EVZ-DRESS: Mit neuen Leibchen ins alte Stadion

Der EVZ präsentierte am Mittwoch die neuen Spieldresses. Und die Farbauswahl des Auswärtsleibchens überrascht.

Drucken
Teilen
Janick Steinmann zeigt das neue EVZ-Leibchen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Janick Steinmann zeigt das neue EVZ-Leibchen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Fast jedes zweite Jahr lässt der EVZ die Spielerdresses neu gestalten. Der Schweizer Eishockeyverband gibt - nebst vielen anderen Regeln - vor, dass der Heimdress in dunkeln und das Auswärtsleibchen in hellen Farben gehalten sein muss.

Die Shirts, welche von den Kleinsten bis zu den Cracks der ersten Mannschaft in der kommenden Saison von allen EVZ-Spielern getragen werden, stellte der EV Zug gestern offiziell vor.

«Der Kontrast war viel zu gross»
Die Grundfarbe des Heimdresses ist dunkler geworden. Königsblau heisst der Farbton. «Wir haben keine Kompromisse gemacht und die Farben des Leibchens, der Hose und des Helms an die Logofarben eines der Sponsoren angepasst», sagt EVZ-Geschäftsführer Roland Wyss. Ihnen sei einfach wichtig gewesen, dass das ganze Erscheinungsbild der Spieler modern und farblich optimal sei. Das mehrheitlich schwarze Logo des Sponsors, das die Hose ziere, hätte zusammen mit den weissen Auswärtsleibchen schrecklich ausgesehen. «Der Kontrast Schwarz/Weiss war viel zu gross», beginnt Wyss seine Erklärungen über die Farbgestaltung der Auswärtsdresses.

«Wir wollten zudem einmal eine ganz andere Geschichte machen», beschreibt er die Wahl der Farben für das Auswärtsleibchen, das gemäss der Farbtabelle die Grundfarbe Silber hat. «Das weisse Leibchen ist uns einfach verleidet», sagt Wyss, «darum haben wir das graue Shirt gemacht. Ehrlich gesagt hat es mir zu Beginn nicht so gefallen. Nachdem aber das Musterstück eine Woche im Sekretariat gehangen hat, fand ich, das wir es so machen sollten.»

Treue Kunden werden bevorzugt
«Die meisten Sponsoren halten uns die Stange», erklärt Wyss, der aber auch schon öfter hören musste, man warte mit einem Engagement, bis das neue Stadion stehe. «Die Filetstücke, die wir anbieten können, sind in der letzten Zeit immer teurer geworden.» Für etliche Sponsoren sei damit die Schmerzgrenze erreicht.

Aufgrund des Baus des neuen Stadions verliere man auf der Nord-Stehrampe rund 450 Stehplätze, beginnt Wyss die Beantwortung der Frage nach den Aboverkäufen. Sie seien ziemlich gleich wie im letzten Jahr. Es habe noch Sitz- und natürlich auch Stehplätze. «Wer in dieser Saison ein Sitzplatzabo hat oder sich gar zusätzlich noch in einem der Gönnervereine engagiert, den behandeln wir im neuen Stadion bevorzugt.»

Charly Keiser / Neue Zuger Zeitung