EV ZUG: Rückschlag für Zug im Kampf ums Playoff

Der EV Zug unterliegt in Lausanne mit 1:3. Damit sinken die Chancen auf die Playoffs auf ein Minimum.

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Der Lausanner Gaetan Augsburger (rechts) versucht dem Zuger Yannick Blaser (mitte) den Puck abzunehmen. (Bild: Keystone / Maxime Schmid)

Der Lausanner Gaetan Augsburger (rechts) versucht dem Zuger Yannick Blaser (mitte) den Puck abzunehmen. (Bild: Keystone / Maxime Schmid)

Der Zuger Torhüter Michael Tobler erwischt den Puck nicht mehr. (Bild: Keystone / Maxime Schmid)
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Die Lausanner Juha Pekka Hytonen (links) und Damien Fleury (rechts) verteidigen den Puck gegen den Zuger Santeri Alatalo (mitte), welcher den Stock zu hoch hält. (Bild: Keystone / Maxime Schmid)
Olivier Setzinger (links) und Juha Pekka Hytonen (rechts) feiern das erste Tor. (Bild: Keystone / Maxime Schmid)
Der Laussaner Torhüter Cristobal Huet (rechts) kassiert ein Tor von Corsin Casutt. (Bild: Keystone / Maxime Schmid)
Die Zuger Tim Ramholt (mitte), Robert Schremp (links) und Bjoern Christen (rechts) feiern das Anschlusstor von Corsin Casutt. (Bild: Keystone / Maxime Schmid)

Der Zuger Torhüter Michael Tobler erwischt den Puck nicht mehr. (Bild: Keystone / Maxime Schmid)


Der HC Lausanne beendet die fünf Spiele dauernde Siegesserie des EV Zug und klettert dank dem 3:1 über den Strich. Der EV Zug leistete sich insgesamt zu viele Strafen und leistete sich durch US-Verteidiger Andrew Hutchinson jenen haarsträubenden Fehlpass, den der Gastgeber zum bereits siegbringenden 2:0 nützen konnte. Mehr als der Anschlusstreffer durch Corsin Casutt zum 1:2 bei Spielmitte gelang der Mannschaft von Trainer Doug Shedden nicht mehr. Zu kompakt, zu diszipliniert verteidigten die Westschweizer, die bislang an wenigsten Gegentore in der NLA einstecken mussten. Als Shedden eine Minute vor Schluss alles auf eine Karte setzte und den Goalie durch einen sechsten Feldspieler ersetzte, traf Daniel Bang zum 3:1 ins leere Tor. Damit schrumpfen Zugs Hoffnungen auf eine Playoff-Teilnahme auf ein absolutes Minimum.

Lausanne - Zug 3:1 (1:0, 1:1, 1:0)

Malley. - 6850 Zuschauer. - SR Massy/Wehrli, Dumoulin/Zosso. - Tore: 14. Bang (Hytönen, Setzinger/Schremp) 1:0. 25. Déruns (Caryl Neuenschwander) 2:0. 30. Casutt (Ramholt, Schremp) 2:1. 60. (59:53) Bang 3:1 (ins leere Tor). - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Lausanne, 7mal 2 Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Hytönen; Suri.

Lausanne: Huet; Jannik Fischer, Lardi; Gobbi, Leeger; Reist, Stalder; Seydoux, Morant; Genazzi, Froidevaux, Fleury; Setzinger, Hytönen, Bang; Caryl Neuenschwander, Paul Savary, Déruns; Benjamin Antonietti, Augsburger, Simon Fischer.

Zug: Tobler; Chiesa, Ramholt; Erni, Hutchinson; Simon Lüthi, Alatalo; Blaser; Suri, Holden, Fabian Schnyder; Christen, Schremp, Lammer; Earl, Fabian Sutter, Martschini; Bertaggia, Diem, Sven Lindemann; Casutt.

Bemerkungen: Lausanne ohne Bürki, Genoway, Florian Conz und Gailland, Zug ohne Kilpeläinen (alle verletzt) und Patrick Fischer (überzählig). Pfostenschuss Fleury (14.). Timeout Zug (59:27). Zug von 58:32 bis 59:53 ohne Torhüter. (Si)