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EISHOCKEY: Zuger Talfahrt geht weiter

Das Formtief hält an: Beim 4:6 gegen Fribourg belohnt sich der EVZ nicht für eine spektakuläre Aufholjagd. Stattdessen bezieht er die sechste Niederlage hintereinander in der Meisterschaft.
Sven Aregger
Alles versucht, nichts Zählbares erreicht: David McIntyre (Nummer 7) bedrängt Fribourgs Michal Birner. (Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus (Zug, 3. November 2017))

Alles versucht, nichts Zählbares erreicht: David McIntyre (Nummer 7) bedrängt Fribourgs Michal Birner. (Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus (Zug, 3. November 2017))

Sven Aregger

sven.aregger@luzernerzeitung.ch

Für den EV Zug wird die Lage immer ungemütlicher. Auch gegen Fribourg-Gottéron schaffte er die Wende zum Guten nicht. Stattdessen kassierte er in der Meisterschaft die sechste Niederlage in Folge. In der Ära von Trainer Harold Kreis ist dies ein Negativrekord. Zwischen November und Dezember 2014 verloren die Zuger fünfmal hintereinander, bevor sie zum Siegen zurückfanden.

Vorderhand aber rückt der Strich immer näher. Noch fünf Punkte trennen den EV Zug vom Tabellenachten Genève-Servette. Und die Aufgaben vor der Nationalmannschaftspause werden nicht leichter. Heute muss der EVZ beim souveränen Leader SC Bern antreten. Und am kommenden Dienstag braucht er in der Champions Hockey League einen Sieg gegen den tschechischen Meister Kometa Brno, um in die Viertelfinals vorzustossen.

Martschini meldet sich mit zwei Toren zurück

Fehlender Kampfgeist und Wille konnte man dem EVZ nicht absprechen. Und mangelnde Moral schon gar nicht. «Die Mannschaft hat grosse Leidenschaft gezeigt», sagte Headcoach Kreis. Nach 25 Minuten lagen die Zuger scheinbar hoffnungslos 1:4 im Rückstand. Aber innert 194 Sekunden kamen sie tatsächlich zum Ausgleich. Fabian Schnyder traf per Shorthander, Viktor Stalberg und Lino Martschini reüssierten im Powerplay. Für Martschini war es bereits das zweite Tor an diesem Abend, nachdem er bereits das zwischenzeitliche 1:1 erzielt hatte. Die beiden Treffer dürften für ihn eine Erlösung sein. Der Goalgetter war vorher seit dem 15. September ohne persönliches Erfolgserlebnis in der Meisterschaft gelieben.

Doch auch Martschinis überzeugender Auftritt mit insgesamt drei Skorerpunkten reichte am Ende nicht aus, weil sich Zug in der Defensive zu viele Nachlässigkeiten erlaubte. Die Verteidigung wirkte nicht gefestigt und nicht kompakt genug, was auch der verletzungsbedingten Absenzen geschuldet ist. «Wir haben ein paar Gegentore kassiert, die so nicht passieren dürfen», kritisierte Trainer Kreis. Mehr wollte er dazu nicht sagen. Verteidiger Dominik Schlumpf meinte: «Wir haben uns gut ins Spiel zurückgekämpft, aber sechs Gegentore sind einfach zu viel.»

Zuger vergeben hochkarätige Chancen

Der tschechische Dreifachtorschütze Roman Cervenka war es, der Fribourg nach der Zuger Aufholjagd wieder in Führung brachte. Angetrieben vom Publikum, hatten die Zentralschweizer den neuerlichen Ausgleich auf dem Stock. Doch Stalberg, David McIntyre und Raphael Diaz liessen hochkarätige Chancen aus. Mit dem Schuss ins leere Tor machte Gottéron dann alles klar. Eindrucksvoll: Die Zuger Fans feierten ihre Mannschaft am Ende dennoch. Auch ihnen ist nicht entgangen, dass der EVZ alles versuchte. Aber wie oft bei einem negativen Lauf fehlte auch das nötige Glück. «Wir sind alle wütend in der Garderobe», sagte Martschini nach dem Spiel. «Das ist für mich ein gutes Zeichen. Es zeigt, dass wir nicht aufgeben, dass wir gewinnen wollen.» Der Flügelstürmer betonte aber auch: «Wir müssen uns zusammenreissen. Jeder muss besser und konstanter werden.»

Die Freiburger waren bisher eigentlich ein Lieblingsgegner des EV Zug. Vor dem gestrigen Spiel hatte er die letzten neun Direktduelle alle für sich entscheiden können. Diese Serie ist nun gebrochen. Der Zeitpunkt könnte kaum ungünstiger sein.

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