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Die imposante Antwort des EV Zug gegen Lausanne in Spiel 3

Der EVZ zeigt eine starke Reaktion auf die Niederlage in der Westschweiz. Er besiegt Lausanne mit 5:0 und legt in der Halbfinalserie wieder vor. Lino Martschini sticht aus dem überzeugenden Kollektiv heraus.
Sven Aregger

Es gab Leute, die nach der makellosen Viertelfinalserie gegen den HC Lugano auch einen Zuger Durchmarsch in den Halbfinals prognostizierten. Doch die Niederlage am Donnerstag in Lausanne lieferte die Erkenntnis, dass auch der EVZ verwundbar ist. Und es stellte sich die Frage, inwieweit sich die Zuger von diesem Rückschlag beeindrucken lassen. Die Spieler jedenfalls versicherten, dass sie nie mit einer kurzen Halbfinalserie gerechnet hätten. Aber nach der Partie am Samstag deutet nicht viel darauf hin, dass die Zentralschweizer von den biederen Romands gestoppt werden könnten. Der EVZ erweckte zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, dieses Spiel verlieren zu können, so dominant war sein Auftritt. Die Mannschaft von Trainer Dan Tangnes fertigte Lausanne mit 5:0 ab und legt in der Serie wieder vor. Vor eigenem Anhang bleibt sie in den Playoffs nach wie vor unbesiegt.

Nach der Aufregung um den vorzeitigen Lausanner Abgang bei der Ehrung des besten Zuger Spielers zum Auftakt der Serie und dem nicht weitergezogenen Spielfeldprotest in der zweiten Partie verlief das dritte Duell ohne Nebengeräusche. Das heisst aber nicht, dass es an Unterhaltung fehlte. Die meisten Fans in der Bossard-Arena hatten jedenfalls ihren Spass. Mitten im zweiten Drittel standen sie auf und applaudierten ihrer Mannschaft. Einige Minuten später lag der EVZ bereits mit 4:0 in Führung, er drückte aufs Tempo und kontrollierte das Geschehen nach Belieben. Und er konnte auf einen magistralen Lino Martschini zählen, der neben dem Treffer zum 1:0 auch dreimal als Vorbereiter in Erscheinung trat.

Die Zuger jubeln nach dem Tor zum 1:0 im dritten Playoff-Halbfinalspiel gegen den HC Lausanne. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey, 30. März 2019)

Die Zuger jubeln nach dem Tor zum 1:0 im dritten Playoff-Halbfinalspiel gegen den HC Lausanne. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey, 30. März 2019)

Martschini steht für das neue Selbstbewusstsein im EV Zug. Der Flügel, dem die Kompetenz für die entscheidende Saisonphase lange abgesprochen worden war, traf in diesen Playoffs bereits zum vierten Mal. «Wir haben ein sehr gutes Forechecking gezeigt und viele Chancen generieren können», bilanzierte Martschini. Dass sich auch Johann Morant unter die Torschützen reihte, war ein Indiz dafür, dass beim EVZ an diesem Abend vieles zusammenpasste. Der robuste Verteidiger ist nicht bekannt dafür, die gegnerischen Goalies in Angst und Schrecken zu versetzen. Bisher reüssierte er in dieser Saison genau: nie.

