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EISHOCKEY: Zuger Vorfreude auf die ersten Heimspiele

Die Reiserei ist vorläufig zu Ende: Der EV Zug empfängt Neman Grodno heute in der Champions Hockey League zum ersten Heimspiel der Saison. Ein Selbstläufer dürfte es aber nicht werden.
Sven Aregger
«Wir dürfen den schnellen Spielern keinen Freiraum gewähren», sagt EVZ-Verteidiger Livio Stadler (links), hier neben Trainer Harold Kreis.

«Wir dürfen den schnellen Spielern keinen Freiraum gewähren», sagt EVZ-Verteidiger Livio Stadler (links), hier neben Trainer Harold Kreis.

Die Champions Hockey League (CHL) ist mit Reisestrapazen verbunden. Das erlebten in den vergangenen Tagen auch die Profis des EV Zug. Von Donnerstag bis Montag legten sie eine Flugdistanz von rund 4200 Kilometern zurück. Zuerst ging es per Charterflug nach Jyväskylä in Mittelfinnland, wo sie dem Spitzenteam JYP mit 2:3 unterlagen. Anschliessend flogen sie in die weissrussische Stadt Grodno, die an der Grenze zu Polen liegt. Nach dem dortigen 3:2-Sieg folgte die Heimreise in die Schweiz.

Das kann an die Substanz gehen, zumal die Zuger zuvor auch die Testspiele zumeist auswärts bestritten: am Dolomiten-Cup im Südtirol und am Vorbereitungsturnier in Wil (SG). Deshalb ist die Vorfreude auf die ersten Heimspiele der Saison nun umso grösser. In der Bossard-Arena kommt es heute (19.45 Uhr) zum Wiedersehen mit Neman Grodno, bevor am Samstag (17 Uhr) JYP Jyväskylä zu Gast ist. «Die Reisen waren optimal organisiert. Dennoch freuen wir uns, nun zu Hause antreten zu können», sagt Trainer Harold Kreis. «Gerade für die neuen Spieler ist das speziell. Sie können ein Gespür für unsere Fans bekommen.»

Standortbestimmung für den Meisterschaftsstart

Für den EVZ geht es auch darum, seine Positionierung in der engen CHL-Gruppe C zu stärken – am besten mit zwei Heimsiegen. Damit könnte er einen grossen Schritt in Richtung Achtelfinals machen. Allerdings dürften die Partien keine Selbstläufer werden, auch gegen Neman Grodno nicht. Im Hinspiel musste Zug trotz des Sieges gegen den heimstarken weissrussischen Meister heikle Momente überstehen. Grodno ist ein Team osteuropäischer Prägung, mit grossen individuellen und läuferischen Fähigkeiten. Ihre Konterstärke und ihr Powerplay stellten den EVZ vor Probleme. «Wir dürfen den schnellen und begabten Spielern keinen Freiraum gewähren», sagt der junge Verteidiger Livio Stadler (19).

Für den EV Zug sind die zwei Spiele auch eine wichtige Standortbestimmung im Hinblick auf den Meisterschaftsstart am 8. September. Noch klappt nicht alles nach Wunsch. Kreis sagt: «Wir kassieren zu viele vermeidbare Strafen. Zudem müssen wir mehr Schüsse aufs Tor bringen und unser Positionsspiel verbessern.» Dennoch sieht er sein Team «auf einem guten Weg». Die Spieler können nun den Nachweis bringen, dass ihr Trainer mit dieser Aussage richtig liegt.

Sven Aregger

sven.aregger@luzernerzeitung.ch

Champions League

3. Runde. Gruppe C. Heute, 19.30: Vienna Capitals – JYP Jyväskylä. – 19.45: Zug – ­Neman Grodno. – Rangliste: 1. Jyväskylä 6. 2. Zug 3. 3. Grodno 2. 4. Vienna Capitals 1.

Gruppe E, 18.30: Växjö Lakers – Davos. – Rangliste: 1. Växjö Lakers 5. 2. Bili Tygri ­Liberec 4. 3. Davos 3. 4. Cardiff Devils 0.

Gruppe F, 18.00: TPS Turku – Bern. – Rangliste: 1. Bern 6. 2. Hradec Kralove 3 (7:5). 3. Nottingham Panthers 3 (6:7). 4. TPS Turku 0.

Gruppe H, 19.45: ZSC Lions – Gap Rapaces. – Rangliste: 1. Frölunda Indians 5. 2. ZSC Lions 4. 3. Klagenfurter AC 3. 4. Gap 0.

Modus: Die ersten zwei pro Gruppe qualifizieren sich für die Achtelfinals.

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