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EVZ - BERN 3:4: Die vier Geniestreiche des Martin Plüss

Nach vier Spielen mit insgesamt acht Punkten musste der EV Zug eine weitere bittere Niederlage einstecken – die dritte gegen den SC Bern. Martin Plüss und Ivo Rüthemann bezwangen die Zuger praktisch im Alleingang.

Bis zum ersten Tor durch einen herrlichen Sololauf von Ex-Schweden-Söldner Martin Plüss übers gesamte Eisfeld nach 26 Minuten spielte an diesem Freitagabend eigentlich nur eine Mannschaft: der EV Zug.

Insgesamt sechs beste Torchancen liessen die Zuger bis dahin kläglich aus: Duri Camichel (2.), Isbister (9.), Brunner (13.), Corsin Camichel (16.), Lüthi (24.) und nochmals Brunner (25.) scheiterten aber allesamt an Goalie Bührer oder – mehr noch – an sich selbst.

Berner Duo bestrafte Zug eiskalt
Auch vor dem 0:2 verpassten Fischer und Duri Camichel den längst verdienten Zuger Treffer. Und so schossen halt wiederum die Berner das Tor: Nach 36 Minuten und einem erneuten Solo von Plüss musste Rüthemann nur noch einschieben. Wenigstens gelang Patrick Fischer kurz danach aus einem Gewühl heraus das Tor zum 1:2.

Die Show von Martin Plüss und Ivo Rüthemann fand in den ersten Minuten des Schlussdrittels ihren Höhepunkt. Die Tore zum 1:3 und 1:4 waren wie Kopien: Plüss erkämpfte sich hinter dem Zuger Tor die Scheibe und passte scheinbar blind zurück in den Slot – da stand jeweils Rüthemann und skorte beide Male eiskalt. Reto Berra und seinen Kollegen blieb nur noch das Staunen. Die Partie war entschieden. Das Zuger Aufbäumen kam zu spät.

Aus Zug: Gusti Gretener / Zisch

Mehr zur dritten Zuger Niederlage gegen Bern lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.

EV Zug - SC Bern 3:4 (0:0, 1:2, 2:2)
Herti. - 4024 Zuschauer. - SR Kurmann/Ravodin, Wehrli/Wirth. - Tore: 26. Plüss (Roche, Rüthemann/Ausschluss Fischer) 0:1. 36. Rüthemann (Rytz, Plüss/Ausschlüsse Steinmann; Alain Berger) 0:2. 38. Fischer (Di Pietro, Brunner) 1:2 (Eigentor Josi). 43. Rüthemann (Abid, Plüss) 1:3. 45. (44:15) Rüthemann (Plüss) 1:4. 45. (44:48) Casutt (Steinmann, Lüthi) 2:4. 58. Isbister (Fischer, Di Pietro/Ausschluss Roche) 3:4. - Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Zug, 9mal 2 Minuten gegen Bern. - PostFinance-Topskorer: Holden; Gamache.

Zug: Berra; Du Pont, Harrison; Diaz, Back; Dominic Meier, Kress; Di Pietro, Fischer, Brunner; Schnyder, Duri Camichel, Corsin Camichel; Christen, Holden, Isbister;Casutt, Steinmann, Lüthi.

Bern: Bührer; Gerber, Furrer; Roche, Rytz; Jobin, Josi; Pascal Berger, Ziegler, Reichert; Gamache, Dubé, Gelinas; Abid, Plüss, Rüthemann; Alain Berger, Daniel Meier, Trevor Meier.

Bemerkungen: Zug ohne Weibel (überzählig, Zurkirchen sitzt auf der Ersatzbank), Oppliger, McTavish (beide verletzt), Sutter (Hirnerschütterung, Schleudertrauma - fällt bis auf weiteres aus). Bern ohne Müller (an Ambri ausgeliehen), Bordeleau (überzähliger Ausländer), Bärtschi, Chatelain (beide verletzt) und Froideveaux (U20-Einsatz).

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