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EV ZUG: Eine Zuger Linie mit viel Potenzial

Nach verschiedenen Verletzungspausen liefert die zweite Linie mit David McIntyre, Reto Suri und Carl Klingberg immer mehr Punkte. Das soll auch heute (19.45/Bossard-Arena) gegen die ZSC Lions gelingen.
Daniel Gerber
Vier Tore in den letzten vier Spielen: David McIntyre (Zweiter von rechts). (Bild: .Bild: Michela Locatelli/Freshfocus (Lugano, 24. November 2017))

Vier Tore in den letzten vier Spielen: David McIntyre (Zweiter von rechts). (Bild: .Bild: Michela Locatelli/Freshfocus (Lugano, 24. November 2017))

Daniel Gerber

sport@luzernerzeitung.ch

Bereits jeder der drei Stürmer der nominell zweiten Linie musste in dieser Saison einmal verletzt pausieren. Seit der Nationalmannschaftspause (und in rund zwei vorangegangenen Spielen) stehen Reto Suri und Carl Klingberg nun Seite an Seite neben Center David McIntyre.

Zuvor habe es nie richtig losgehen können, sagt David McIntyre. «Jetzt können wir die Chemie in der Linie aufbauen.» Schon vor der Pause habe man vieles richtig gemacht, «auch in der Defensive. Auch damals hatten wir Chancen, aber sie gingen nicht rein.»

Seit der Pause standen fünf Pflichtspiele auf dem Programm, in dieser Zeit lieferten Carl Klingberg und Reto Suri je zwei Tore und zwei Assists, während David McIntyre in den letzten vier ­Duellen stets jeweils ein Tor erzielte und gegen Davos zusätzlich einen Assist verbuchte.

Somit haben die Stürmer der zweiten Linie seit dem Break in fünf Matches neun Tore produziert. «Das sieht nach einem grossen Wandel aus», analysiert David McIntyre. «Erstmals spielen wir nun seit längerer Zeit in der gleichen Linie.» Dadurch würden sich die drei immer besser finden, «wir wachsen nun zusammen, es ist wichtig, dass man sich auf dem Eis gut kennt».

«Beste Version von sich sein»

Carl Klingberg spricht von einer Linie mit Potenzial. Man habe sich schon vorher zusammen gut gefühlt, mit den Punkten sehe es nun aber besser aus. «Die Chemie kommt nicht von selbst, man muss daran arbeiten.» Bisher seien es noch keine zehn Spiele gewesen, die man gemeinsam als Formation bestritten habe. «Nun werden wir stärker und besser. Wir versuchen, die beste Version von uns selbst zu sein.»

Wichtig sei neben der Torproduktion auch die Defensivarbeit, hebt Carl Klingberg eine weitere Facette der Aufgabenstellung seiner Formation hervor. «Wir sind nicht nur eine Linie, die punkten will, sondern wir wollen auch ein gutes Fore­checking zeigen und in der Abwehr gut stehen.» Ziel sei, dass die gegnerischen Linien, die gegen die Suri-McIntyre-Klingberg-Aufstellung antreten müssen, sich sagen: «Oh nein, nicht schon wieder die!» Selber vorne punkten und hinten Zählbares des Gegners verhindern sei der Schlüssel.

Zuletzt mit 3:7 verloren

Gegen die ZSC Lions erwartet Carl Klingberg ein enges Kräftemessen. In dieser Saison standen sich die beiden Equipen erst einmal gegenüber – bei der 3:7-Auswärtspleite lieferten die Innerschweizer ein verhältnismässig glanzfreies Ergebnis ab (in dessen Folge aus den sieben darauffolgenden Qualifikationsspielen sechs Niederlagen resultierten). Das soll diesmal anders sein; auch weil sich die zweite Linie gefunden hat.

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