Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

EV Zug ist nahe am perfekten Spiel

Der EVZ führt in der Halbfinalserie gegen Lausanne 2:1, der Energiehaushalt im Team stimmt. Und Stürmer Dennis Everberg fühlt sich nach seiner Verletzungspause bereit fürs Comeback.
Sven Aregger
EVZ-Flügel Dennis Everberg (vorne): «Es macht mich nervös, draussen zu sitzen und zuzuschauen.» (Bild: Anthony Anex/Keystone (Biel, 26. Februar 2019))

EVZ-Flügel Dennis Everberg (vorne): «Es macht mich nervös, draussen zu sitzen und zuzuschauen.» (Bild: Anthony Anex/Keystone (Biel, 26. Februar 2019))

Der Zuger Trainer Dan Tangnes sagte vor dem Halbfinalstart, dass sein Team das beste Saisonspiel noch nicht gezeigt habe. Nach der überragenden Darbietung beim 5:0-Heimsieg am Samstag gegen Lausanne stellt sich die Frage, ob das nun die perfekte Partie war. Tangnes sagt: «Wir haben unser Potenzial nahezu ausgeschöpft. Aber als Trainer ist man nie vollkommen zufrieden. Es gibt immer Details, die wir verbessern können.» Der Norweger betont, dass diese Leistung der Mannschaft einen Energieschub gebe. Wobei es um die Kraftreserven der Zuger sowieso gut bestellt ist. Sie hielten am Samstag die Intensität über 60 Minuten hoch und zermürbten den Gegner mit ihrem Tempohockey. «Wir sollten körperlich auch bei langen Serien keine Probleme haben», sagt Tangnes.

Ein Grund dafür ist die bessere Verteilung der Eiszeiten. So etwa sprüht US-Center Garrett Roe, der sich letztes Jahr noch überspielt durch den Viertelfinal gegen den ZSC schleppte, nur so vor Tatendrang. Die Eiszeiten dienen auch als Anhaltspunkt, wer wie viel Off-Ice-Training beziehungsweise Regeneration benötigt. Der NHL-erfahrene Schwede Dennis Everberg sagt: «Ich habe noch nie in einer Mannschaft gespielt, die im Off-Ice-Bereich so hart arbeitet.»

Everberg musste wegen einer Verletzung bisher im Halbfinal pausieren. «Ich habe keine Schmerzen und fühle mich bereit», betont der Flügel. «Es macht mich nervös, draussen zu sitzen und zuzuschauen, weil ich dabei nichts kontrollieren kann.» Ob er am Dienstag in Lausanne ins Line-up zurückkehrt, ist aber vom Einverständnis der Ärzte abhängig. Tangnes stellt klar: «Wenn die Ärzte grünes Licht geben, wird Dennis spielen.» Ob mit oder ohne Everberg: Der EVZ will den Schwung nutzen, um in der Serie auf 3:1 zu stellen. «Wir erwarten ein anderes Spiel», sagt Tangnes. «Aber es wäre ein guter Zeitpunkt für das Break.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.