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EISHOCKEY: Zug überspringt Cup-Hürde Olten ohne grosse Probleme

Der EV Zug gewinnt den Cup-Achtelfinal in Olten 3:0. Die Mannschaft von Harold Kreis bekundete mit dem Spiel des NLB-Teams nur zu Beginn Mühe. Tobias Stephan gelang der dritte Shut-out im fünften Spiel.
Jonas von Flüe, Oltenjonas.vonfluee@luzernerzeitung.ch
Die Zuger Samuel Erni, Jarkko Immonen, Carl Klingberg und Sven Senteler (von links) jubeln nach dem 0:3. (Bild: Keystone / Marcel Bieri)

Die Zuger Samuel Erni, Jarkko Immonen, Carl Klingberg und Sven Senteler (von links) jubeln nach dem 0:3. (Bild: Keystone / Marcel Bieri)

In der zweitletzten Spielminute setzte Tobias Stephan seinen Shut-out fahrlässig aufs Spiel – grob fahrlässig. Der EVZ-Goalie stürmte aus seinem Tor, war aber nicht vor Oltens Stürmer Marco Truttmann am Puck und hatte Glück, dass dieser das leer stehende Gehäuse nicht traf. So blieb es beim letztlich ungefährdeten 3:0-Sieg des EV Zug im Cup-Achtelfinal. Für die Mannschaft von Harold Kreis ist der Vorstoss in die Viertelfinals in der jüngeren Cup-Geschichte eine Premiere. In den vergangenen beiden Jahren bedeutete der Achtelfinal jeweils Endstation.

Der gestrige Sieg ist auch das Verdienst von Tobias Stephan. Vor allem in den ersten beiden Dritteln kam Olten zu mehreren guten Chancen, die der Zuger Schlussmann allesamt zunichtemachte. Gerade in den Oltner Angriffsbemühungen war aber der Unterschied zwischen der NLA und der NLB gut sichtbar: Die Solothurner agierten im Passspiel, vor allem in der offensiven Zone, zu oft ungenau und konnten aus guten Gelegenheiten keinen Profit schlagen. Zu viel war im Oltner Angriffsspiel Zufall. Für Stephan ist es der dritte Shut-out im fünften Spiel. Er ist momentan ein starker Rückhalt.

EVZ spielt ruhig und diszipliniert

EVZ-Trainer Harold Kreis war nach dem Spiel kurz angebunden. «Wir sind eine Runde weiter. Das ist alles, was zählt», meinte er, auf die Leistung seiner Mannschaft angesprochen. Das wollte er aber nicht als Kritik am Auftritt seiner Mannschaft verstanden wissen. «Olten war der erwartet starke Gegner, doch wir konnten in der Offensive mehr Druck ausüben. Das hat den Unterschied ausgemacht», sagte Kreis. Hat er auch etwas gesehen, das ihm nicht gefallen hat? «Nein, alles war gut», bilanzierte er.

Alles war zwar keinesfalls gut, aber Zug spielte so, wie man es von einer Spitzenmannschaft im Cup erwarten kann. Obwohl Olten in den ersten beiden Dritteln motiviert ans Werk ging, spielte der EVZ ruhig und diszipliniert. Nur Sven Senteler musste für zwei Minuten auf die Strafbank. Und als Dominic Lammer und Reto Suri im zweiten Drittel für einen Zwei-Tore-Vorsprung sorgten, war es um den Widerstand des Unterklassigen geschehen. Der ehemalige Olten-Junior in Diensten des EVZ, Timo Helb­ling, war mit dem Spielausgang sichtlich zufrieden und sagte: «Wir haben defensiv konzentriert gearbeitet. Einzig vor dem gegnerischen Tor waren wir zu wenig konsequent.»

Helbling hatte gestern trotz des Sieges nicht nur Grund zur Freude. Wegen «Beschimpfung eines Offiziellen» im Spiel vom 18. Oktober gegen die ZSC Lions muss er eine Busse von 1910 Franken bezahlen. «Mit diesem Geld könnte man schön in die Ferien», meinte er, «aber immerhin wurde ich nicht gesperrt.»

Jonas von Flüe / Olten

Zugs Jarkko Immonen jubelt nach einem Tor. (Bild: Marcel Bieri / Keystone)
Die Zuger Samuel Erni, Jarkko Immonen, Carl Klingberg und Sven Senteler (von links) jubeln nach dem 3:0. (Bild: Marcel Bieri / Keystone)
Zug-Torhüter Tobias Stephan wehrt einen Puck ab. (Bild: Marcel Bieri / Keystone)
Zugs Nolan Diem (unten) gegen Oltens Ramon Diem. (Bild: Marcel Bieri / Keystone)
Oltens Philipp Wüest (rechts) scheitert an Zug-Torhüter Tobias Stephan. (Bild: Marcel Bieri / Keystone)
Oltens Ueli Huber, Marc Grieder und Remo Meister nach dem Spiel. (Bild: Marcel Bieri / Keystone)
6 Bilder

EHC Olten - EVZ 0:3

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