EV Zug trifft auf Genf-Servette

Im letzten Spiel der Qualifikation überrollte der EV Zug die SCL Tigers. Bereits nach 9 Minuten und dem 3:0 war das Spiel vorentschieden. Nun wartet Servette in den Playoff-Viertelfinals.

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Die Zuger Casutt, Snell, Rüfenacht und Metropolit (von links) freuen sich nach einem Tor. (Bild: Keystone)

Die Zuger Casutt, Snell, Rüfenacht und Metropolit (von links) freuen sich nach einem Tor. (Bild: Keystone)

Obwohl Langnaus Trainer John Fust gleich nach dem dritten Gegentreffer sein Timeout bezog, ergaben sich die Langnauer in der Folge ihrem Schicksal und verloren 2:7. Tobias Bucher betrieb mit seinen beiden Treffern (45./52) immerhin noch etwas Resultatkosmetik zu Gunsten der Emmentaler. In den 49 Spielen davor hatte der beste Schweizer Skorer der NLB-Saison 2009/2010 (mit Visp) insgesamt nur dreimal getroffen.

Der Ärger über die höchste Saison-Niederlage dürfte sich in Langnau dennoch in Grenzen halten, treffen sie doch bei ihrer historischen Playoff-Premiere ausgerechnet auf den Erzrivalen aus Bern. Dem EVZ, bei dem nebst Josh Holden auch der angeschlagene Rafael Diaz geschont wurde, brachte der Kantersieg nicht mehr allzu viel. Bei einem hohen Sieg wäre theoretisch noch der Vorstoss auf Platz 3 (und ein Viertelfinal-Duell gegen Langnau) möglich gewesen. Nun empfangen die Zuger stattdessen das formstarke Genf-Servette (Samstag, 19.45 Uhr, Bossard-Arena). 

si/rem

 


 

Den ausführlichen Artikel und Stimmen zum Spiel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.

Die Playoff-Viertelfinals

EV Zug - Genf-Servette
SC Bern - SCL Tigers
Davos - Fribourg-Gottéron
Kloten - ZSC Lions

Die Playout-Halbfinals

Biel - Ambri
Lugano - Rappersil-Jona Lakers

Zug - SCL Tigers 7:2 (4:0, 3:0, 0:2)

Bossard Arena. – 5824 Zuschauer. – SR Peer/Reiber, Abegglen/Kaderli. – Tore: 1. (0:54) Casutt (Metropolit, Rüfenacht) 1:0. 5. Chiesa (Oppliger) 2:0. 10. Metropolit (Rüfenacht, Blaser) 3:0. 15. Duri Camichel (Damien Brunner, Erni) 4:0. 24. Blaser (Christen, Di Pietro) 5:0. 34. Metropolit (Duri Camichel) 6:0. 37. Wozniewski (Christen, Fabian Sutter) 7:0. 45. Tobias Bucher (Simon Lüthi, Schilt) 7:1. 52. Tobias Bucher (Lardi) 7:2. – Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Zug, 4mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers. – PostFinance-Topskorer: Metropolit; Iggulden.

Zug: Markkanen; Chiesa, Blaser; Wozniewski, Patrick Fischer; Erni, Snell; Casutt, Metropolit, Rüfenacht; Christen, Fabian Sutter, Di Pietro; Damien Brunner, Duri Camichel, Fabian Schnyder; Rossi, Oppliger, Sven Lindemann.

SCL Tigers: Benjamin Conz; Reber, Kim Lindemann; Schilt, Simon Lüthi; Curtis Murphy, Cook; Lardi; Schild, Gustafsson, Lukas Haas; Iggulden, Pelletier, Simon Moser; Daniel Steiner, Camenzind, Helfenstein; Sandro Moggi, Adrian Gerber, Claudio Moggi; Tobias Bucher.

Bemerkungen: Zug ohne Holden, Diaz, Fabian Lüthi (alle verletzt) und Corsin Camichel (krank), SCL Tigers ohne Brooks, Christian Moser, Aurelio Lemm und Stefan Flückiger (alle überzählig). Timeout SCL Tigers (10.).