorgen.

Die Art und Weise der Niederlage dürfte Sie geärgert ­haben.

Natürlich sind wir mit dem Spielverlauf unzufrieden. Beim Stand von 3:1 machten wir Fehler und waren zu wenig konsequent. Und plötzlich war das Momentum auf Seiten von Davos.

Und der EV Zug hat den Faden verloren.

Da wir oft im Powerplay agierten, sind gewisse Spieler zu mehr Einsätzen gekommen als andere. Dadurch haben wir 5 gegen 5 den Rhythmus verloren. Unsere Stärke ist, wenn wir mit vier Linien abwechseln können.

Was macht die Davoser so gefährlich?

Sie spielen ihre Qualität herunter, indem sie immer wieder betonen, wie jung das Team sei. Aber man darf nicht vergessen, dass sie mehrere Nationalspieler, gute Aus­länder und einen starken Goalie haben. Davos ist ganz klar ein Topteam der Liga. Und diese Mannschaft gibt nie auf, das ­müssen wir respektieren.

Im EV Zug läuft derzeit alles wunschgemäss. Die Rede ist von einem speziellen Geist in der Kabine – von der Entschlossenheit, es den Grossen der Liga zu zeigen.

Als ich vor der Saison nach Zug kam, spürte ich einen grossen Hunger nach Erfolg. Die ganze Organisation war nicht zufrieden mit den Vorjahren (zweimal ausgeschieden in den Viertelfinals, Anm. d. Red.). Diese Einstellung, die sich nicht verändert hat, schätze ich sehr. Unser Team ist konzentriert und diszipliniert. Jeder hat seine Rolle, die er erfüllen muss. Der EV Zug ist nicht mehr von Einzelspielern abhängig wie vielleicht noch in der Vorsaison. Das macht uns so unberechenbar und gibt der ganzen Mannschaft ein gutes Gefühl.

In der vergangenen Saison sind Sie mit Bern Meister geworden. Jetzt stehen Sie mit Zug in den Halbfinals. Sehen Sie Parallelen?

Der Erfolg beim SC Bern kam erst, als alle Verletzten wieder ­gesund waren und aufs Eis zurückkehrten, sodass wir mit vier starken Linien spielen konnten. Zudem war der Goalie in bestechender Form. Das ist beim EVZ jetzt ähnlich. Die vergangenen Jahre haben gezeigt: Die Meisterteams waren immer sehr ausgeglichen besetzt. Vom Goalie über die ­Verteidiger und Stürmer bis hin zu den Ausländern – es braucht Stabilität auf allen Positionen. Das stimmte beim SC Bern, und das stimmt auch beim EV Zug.

Der Meistertitel ist für Zug also machbar?

Absolut.

Interview: Sven Aregger

sven.aregger@luzernzeitung.ch

NLA-Playouts

Fribourg – Ambri-Piotta – Stand: 3:0 (4:0, 6:1, 2:1).

NLB-Playoffs

Rapperswil-Jona Lakers – Langenthal – Stand: 2:1 (5:2, 3:2, 2:4).

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