EV Zug: Hungrig auf Erfolg

Sven Aregger über den EV Zug vor dem Saisonstart.

Sven Aregger
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Sven Aregger (Bild: Florian Arnold (Neue UZ (Neue Urner Zeitung))

Sven Aregger (Bild: Florian Arnold (Neue UZ (Neue Urner Zeitung))

Der erste Finaleinzug des EV Zug seit 19 Jahren hat im Frühling grosse Begeisterung in der Region ausgelöst. Nach sportlich mageren Jahren dürstete es Club und Fans nach einem solchen Exploit. Und der EVZ hat sich im Schweizer Eishockey zweifellos mehr Respekt und Beachtung verschafft.

Das soll es aber nicht gewesen sein. Die Zuger sind hungrig auf weitere Grosstaten. Sie haben den finanzstarken Organisationen aus Zürich oder Bern den (sportlichen) Kampf angesagt, der früher oder später zum zweiten Meistertitel der Vereinsgeschichte führen soll.

Ein Schlüssel zum Erfolg ist die Nachwuchsausbildung. Über die Hockey Academy und das Farmteam in der Swiss League sollen regelmässig eigene Talente an die National League herangeführt werden. Das erhöht nicht zuletzt die Identifikation der Zuschauer mit dem Club. Die Investitionen in den Nachwuchs tragen bereits erste Früchte. Die jungen Verteidiger Tobias Geisser, Livio Stadler und Tobias Fohrler gehören nun fix zum Kader, zudem steht noch ein Sturmplatz zur Verfügung. Man darf gespannt sein, wie sich die Eigengewächse auf höchstem Niveau entwickeln.

Interessant ist auch der Blick auf die Ausländerpositionen. Der frühere schwedische NHL-Profi Viktor Stalberg und US-Stürmer Garrett Roe versprechen mehr Tempo und Durchschlagskraft in der Offensive.

Sven Aregger

sven.aregger@luzernerzeitung.ch