EV Zug landet auf dem Boden der Realität

Bis zum Schluss durfte der EV Zug auf einen Punktgewinn gegen die ZSC Lions hoffen. Am Ende reichte es nicht. Die Zentralschweizer starten mit einer knappen Niederlage ins neue Jahr.

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EVZ-Topskorer Damien Brunner am Boden. (Bild: Keystone)

EVZ-Topskorer Damien Brunner am Boden. (Bild: Keystone)

Mit einer der besten Saisonleistungen starteten die ZSC Lions ins neue Jahr. Die Zürcher gewannen gegen den EV Zug 2:1. Der vor Weihnachten in extremis erzielte Penaltysieg bei Genève-Servette löste bei den Zürchern möglicherweise eine mentale Blockade. So initiativ und dynamisch wie über weite Strecken gegen den EV Zug am Berchtoldstag waren die Lions in der aktuellen Spielzeit noch kaum je zu sehen gewesen. Symptomatisch für den aktuellen Aufschwung steht der Gamewinner zum 2:0 von Thibaut Monnet (36.). Für den Nationalstürmer war es erst das dritte Saisontor.

Kleine Schlägerei um den Zuger Sven Lindemann (Nummer 15). (Bild: Keystone)
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EVZ-Torhüter Jussi Markkannen fixiert die heranfliegende Scheibe. (Bild: Keystone)
Der Zuger Topskorer Damien Brunner schaut zu. (Bild: Keystone)
Jubel bei den Zürcher zum 2:0. Enttäuschung bei Esa Pirnes. (Bild: Keystone)
Der Zuger Goalie Jussi Markkanen hat die Scheibe im Visier. (Bild: Keystone)
Der Zürcher Ronalds Kenins (links) gegen den Zuger Thomas Rüfenacht. (Bild: Keystone)
Der Zürcher Domenico Pittis (rechts) gegen den Zuger Thomas Rüfenacht. (Bild: Keystone)
Die beiden Topskorer: Jeff Tambellini von den ZSC Lions (links) und Damien Brunner vom EV Zug. (Bild: Keystone)
Lions-Torhüter Lukas Flüeler duckt sich. (Bild: Keystone)
Liegt mit 48 Punkten an der Spitze der Topskorer-Wertung: Damien Brunner. (Bild: Keystone)
Damien Brunner einmal anders. (Bild: Keystone)
EVZ-Topskorer Damien Brunner liegt am Boden. (Bild: Keystone)
Jubel beim ersten ZSC-Treffer durch Luca Cunti in der zweiten Spielminute. (Bild: Keystone)
EVZ-Torhüter Jussi Markkanen ist geschlagen. (Bild: Keystone)
Jubel der Zürcher nach dem 1:0. (Bild: Keystone)
Jeff Tambellini (mitte) und Damien Brunner . (Bild: Keystone)
Der Zuger Fabian Schnyder in der Zange zwischen den Zürchern Steve McCarthy (links) und Domenico Pittis. (Bild: Keystone)
Jeff Tambellini blockiert einen Schuss von Damien Brunner. (Bild: Keystone)
Jubel der Zürcher nach dem 1:0. (Bild: Keystone)
EVZ-Coach Doug Shedden. (Bild: Keystone)
ZSC-Coach Bob Hartley (Bild: Keystone)
Severin Blindenbacher wird am Gesicht getroffen... (Bild: Keystone)
... und trägt eine Schramme davon. (Bild: Keystone)

Kleine Schlägerei um den Zuger Sven Lindemann (Nummer 15). (Bild: Keystone)

Als die Lions im Mitteldrittel etwas den Faden verloren, sorgte ein ungeahndetes Foul mit Gesichtsverletzung bei ZSC-Back Severin Blindenbacher für eine Rückkehr zur Dominanz beim Heimteam. Die Zürcher agierten wieder mit mehr Entschlossen- und Zielstrebigkeit in ihren Aktionen. Einzig die Effizienz liess bei den ZSC Lions noch Wünsche offen. Dass der EV Zug bis zum Schluss noch auf einen Punktgewinn hoffen durfte, war in erster Linie auf die unzureichende Chancenauswertung der Zürcher zurückzuführen.

Die ZSC Lions feierten den ersten Heimsieg seit dem 19. November und einem 3:2 gegen Kloten. Der EV Zug rutscht in der Tabelle auf Rang 2 ab.

ZSC Lions - Zug 2:1 (1:0, 1:0, 0:1)

Hallenstadion. - 9070 Zuschauer. - SR Mandioni, Bürgi/Marti. - Tore: 2. Cunti (Tambellini, Down) 1:0. 36. Monnet (Pittis, Bastl) 2:0. 46. Casutt (Lindemann) 2:1. - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 5mal 2 Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Tambellini; Damien Brunner.

ZSC Lions: Flüeler; McCarthy, Seger; Blindenbacher, Geering; Gobbi, Daniel Schnyder; Bastl, Pittis, Monnet; Down, Cunti, Tambellini; Patrik Bärtschi, Tambellini, Kenins; Ryser, Ziegler, Schommer.

Zug: Markkanen; Chiesa, Wozniewski; Helbling, Fischer; Andreas Furrer, Erni; Oppliger, Blaser; Christen, Pirnes, Casutt; Damien Brunner, Holden, Fabian Schnyder; Corsin Camichel, Rüfenacht, Lindemann; Lüthi, Fabian Sutter, Duri Camichel.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Schäppi, Bühler, Breitbach sowie Baltisberger (alle verletzt) sowie Cory Murphy (überzählig), Zug ohne Metropolit (überzählig). - Timeout: 58:51 Zug, von 59:02 bis 59:54 ohne Torhüter.

si

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