EVZ - BERN 3:2: Camichel-Shorthander bestraft aktiven SC Bern

Zug kassierte weniger Strafen als in Spiel 1 und holte prompt den ersten Sieg in der Serie. Corsin Camichels Shorthander fünf Minuten vor Schluss bedeutete das Ende des SCB-Sturmlaufs in der ausverkauften Hertihalle.

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Die spielentscheidende Szene: Corsin Camichel (r.) umspielt Marco Bührer und trifft in Unterzahl zum 3:2-Siegtreffer. (Bild EQ)

Die spielentscheidende Szene: Corsin Camichel (r.) umspielt Marco Bührer und trifft in Unterzahl zum 3:2-Siegtreffer. (Bild EQ)

Im ersten Überzahl-Spiel der Zuger schossen sie - wie in Bern - auch gleich das erste Tor: Harrison traf zum 1:0 (12') und Brunner (26') doppelte nach, als er von den Bernern sträflich alleine gelassen wurde und präzise in die nahe, hohe Ecke über Bührers Fanghand zum 2:0 einschoss. 

Corsin Camichels Shorthander
Der SC Bern gab sich nicht geschlagen und war übers gesamte Spiel hinweg die viel aktivere Mannschaft auf dem Eis. Die SCB-Stürmer belagerten das Tor von EVZ-Torhüter Weibel viel öfters als dies die Zuger gegenüber Bührer taten. Unter den Augen des Nationaltrainers Ralph Krüeger schoss sein Schützling Martin Plüess zwei Tore zum zwischenzeitlichen Ausgleich, wobei vorallem das Doppelpass-Durchspiel mit Trevor Meier in der 44. Minute zum 2:2 sehenswert war.

In der 55. Minute fing Patrick Oppliger an der eigenen blauen Linie einen SCB-Querpass ab und lancierte den freigelaufenen Corsin Camichel. Dieser zog auf und davon, liess Marco Bührer im Duell eins gegen eins nicht den Hauch einer Chance und schoss den EVZ in Unterzahl zum Sieg und damit zum Ausgleich in der Serie.

René Meier / Zisch

Einen ausführlichen Artikel und Stimmen zum Spiel lesen in der «Zentralschweiz am Sonntag».

EV Zug - SC Bern 3:2 (1:0, 1:1, 1:1)
Herti. - 6380 Zuschauer (ausverkauft). - SR Prugger, Abegglen/Kaderli. - Tore: 12. Harrison (McTavish/Ausschluss Dubé) 1:0. 26. Damien Brunner 2:0. 29. Martin Plüss (Rüthemann) 2:1. 44. Martin Plüss (Trevor Meier) 2:2. 55. Corsin Camichel (Oppliger/Ausschluss Bucher!) 3:2. - Strafen: Je 6mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Dubé; Holden.

Zug: Weibel; Dupont, Harrison; Maurer, Oppliger; Back, Diaz; McTavish, Holden, Corsin Camichel; Damien Brunner, Duri Camichel, Patrick Fischer; Casutt, Steinmann, Fabian Schnyder; Bodemann, Bucher, Lüthi.

Bern: Bührer; Beat Gerber, Philippe Furrer; Jobin, Josi; Pascal Berger, Rytz; Roche, Carney; Gelinas, Dubé, Gamache; Patrik Bärtschi, Martin Plüss, Rüthemann; Froidevaux, Ziegler, Reichert; Trevor Meier, Chatelain, Daniel Meier.

Bemerkungen: Zug ohne Sutter, Di Pietro, Björn Christen, Dominic Meier und Kress (alle verletzt) sowie Isbister (überzählig), Bern ohne Leuenberger, Abid und Bordeleau (alle überzählig). - 58:35 Timeout Bern, ab 58:48 ohne Torhüter. - 59:17 Timeout Zug.