EISHOCKEY: Zuger Sieg in extremis

Spektakel in Zug: Liederliche Goalie-Leistungen, ein verrücktes Spiel – und am Schluss ein Happyend für den EVZ.

Nicola Berger
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Zugs Rob Schremp markiert das 3:4. (Bild: Keystone)

Zugs Rob Schremp markiert das 3:4. (Bild: Keystone)

Nach 20 Minuten hatte Fribourg in Zug mit 4:1 geführt, zwei Drittel später jedoch jubelten die Gastgeber: 121 Sekunden vor Schluss erzielte US-Verteidiger Andrew Hutchinson im Powerplay das 6:5 - und führte die Seinen so zum siebten Sieg in den letzten acht Spielen.

Die Spieler des EV Zug jubeln. Der junge Fribourger Goalie Kevin Huber ist geschlagen. (Bild: Keystone)
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Der Zuger Reto Suri, links, und Benjamin Plüss von Fribourg. (Bild: Keystone)
Der Zuger Reto Suri, links, und Benjamin Plüss von Fribourg. (Bild: Keystone)
Robbie Earl vom EV Zug, links, nach einem Duell mit dem Fribourger Benjamin Pluess. (Bild: Keystone)
Adam Hasani, Killian Mottet und Tristan Vauclair von Fribourg feiern einen ihrer fünf Treffer. (Bild: Keystone)
Goalie Michael Tobler vom EV Zug ist geschlagen; Michael Ngoy von Fribourg jubelt. (Bild: Keystone)
Die Fribourger Spieler jubeln. Der EV Zug-Goalie Michael Tobler ist geschlagen. (Bild: Keystone)
Reto Suri vom EV Zug muss auf die Strafbank. (Bild: Keystone)
Rob Schremp vom EV Zug jubelt. (Bild: Keystone)
Björn Christen, rechts, vom EV Zug gegen den Fribourger Goalie Kevin Huber. (Bild: Keystone)
Benjamin Plüss von Fribourg, links, und Reto Suri vom EV Zug. (Bild: Keystone)
Der Headcoach des EVZ Doug Shedden. (Bild: Keystone)
EV Zug-Goalie Michael Tobler vor dem Spiel. (Bild: Keystone)

Die Spieler des EV Zug jubeln. Der junge Fribourger Goalie Kevin Huber ist geschlagen. (Bild: Keystone)

Die Zuger profitierten dabei davon, dass die Gäste im Tor an Stelle des angeschlagenen Benjamin Conz auf den unerfahrenen Kevin Huber (20) setzen mussten. Der einst in Zug ausgebildete, im November 2012 jedoch nach einem Disput mit Elite-Junioren-Coach Leo Schumacher suspendierte Huber parierte bloss 28 von 34 Schüssen. Der Wermutstropfen aus EVZ-Optik: Weil die direkten Konkurrenten aus Bern und Genf ihre Partien ebenfalls gewannen, kommt der EVZ den Playoffplätzen trotz den drei Punkten nicht näher.

Zug - Fribourg 6:5 (1:4, 3:1, 2:0)

Bossard Arena. - 6827 Zuschauer. - SR Prugger/Stricker, Fluri/Kaderli. - Tore: 1. (0:20) Mauldin 0:1. 7. Lauper (Stewart) 0:2. 9. Lüthi (Holden, Blaser) 1:2. 10. Huguenin (Mottet, Sprunger/Ausschluss Ramholt) 1:3. 17. Mottet (Huguenin) 1:4. 23. Schnyder (Erni) 2:4. 27. (26:01) Schremp (Martschini) 3:4. 28. (27:09) Holden (Schnyder, Alatalo) 4:4 (Strafe angezeigt). 36. Mottet (Hasani) 4:5. 54. Lüthi (Suri) 5:5. 58. Hutchinson (Earl/Ausschluss Monnet) 6:5. - Strafen: xmal 2 Minuten gegen Zug, xmal 2 Minuten gegen Fribourg. - PostFinance-Topskorer: Suri; Plüss.

Zug: Tobler; Chiesa, Ramholt; Alatalo, Hutchinson; Fischer, Erni; Blaser, Lüthi; Suri, Holden, Schnyder; Earl, Sutter, Martschini; Lammer, Schremp, Christen; Bertaggia, Diem, Lindemann.

Fribourg: Huber; Ngoy, Kwiatkowski; Helbling, Abplanalp; Loeffel, Birbaum; Huguenin; Mauldin, Pouliot, Plüss; Stewart, Neff, Lauper; Sprunger, Brügger, Monnet; Mottet, Hasani, Vauclair.

Bemerkungen: Zug ohne Kilpeläinen und Casutt. Fribourg ohne Conz, Dubé, Schilt, Miettinen, Bykow (alle verletzt) und Jeannin (rekonvaleszent). - Timeout Fribourg (28.). - Fribourg von 58:45 ohne Goalie.

Stimmen zum Spiel und ein ausführlicher Matchbericht am 1.2 in der Neuen LZ.