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EISHOCKEY: Zuger Siegesserie hält an

Mit dem 5:1 gegen Davos feiert der EV Zug seinen vierten Sieg in Folge. Er kann sich in der Tabelle vorderhand nach oben orientieren.
Marc Wieser kann Zugs Viktor Stalberg (vorne) nicht bremsen. (Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus (Zug, 23. September))

Marc Wieser kann Zugs Viktor Stalberg (vorne) nicht bremsen. (Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus (Zug, 23. September))

Sven Aregger

sven.aregger@luzernerzeitung.ch

Am Schluss gab es Standing Ovations in der ausverkauften Bossard-Arena. «Steht auf, wenn ihr Zuger seid», sangen die Fans auf den Rängen. Und unten auf dem Eis trugen Zugs Johan Morant und der Davoser Dino Wieser ihren Teil zur Show bei, indem sie sich einen Faustkampf lieferten. Das tat nichts mehr zur Sache, die Partie war längst entschieden. Und es liess sich festhalten: Der EVZ zeigte beim 5:1-Sieg die stabilste Leistung der laufenden Saison. Das lag auch daran, dass er disziplinierter auftrat als zuletzt und in seinen Special Teams konsequenter agierte als der Gegner.

Zweimal trafen die Zuger mit einem Mann mehr auf dem Eis, und in Unterzahl liessen sie erneut nichts zu. «Unsere Special Teams waren der Schlüssel zum Erfolg», sagte Stürmer Lino Martschini. «Im Boxplay beweist Goalie Tobias Stephan immer wieder seinen Wert. Und im Powerplay erzielten wir wichtige Tore.» Die Zuger konnten zwar froh sein, dass Nachlässigkeiten im Spielaufbau nicht bestraft wurden. Aber Martschini betonte: «Wir haben weniger zugelassen als auch schon. Das ist ein gutes Zeichen.» Mit dem vierten Sieg hintereinander können sich die Zuger in der Tabelle vorderhand nach oben orientieren.

Schiedsrichter setzen sich ungünstig in Szene

Dabei deutete zu Beginn nichts auf eine Zuger Gala hin. Stattdessen ereignete sich diese kuriose Szene: EVZ-Verteidiger Johan Morant stiess hinter dem eigenen Tor mit dem schlecht positionierten Schiedsrichter Daniel Stricker zusammen und verlor prompt die Scheibe. Marc Wieser nahm das Geschenk zur Davoser Führung dankend an. Zug und die Schiedsrichter – das passte gestern nicht wirklich. Auch mit Rückkehrer Reto Suri kam es später zu einem – diesmal folgenlosen – Zusammenprall. Doch Zug liess sich davon nicht aufhalten. Zwei Verteidiger leiteten die Wende ein: Robin Grossmann im Powerplay und Dominik Schlumpf trafen von der blauen Linie. Vor allem Grossmanns Entwicklung ist erstaunlich. Er erzielte seinen dritten Treffer in Serie, den vierten der laufenden Saison. Zum Vergleich: In der gesamten letzten Qualifikation war er gerade mal zweimal erfolgreich gewesen. Dass die Partie letztlich zum Zuger Schaulaufen wurde, ist auch den neuen Ausländern Garrett Roe und Viktor Stalberg zu verdanken. Roe realisierte den zweiten Zuger Powerplay-Treffer und legte nach einem Konter mustergültig für Dominic Lammer auf. Stalbergs Tor war die von den Fans gefeierte Zugabe.

Zuversichtlich wird den EV Zug auch stimmen, dass die Liste der Abwesenden allmählich kürzer wird. Flügelstürmer Suri gab sein Comeback im Meisterschaftsbetrieb. Am Dienstag gegen Lugano ist auch Verteidiger Timo Helbling wieder verfügbar, er hat seine Sperren abgesessen. Fortschritte macht zudem David McIntyre, der sich im Startspiel an den Adduktoren verletzt hatte. Zuletzt trainierte der kanadische Center wieder auf dem Eis.

Telegramm:

Zug - Davos 5:1 (1:1, 2:0, 2:0)

7200 Zuschauer (ausverkauft). - SR Dipietro/Stricker, Abegglen/Kovacs. - Tore: 1. (0:42) Marc Wieser 0:1. 11. Grossmann (Ausschluss Corvi) 1:1. 26. Schlumpf 2:1. 33. Roe (Kast/Ausschluss Dino Wieser) 3:1. 48. Lammer (Roe) 4:2. 53. Stalberg 5:1. - Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Zug, 8mal 2 Minuten gegen Davos. - PostFinance-Topskorer: Roe; Ambühl.

Zug: Stephan; Morant, Grossmann; Diaz, Geisser; Stadler, Schlumpf; Fohrler; Lammer, Roe, Stalberg; Martschini, Holden, Suri; Klingberg, Kast, Senteler; Arnold, Kläy, Schnyder.

Davos: van Pottelberghe; Du Bois, Kindschi; Nygren, Aeschlimann; Paschoud, Barandun; Forrer, Jung; Simion, Corvi, Little; Marc Wieser, Ambühl, Jörg; Sciaroni, Walser, Dino Wieser; Egli, Kousal, Eggenberger.

Bemerkungen: Zug ohne Helbling (gesperrt), Diem, McIntyre und Alatalo. Davos ohne Schneeberger, Heldner, Kessler und Lindgren (alle verletzt). - 1. National-League-Spiel von Barandun. - Time-Out Davos (33.). (sda)

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