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EISHOCKEY: Zangger klärt seine Zukunft

Sandro Zangger wird ab nächster Saison für Lausanne stürmen. Bis es aber so weit ist, hat der 22-jährige Flügel noch einiges vor mit dem EV Zug.
Sven Aregger
Stellte seine Stärken zu selten unter Beweis: Sandro Zangger (in Blau). (Bild: Andy Mueller/Freshfocus (Zug, 22. Dezember 2016))

Stellte seine Stärken zu selten unter Beweis: Sandro Zangger (in Blau). (Bild: Andy Mueller/Freshfocus (Zug, 22. Dezember 2016))

Sven Aregger

sven.aregger@luzernerzeitung.ch

Wenn der EV Zug heute den Lausanne HC empfängt, trifft EVZ-Stürmer Sandro Zangger auf seinen künftigen Arbeitgeber. Zangger hat bei den Westschweizern einen Vertrag über zwei Jahre bis 2019 unterschrieben, wie er gestern bestätigte. «Lausanne hat seit längerem Interesse gezeigt», sagt der Flügel, der auf die Saison 2014/15 von den ZSC Lions zu den Zugern gestossen ist.

Zangger räumt ein, dass er gern beim EVZ geblieben wäre. Die Verantwortlichen gaben ihm aber zu verstehen, dass sie vermehrt auf den eigenen Nachwuchs aus der Academy setzen wollen. «Im ersten Moment war ich sehr enttäuscht.» Zum Verhängnis wurden dem versierten Techniker, der über einen guten Schuss verfügt, insbesondere die schwankenden Leistungen in der vergangenen Saison. Er konnte sein zweifellos vorhandenes Potenzial zu selten abrufen. In der gesamten Spielzeit kam er nur gerade auf 15 Skorerpunkte (7 Tore/8 Assists) – einen Wert, den er in der laufenden Saison mit 6 Toren und 12 Assists bereits übertroffen hat.

Lausanne soll auf Distanz bleiben

Zangger hat das Glück, mit Lausanne einen Klub gefunden zu haben, der Perspektiven hat. «Sie werden von Jahr zu Jahr besser», sagt er über die Waadtländer Hockeyorganisation, die seit 2016 im Besitz nordamerikanischer Investoren ist.

In der Tat spielt Lausanne eine bemerkenswerte Saison ohne grosse Durchhänger. Das Team des kanadischen Trainers Dan Ratushny hat neun der letzten zehn Meisterschaftsspiele gewonnen. In der Tabelle liegt es auf Rang 4, acht Punkte hinter Zug. In der heutigen Direktbegegnung der Tabellennachbarn wird es für den EVZ also auch darum gehen, die Lausanner nicht näher heranrücken zu lassen. Oder wie es Zangger ausdrückt: «Wir müssen versuchen, Lausanne auf Distanz zu halten. Wenn uns das gelingt, können wir uns wieder nach vorne in der Tabelle orientieren.»

Zangger versichert, dass das Spiel gegen seinen neuen Verein «keine grosse Sache» sei. Schliesslich ist er nach wie vor bei Zug angestellt, und die Saison soll noch möglichst lange dauern. «Wir haben etwas gutzumachen, weil wir zuletzt zweimal in den Viertelfinals gescheitert sind. Diesmal wollen wir es mindestens bis in den Halbfinal schaffen», sagt Zangger. «Ich habe also noch grosse Ziele mit dem EVZ.»

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