Die Zuger Fans freuen sich nach dem deutlichen Sieg. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey, 30. März 2019)Die Zuger Fans freuen sich nach dem deutlichen Sieg. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey, 30. März 2019)
Lino Martschini und Dario Simion kurz nach dem Sieg gegen Lausanne. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey, 30. März 2019)Lino Martschini und Dario Simion kurz nach dem Sieg gegen Lausanne. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey, 30. März 2019)
Die Zuger feiern den 5:0-Sieg mit ihren Fans. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey, 30. März 2019)Die Zuger feiern den 5:0-Sieg mit ihren Fans. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey, 30. März 2019)
Lino Martschini im Spiel gegen den HC Lausanne. (Bild: Claudio Thoma/freshfocus, 30. März 2019)Lino Martschini im Spiel gegen den HC Lausanne. (Bild: Claudio Thoma/freshfocus, 30. März 2019)
Zugs Trainer Dan Tangnes und Assistenztrainer Josh Holden verfolgen das Spiel. (Bild: Claudio Thoma/freshfocus, 30. März 2019)Zugs Trainer Dan Tangnes und Assistenztrainer Josh Holden verfolgen das Spiel. (Bild: Claudio Thoma/freshfocus, 30. März 2019)
Zugs Torhüter Tobias Stephan verteidigt sein Tor. (Bild: Claudio Thoma/freshfocus, 30. März 2019)Zugs Torhüter Tobias Stephan verteidigt sein Tor. (Bild: Claudio Thoma/freshfocus, 30. März 2019)
Eindrückliche Stimmung im Stadion. (Bild: Claudio Thoma/freshfocus, 30. März 2019)Eindrückliche Stimmung im Stadion. (Bild: Claudio Thoma/freshfocus, 30. März 2019)
Zugs Dominik Schlumpf und Lausannes Ronalds Kenins diskutieren mit dem Schiedsrichter. (Bild: Claudio Thoma/freshfocus, 30. März 2019)Zugs Dominik Schlumpf und Lausannes Ronalds Kenins diskutieren mit dem Schiedsrichter. (Bild: Claudio Thoma/freshfocus, 30. März 2019)
Jubel bei Zugs Carl Klingberg nach dem Tor zum 2:0. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey, 30. März 2019)Jubel bei Zugs Carl Klingberg nach dem Tor zum 2:0. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey, 30. März 2019)
Lausannes Goalie Sandro Zurkirchen und Zugs Raphael Diaz tauschen die Positionen. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey, 30. März 2019)Lausannes Goalie Sandro Zurkirchen und Zugs Raphael Diaz tauschen die Positionen. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey, 30. März 2019)
Zugs Torhüter Tobias Stephan, wehrt sich gegen die Lausanner. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey, 30. März 2019)Zugs Torhüter Tobias Stephan, wehrt sich gegen die Lausanner. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey, 30. März 2019)
Die Zuger bejubeln das Tor zum 1:0. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey, 30. März 2019)Die Zuger bejubeln das Tor zum 1:0. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey, 30. März 2019)
Hier landet der Puck im Lausanner Tor. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey, 30. März 2019)Hier landet der Puck im Lausanner Tor. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey, 30. März 2019)
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Der EV Zug gewinnt das dritte Playoff-Halbfinalspiel gegen Lausanne mit 5:0

Drei Tore im Powerplay

Die Zuger profitierten davon, dass sie die ersten beiden Überzahlgelegenheiten gleich in Tore ummünzen konnten. Insgesamt realisierten sie drei Tore im Powerplay. Und sie waren darauf bedacht, sich selber nicht mit Disziplinlosigkeiten in Bedrängnis zu bringen. In Lausanne waren die vielen Strafen ein Hauptgrund für die Niederlage. Als die Zuger zum Schluss der Partie doch noch in doppelter Unterzahl antreten mussten, liessen sie fast nichts zu. Und wenn es doch mal brenzlig wurde, war Tobias Stephan zur Stelle. Der Torhüter parierte 20 Schüsse und feierte seinen ersten Shutout in diesen Playoffs.

Quelle: Mysports

Zug - Lausanne 5:0 (2:0, 2:0, 1:0)
7200 Zuschauer (ausverkauft). - SR Wiegand/Dipietro; Castelli/Fuchs. - Tore: 6. Martschini (Alatalo, Roe/Ausschluss Partanen) 1:0. 18. Roe (Alatalo, Martschini/Ausschluss Nodari) 2:0. 28. Suri (Martschini, Roe) 3:0. 40. (39:56) Morant (Suri, Flynn) 4:0. 45. Simion (Klingberg/Ausschluss Partanen) 5:0. - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Zug, 8mal 2 Minuten gegen Lausanne. - PostFinance-Topskorer: Roe; Vermin.
Zug: Stephan; Diaz, Morant; Schlumpf, Zgraggen; Thiry, Alatalo; Zryd; Klingberg, Roe, Simion; Martschini, Flynn, Suri; Lammer, McIntyre, Leuenberger; Albrecht, Senteler, Schnyder; Zehnder.
Lausanne: Zurkirchen/Boltshauser (ab 41.); Trutmann, Grossmann; Junland, Genazzi; Lindbohm, Frick; Nodari; Moy, Emmerton, Kenins; Bertschy, Vermin, Partanen; Leone, Froidevaux, Zangger; Antonietti, In-Albon, Herren; Traber.
Bemerkungen: Zug ohne Everberg. Lausanne ohne Mitchell und Jeffrey (alle verletzt). - 42. Tor von Martschini nicht gegeben (Gehäuse verschoben). - 55. Lattenschuss Moy.

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