EVZ: Einzelrichter tritt nicht auf Spielfeldprotest des EVZ ein

Wegen eines umstrittenen Penaltys im Playoff-Viertelfinalspiel gegen den HC Lugano am Donnerstag legte der EV Zug Spielfeldprotest ein. Nun hat der Einzelrichter entschieden, nicht auf den Protest einzutreten, da es sich um einen Tatsachenentscheid handelt.

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Die Freude bleibt weiterhin auf Seiten des HC Lugano; Die Spieler beglückwünschen sich zum gewonnenen Penaltyschiessen. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

Die Freude bleibt weiterhin auf Seiten des HC Lugano; Die Spieler beglückwünschen sich zum gewonnenen Penaltyschiessen. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

Das Auftaktspiel in die Playoff-Viertelfinals des EV Zug gegen den HC Lugano am Donnerstagabend war äusserst spannend. Erst mit dem 12. Penalty endete die Partie. Die Anhänger des EV Zug reklamierten allerdings, dass der Luganesi Fredrik Pettersson bei seinem Penalty-Versuch eine unerlaubte Rückwärtsbewegung gemacht habe. Der Schiedsrichter wertete das Tor hingegen als korrekt. Der EVZ legte Spielfeldprotest ein.

Beim Entscheid des Schiedsrichters, den Penalty-Treffer als gültig zu werten, handelt es sich nach Ansicht des Zuger Einzelrichters Reto Steinmann zweifelsfrei um einen Tatsachenentscheid, gegen den gemäss Rechtspflegereglement keine Möglichkeit eines Spielfeldprotests besteht. Aufgrund dieser Tatsache hat der Einzelrichter entschieden, nicht auf den Protest des EV Zug einzutreten, wie Swiss Ice Hockey auf seiner Homepage mitteilt.

pd/zim