EV Zug im Fahrplan

Mit keinen grösseren Problemen sieht sich bislang der EV Zug, der Sieger der Qualifikation, konfrontiert. Die Zuger feieren in Biel mit 4:1 einen ungefährdeten zweiten Sieg.

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Biels Goalie Reto Berra erlebte schon bessere Spielabende. (Bild: Keystone)

Biels Goalie Reto Berra erlebte schon bessere Spielabende. (Bild: Keystone)

Schon nach 16 Minuten war der Mist geführt. Mit relativ wenig Aufwand und gegen bescheidene Gegenwehr ging der Gast aus der Innerschweiz mit 2:0 in Führung. In der 12. Minute setzte sich Glen Metropolit hinter dem Tor gegen den kanadischen Back Tom Preissing durch, anschliessend überraschte er von hinten Goalie Reto Berra. Berra lenkte den Puck via Goaliemaske, Schulter und Rücken selber ins Tor. Vier Minuten später nützte Topskorer Damien Brunner eine doppelte Überzahl zum zweiten Treffer. In der Folge bemühte sich Zug mit Erfolg darum, dass sich Biel nicht mehr ins Spiel zurückkämpfen konnte. Die Siegsicherung gelang Josh Holden in der 50. Minute (3:0).

Der EHC Biel mobilisierte erst zum zweiten Mal diese Saison 6000 Zuschauer im Eisstadion, vermochte diesen aber kein grosses Spektakel zu bieten. Die Bieler kämpften zwar und bemühten sich, blieben aber trotzdem chancenlos. Reto Berra, der nach der Qualifikation von den Trainern und Mannschafts-Captains zum wertvollsten Spieler gewählt worden war, erlebte diese Saison viele bessere Tage als in den ersten beiden Playoff-Partien. Nach dem «Eigentor» zum 0:1 verschuldete er die doppelte Unterzahl, die zum 0:2 führte, ausserdem konnte er vor Holdens 0:3 den Puck nicht behändigen. In der Offensive boten sich nur Eric Beaudoin (bei 0:0) und Alain Miéville (bei 0:2) gute Torchancen. Beaudoin erzielte neun Minuten vor Schluss auch das Ehrengoal zum 1:3.

Björn Christen feiert Glen Metropolit nach dem 1:0. (Bild: Keystone)
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Ruppige Spielszene in einer Reihe: Björn Christen, Manuel Grossweiler, Thomas Rüfenacht, Tom Preissing (v.l.). (Bild: Keystone)
Andy Wozniewski feiert Damien Brunner nach dem zweiten Treffer. (Bild: Keystone)
Der Bieler Tom Preissig verteidigt hiter dem Zuger Glen Metropolit vor dem Bieler Tor. (Bild: Keystone)
Biels Joel Froeöhlicher im Zweikampf mit Fabian Schnyder. (Bild: Keystone)
Der Zuger Damien Brunner schiesst an Manuel Gossweiler vorbei. (Bild: Keystone)
Bild: Keystone
Der Bieler Philipp Wetzel und Timo Helbling vom EVZ im «Zweikampf». (Bild: Keystone)
Gefährliche Szene vor dem Tor der Zuger. (Bild: Keystone)
Gaetan Haas vom EHC Biel zirkelt die Scheibe um Zugs Goalie Jussi Markkanen und Yannick Blaser. (Bild: Keystone)
Gaetan Haas vom EHC Biel kämpft mit Zugs Goalie Jussi Markkanen und Yannick Blaser um die Scheibe. (Bild: Keystone)
Der Bieler Coach Kevin Schlaepfer.Der Bieler Coach Kevin Schläpfer. (Bild: Keystone)
Der Puck fliegt ins Bieler Tor. (Bild: Keystone)

Björn Christen feiert Glen Metropolit nach dem 1:0. (Bild: Keystone)

Biel - Zug 1:4 (0:2, 0:0, 1:2)

Eisstadion. -- 6002 Zuschauer. -- SR Michael Küng/Massy, Arm/Peter Küng. -- Tore: 12. Metropolit 0:1. 16. Damien Brunner (Metropolit/Ausschlüsse Fröhlicher, Zigerli) 0:2. 49. Holden (Fabian Schnyder) 0:3. 52. Beaudoin (Bordeleau/Ausschluss Chiesa) 1:3. 59. (58:23) Ruefenacht (Holden) 1:4 (ins leere Tor). -- Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Biel, 4mal 2 Minuten gegen Zug. -- PostFinance-Topskorer: Miéville; Damien Brunner.

Biel: Berra; Preissing, Gossweiler; Huguenin, Steinegger; Fröhlicher, Kparghai; Grieder; Lauper, Bordeleau, Beaudoin; Tschantré, Gloor, Truttmann; Gaetan Haas, Miéville, Spylo; Wetzel, Peter, Zigerli; Altorfer.

Zug: Markkanen; Chiesa, Wozniewski; Helbling, Patrick Fischer II; Andreas Furrer, Yannick Blaser; Björn Christen, Metropolit, Rüfenacht; Fabian Schnyder, Holden, Damien Brunner; Fabian Lüthi, Fabian Sutter, Duri Camichel; Lammer, Oppliger, Sven Lindemann; Rossi.

Bemerkungen: Biel ohne Ehrensperger, Wellinger, und Marc Wieser, Zug ohne Erni, Casutt (alle verletzt) und Pirnes (überzähliger Ausländer). -- Timeout Biel (48.). (Si)

Biels Goalie Reto Berra erlebte schon bessere Spielabende. (Bild: Keystone)

Biels Goalie Reto Berra erlebte schon bessere Spielabende. (Bild: Keystone)