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EVZ - HC DAVOS 5:1: Klingberg löst den Knoten

Zug bezwingt im Spitzenkampf den HC Davos klar mit 5:1. Aber bereits heute können sich die Bündner revanchieren. EVZ-Doppeltorschütze Carl Klingberg erwartet ein anderes Davos.
Zwei Tore, ein Assist – Mann des Spiels: der Zuger Stürmer Carl Klingberg (in Blau). (Bild: Andy Mueller/freshfocus (freshfocus))

Zwei Tore, ein Assist – Mann des Spiels: der Zuger Stürmer Carl Klingberg (in Blau). (Bild: Andy Mueller/freshfocus (freshfocus))

Sven Aregger

sven.aregger@luzernerzeitung.ch

Spätestens seit den Playoff-Halbfinals im Vorjahr gehören die Duelle zwischen dem EV Zug und dem HC Davos zu den interessantesten Affichen im Schweizer Eishockey. Sie enthalten in der Regel alles, was die Herzen der Fans höher schlagen lässt: Tempo und Härte, Spannung und Spektakel. Da passte es gut, dass der gestrigen Begegnung in der Bossard-Arena das Etikett eines Spitzenkampfs anhaftete. Für beide Teams ging es also auch darum, sich auf den Rängen hinter dem souveränen Leader SC Bern zu behaupten, wobei Zug zwei Spiele weniger ausgetragen hat als die Bündner.

Eines vorweg: Die Partie hatte nicht die Rasanz von früheren Aufeinandertreffen. Das ist wohl auch damit zu erklären, dass den Davosern die Frische fehlt. Die Bündner hatten seit dem 27. Dezember ein intensives Programm bewältigen müssen. Wegen des Spengler-Cups und des (siegreichen) Cup-Halbfinals gegen Biel absolvierten sie sieben Spiele in elf Tagen. Der EVZ nutzte das aus. Dank einer Leistungssteigerung nach dem ersten Drittel siegte er zuletzt ungefährdet 5:1. Als Matchwinner durfte sich Carl Klingberg feiern lassen. Dem Schweden glückte der erste Doppelpack der Saison. Der robuste Flügel, der wie schon im Vorjahr einen eher diskreten Saisonstart hingelegt hatte, blüht an der Seite von David McIntyre und Reto Suri merklich auf. Davon zeugen zwölf Skorerpunkte in den letzten neun Spielen. «Wir denken gleich und verstehen uns sehr gut auf dem Eis», sagte Klingberg hinterher über sich und seine Linienpartner.

Check gegen Roe sorgt für Aufregung

Zu Beginn deutete allerdings wenig auf einen EVZ-Kantersieg hin. Hochkarätige Chancen waren Mangelware. Bezeichnend, dass die beste Möglichkeit im ersten Drittel dem Zufall entsprang. HCD-Goalie Joren van Pottelberghe konnte einen harmlosen Weitschuss nicht behändigen, so dass die Scheibe fast ins Tor kullerte. Mehr Aufregung verursachte ein harter Check von Gregory Sciaroni gegen EVZ-Topskorer Garrett Roe, der zum Unverständnis des Zuger Anhangs ungeahndet blieb. Stattessen erhielt Viktor Stalberg eine Strafe, er hatte mit Körpereinsatz seinen Mitspieler verteidigt.

Die Zuger traten nun zielstrebiger auf und erzeugten mehr Druck aufs gegnerische Tor. In einer solchen Druckphase versenkte Klingberg die Scheibe sehenswert unter die Latte. Damit löste er den Zuger Knoten. Noch im zweiten Abschnitt erhöhten Roe und Lino Martschini jeweils im Zusammenspiel auf 3:0. Das Spiel war damit entschieden, so dass der EVZ den Sieg ohne grosse Probleme über die Runden brachte. Die Fans feierten ihr Team mit Standing Ovations.

Bereits heute hat der HC Davos die Gelegenheit zur Revanche, wenn er in der heimischen Vaillant-Arena erneut auf den EV Zug trifft. Klingberg warnt: «Spiele gegen den HCD sind immer schwierig. Die Davoser werden hungriger auftreten. Darauf müssen wir uns vorbereiten.»

Zug – Davos 5:1 (0:0, 3:0, 2:1)

7200 Zuschauer (ausverkauft). – SR Koch/Oggier, Borga/Gurtner.

Tore: 28. Klingberg 1:0. 30. Roe (Martschini) 2:0. 36. Martschini (Roe, Klingberg/Ausschluss Sciaroni) 3:0. 44. Klingberg (McIntyre) 4:0. 49. (48:29) Kast (Diaz) 5:0. 49. (48:41) Sciaroni (Corvi) 5:1.

Strafen: 3-mal 2 Minuten gegen Zug, 5-mal 2 Minuten gegen Davos.

Zug: Stephan; Diaz, Morant; Schlumpf, Alatalo; Thiry, Leeger; Fohrler, Helbling; Klingberg, McIntyre, Suri; Martschini, Roe, Stalberg; Schnyder, Diem, Lammer; Zehnder, Kast, Senteler.

Davos: Van Pottelberghe; Du Bois, Marco Forrer; Nygren, Aeschlimann; Schneeberger, Paschoud; Heldner, Jung; Sciaroni, Corvi, Ambühl; Marc Wieser, Johansson, Kousal; Kessler, Buck, Dino Wieser; Simion, Walser, Portmann.

Bemerkungen: Zug ohne Sandro Forrer, Grossmann (beide verletzt) und Geisser (U20-WM), Davos ohne Lindgren, Rödin, Jörg, Kindschi, Egli (alle verletzt), Little (überzähliger Ausländer), Barandun und Eggenberger (beide U20-WM). Timeout Davos (31.).

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