EVZ gibt Spiel aus der Hand

Der EV Zug gibt nach dem Führungstor zum 1:0 gegen Rapperswil-Jona das Spieldiktat auf dumme Art und Weise aus der Hand und verliert 2:4.

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Daniel Manzato hält seinen Kasten sauber (Bild: Keystone)

Daniel Manzato hält seinen Kasten sauber (Bild: Keystone)

Damit akzentuiert sich in Zug nach dem gelungenen Saisonstart zumindest eine Minikrise. Aus den letzten fünf Partien gewann der EV Zug bloss noch vier von möglichen 15 Punkten.

Die Lakers begannen zwar stark, nach 30 Minuten schalteten die Zuger aber scheinbar einen Gang hoch und kamen umgehend zum Führungstor durch Fabian Schnyder. Eine Minute später leitete Yannick Blaser mit einem unnötigen Foul die Wende ein: In Überzahl gelang Marco Maurer der Ausgleich, wobei Zugs Verteidiger Alessandro Chiesa den Puck unglücklich ins eigene Tor abfälschte. 71 Sekunden später gelang Nicolas Thibaudeau das 2:1. Und nach vier Minuten im Schlussabschnitt erhöhte Mark Hartigan auf 3:1.

Am Boden gelandet: EVZ-Topskorer Damien Brunner. (Bild: Keystone)
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Fabian Suter (rechts) schiesst am Tor vorbei. (Bild: Keystone)
Damien Brunner (links) verfolgt Reto Suri. (Bild: Keystone)
Fabian Suter (vorne) versucht Lakers-Torhüter Daniel Manzato zu bezwingen. (Bild: Keystone)
Damien Brunner (vorne) verfolgt von Andreas Camenzind. (Bild: Keystone)
Reto Suri. (Bild: Keystone)
Kein Tor für Zug bei dieser umstrittenen Situation. (Bild: Keystone)
Der Zuger Fabian Schnyder (unten) wird von den Lakers Andreas Camenzind (links) und Aurelio Lemm übersprungen. (Bild: Keystone)
Reto Suri. (Bild: Keystone)
Damien Brunner (links) verfolgt Reto Suri. (Bild: Keystone)
Stand immer wieder im Brennpunkt: Torhüter Jussi Markkanen. (Bild: Keystone)
Ausgleich der Lakers zum 1:1. (Bild: Keystone)
Zug schiesst durch Fabian Schnyder das erste Tor. (Bild: Keystone)
Lakers-Topskorer Reto Suri (rechts) gegen EVZ-Torhüter Jussi Markkanen. (Bild: Keystone)
Die Lakers jubeln nach dem 2:1. (Bild: Keystone)
Lakers Nicolas Thibaudeau (hinten,)erzielt das 2:1. (Bild: Keystone)

Am Boden gelandet: EVZ-Topskorer Damien Brunner. (Bild: Keystone)

Zug stemmte sich gegen die vierte Niederlage aus den letzten fünf Partien. Sven Lindemann gelang das Anschlusstor zum 2:3. Danach konnten die Zuger vier der letzten fünf Minuten Powerplay üben. Coach Doug Shedden nahm schon zweieinhalb Minuten vor Schluss Goalie Jussi Markkanen zu Gunsten eines zusätzlichen Stürmers vom Eis. Das letzte Goal gelang aber acht Sekunden vor Schluss Lukas Grauwiler ins leere Tor zum 4:2.

Rapperswil-Jona - Zug 4:2 (0:0, 2:1, 2:1)

DC. -- 3379 Zuschauer. -- SR Prugger, Fluri/Müller. -- Tore: 34. Fabian Schnyder (Damien Brunner, Holden). 37. Maurer (Ausschluss Blaser) 1:1 (Eigentor Chiesa). 38. Thibaudeau (Aurelio Lemm) 2:1. 45. Hartigan (Aurelio Lemm) 3:1. 50. Sven Lindemann (Patrick Fischer II) 3:2. 60. (59:22) Grauwiler 4:2 (ins leere Tor). -- Strafen: 4mal 2 plus 10 Minuten (Welti) gegen Rapperswil-Jona, 4mal 2 plus 2mal 10 Minuten (Ruefenacht, Damien Brunner) gegen Zug. -- PostFinance-Topskorer: Suri; Damien Brunner.

Rapperswil-Jona: Manzato; Geyer, Welti; Derrick Walser, Büsser; Maurer, Gmür; Tim Bucher; Thibaudeau, Hartigan, Aurelio Lemm; Grauwiler, Roest, Suri; Riesen, Burkhalter, Nils Berger; Hürlimann, Camenzind, Rizzello; Neukom.

Zug: Markkanen; Helbling, Patrick Fischer II; Chiesa, Holden; Andreas Furrer, Erni; Blaser; Christen, Metropolit, Casutt; Damien Brunner, Pirnes, Fabian Schnyder; Ruefenacht, Fabian Sutter, Sven Lindemann; Fabian Lüthi, Oppliger, Scheuwly.

Bemerkungen: Rapperswil-Jona ohne Gailland, Jordy Murray, Sirén und Reid, Zug ohne Duri Camichel (alle verletzt) und Wozniewski (überzähliger Ausländer). Geyer verletzt ausgeschieden (58.). -- Lattenschuss Roest (18.). -- Timeout Zug (56:54). (Si)

Daniel Manzato hält seinen Kasten sauber (Bild: Keystone)

Daniel Manzato hält seinen Kasten sauber (Bild: Keystone)